Samstag, 16. Dezember 2017

Notizbuch [DIY]


Hallo ihr!

Wenn ihr auch noch auf der Suche nach dem passenden Geschenk für einen eurer Liebsten seid, dann habe ich heute eine Idee für euch, wie ihr mit ein wenig Geduld und – zugegeben – ein wenig Aufwand ein cooles DIY-Geschenk basteln könnt.
Ich finde immer, wenn man etwas selber macht, dann hat das irgendwie mehr Charakter und wirkt ein wenig eindrucksvoller. Damit zeigt ihr dem anderen dann auch: Ich hab mir für dich wirklich Gedanken und Mühe gemacht.
Aber selbst wenn ihr es nicht für jemand anderen basten wollt, so ist es generell ein cooles DIY, mit dem ihr euch auch selbst eine Freude machen könnt. Ich möchte euch jetzt nämlich zeigen, wie man ein Notizbuch selbst herstellt.
Ich glaube, so etwas kann man immer gebrauchen – als Notizbuchfetischist, wie ich es bin, sowieso , aber es eignet sich auch ideal für Blogger, für Leute mit kreativen Jobs/Hobbys, für Studenten… ach, JEDER sollte ein Notizbuch haben! Und ich zeige euch jetzt, wie es geht.

So soll das Notizbuch am Ende aussehen:



Und so geht ihr vor:

Ihr braucht für das Notizbuch folgende Dinge:

 

Wenn ihr alles beisammen habt, könnt ihr beginnen:


Zunächst brauchen wir das Papier. Ihr benötigt 25 Blätter für ein 50-Seiten-Buch oder 50 Blätter für ein 100-Seiten-Buch. Es liegt an euch, wie dick euer Notizbuch werden soll.

 

Die Blätter teilt ihr dann in 5 Stapel mit entweder 5 (25 Blätter) oder 10 (50 Blätter) Blatt Papier ein.


Jeder Stapel wird nun in der Hälfte gefaltet. Arbeitet hier sehr genau, damit keine Kanten überstehen!

Den Falz glättet ihr am besten noch einmal mit einem Lineal, für ein optimales Ergebnis.


Als nächstes geht es ans Binden. Dafür brauchen wir Löcher im Falz. Diese markiert ihr euch am besten mit einem Bleistift. Zwei Löcher setzt ihr mit Abstand zum Rand von 2,5 cm und drei weitere mit dem Abstand von 4 cm.
(Ich habe den Papierstapel mit Büroklammern zusammengehalten, damit nichts verrutscht.)


Mit einem Zirkel bohrt ihr nun die markierten Löcher nach. Größer muss das Loch gar nicht sein.
Das wiederholt ihr jetzt mit allen Papierstapeln.


Zum Binden fädelt ihr euren Faden (er muss recht lang sein, also nicht geizen) ein und dann geht ihr wie folgt vor:


 Ihr stecht von Außen durch das unterste Loch und dann von innen wieder durch das Loch daneben.
(Es gibt verschiedene Arten ein Buch zu binden, das hier war nun die Variante, wie es bei mir am besten gehalten hat. Ihr könnt aber ausprobieren, wie eure Stapel am Ende am besten zusammen halten. Man kann da nicht viel falsch machen, die Hauptsache ist, dass am Ende alles fest sitzt.)


Von Außen dann durch das dritte Loch und dann wieder durch das äußerte nach Außen.


So fädelt ihr nun alle Stapel nacheinander auf. Bedenkt aber, dass ihr immer durch sämtliche Löcher stechen müsst, damit es richtig fest sitzt. Bei allen weiter Stapeln müsst ihr nun auch durch das fünfte Loch (das in der Mitte), damit euer Faden am Ende wieder Außen ist.


Dann verknotet ihr den Faden fest.


Und fixiert das ganze mit Klebeband.


Nun benötigen wir die Pappe.


Diese schneidet ihr die Coverdeckel in Größe eures Papierstapels zu. Auf jeder Seite gebt ihr dafür aber 5mm dazu, damit das Buchcover dann ein wenig überlappt.


Dann schneidet ihr einen Buchrücken zu. Die Länge davon ist so lang, wie eure Außenseiten. Die Breite könnt ihr variieren, eben so, dass euer Papierstapel später gut hinein passt.


Nun benötigen wir den Stoff.


Legt eure Coverdeckel und den Buchrücken darauf. Der Abstand zwischen Cover und Rücken sollte ca. 3 mm betragen.


Das ganze wird mit doppelseitigem Klebeband am Stoff befestigt.


Dann könnt ihr den Stoff grob ausschneiden.


Und die Ränder dessen einklappen und mit doppelseitigem Klebeband fixieren.
Es muss nicht schön aussehen, ums Design kümmern wir uns gleich noch.


Jetzt schneiden wir ein Stück Geschenkpapier ab, auf das euer Notizbuch gut liegen kann.


Mit flüssigem Kleber könnt ihr nun das Cover auf dem Geschenkpapier befestigen.

 
Auch hier klappt ihr die Kanten wieder um und fixiert diese mit Tesafilm.

Nun klebt ihr doppelseitiges Klebeband auf den Rücken eures Papierpäckchens.


Und klebt dieses in die Mitte eures Covers.


Die jeweils erste Seite könnt ihr nun mit Flüssigkleber an das Cover kleben. So hält der Stapel bombenfest.


Zum Schluss könnt ihr das Innere des Buches noch mit eurem Geschenkpapier verschönern.

Das war es auch schon. Ich habe dafür ca. 3 Stunden gebraucht. Es ist gar nicht so schwer, wie es Anfangs aussieht und ich finde, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Freitag, 15. Dezember 2017

Christmas Wishes (M. S. Kelts) [Q]

Titel: Christmas Wishes
Autor: M. S. Kelts
Verlag: frei publiziert
Seitenzahl: 56 Seiten
Beschreibung: Innerlich jubelt Lorenz über den hübschen Kunden, der das Juweliergeschäft betritt, vielleicht endlich der Mann fürs Leben. Doch die Freude währt nicht lange, denn der Mann möchte einen Verlobungsring für seinen Freund kaufen.

Meine Meinung:

Ich muss ehrlich gestehen, von dieser Geschichte war ich wirklich enttäuscht. Da denkt man, M. S. Kelts ist doch eigentlich ein Name im Gay Romance Bereich, aber die Story hier, die war ja einfach mal gar nichts.
Mir hat schon der Stil einfach überhaupt nicht gefallen. Die Situationen werden einfach schon viel zu übertrieben dargestellt, so dass man das Gefühl hat, dass hätte irgendein Teenager-Girlie geschrieben. Dadurch bin ich auch mit dem Charakter nicht warm geworden, weil er mir einfach zu dümmlich und affektiert wirkte.
Ich weiß nicht, was so eine überzogene Darstellungsweise bezwecken soll, ob man damit witzig sein möchte oder ob man wirklich denkt, das wäre ein guter Schreibstil, aber ich fand es einfach nur total komisch. Es hat auch meinen Lesefluss total gestört, obwohl der Text ansonst ja anschaulich beschrieben, flüssig und fehlerfrei geschrieben ist.
Leider hört es dabei aber nicht auf, ich fand nämlich die Story mindestens genauso blöd, wie den Stil. Das ganze Geschehen war total überzogen und absolut unrealistisch. Man muss sich das mal vor Augen führen. Typ A geht in ein Juweliergeschäft, um Verlobungsringe zu kaufen, und flirtet dort aber mit Typ B. Sinnloser geht es doch gar nicht mehr. Gut, etwas später erfährt man dann, warum das so passiert, aber ganz ehrlich? Wirklich Sinn macht auf mich die Erklärung auch nicht. Eher wirkt es wie eine zusammengewurschtelte Notlösung, um totalen Quatsch irgendwie sinnvoll zu Papier zu bringen – nur dass es halt leider nichts bringt. Ich will jetzt nicht zu sehr spoilern, aber ich muss es jetzt einfach sagen, weil ich es so unglaublich bescheuert finde: Er will seinem Freund einen Antrag machen, um ihn so dazu zu zwingen, endlich Stellung zu ihrer Beziehung zu beziehen. Hä?! Dümmer geht es doch kaum noch, also entschuldigt bitte, aber ich komm darauf einfach nicht klar. Man macht doch keinen Heiratsantrag, nur um zu sehen, wo man in einer Beziehung eigentlich steht. Da hilft Klartext reden und notfalls trennen – aber doch nicht einen waghalsigen Heiratsantrag machen, obwohl es einem am liebsten wäre, der Typ sagt nein, damit man ihn endlich los hat. Und schon beim Kauf, den nächsten anzulachen… Da lang ich mir echt an den Kopf.
Genauso blödsinnig geht es dann weiter. Im Prinzip verbringen sie ihr erstes Date schon damit, zu beschließen, dass es wohl offensichtlich die Liebe ihres Lebens wird, weil dann schon von Heiratsplänen fantasiert wird, etc.
Totaler Quatsch von vorne bis hinten.
Und mit Weihnachten hat die Geschichte auch nicht so viel am Hut, einzig ihr Date ist eben an Weihnachten.
Wenn ihrs lesen wollt, bitte, lest es. Aber ich habe euch gewarnt!

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Kinderbücher mit homosexueller Thematik [K]

Hi ihr Lieben!

Tag 14 möchte ich gerne einem Thema widmen, dass mir persönlich echt am Herzen liegt. Ich finde auch, dass man das Thema echt zu Weihnachten mal ansprechen sollte, jetzt wo alle nach Geschenken Ausschau halten. Und zwar möchte ich euch eben Bücher vorstellen, die ihr verschenken könnt - nicht an irgendjemanden, sondern eben an kleine Kinder. Mein Blog ist ja nicht unbedingt von Thema her prädestiniert dafür, sich mit Kinderbüchern zu beschäftigen, aber dennoch gibt es sie: die Kinderbücher mit homosexueller Thematik.
Darin kriegen Kinder eben sozusagen gezeigt, wie sie mit homosexuellen Paaren umgehen sollen. Also sprich, man kann ihnen daran wunderbar erkären, dass so etwas völlig normal ist, dass sie deshalb niemanden auslachen oder ausschließen sollen und kann damit auch verhindern, dass sie komisch reagieren, wenn sie mal ein homosexuelles Pärchen irgendwo sehen. Es ist einfach die optimale Grundlage dafür, so ein Gespräch mit einem Kind zu führen.
Oft kriegen sie ja auch im Kindergarten oder der Schule von anderen Kindern mit, dass z. B. "Schwuchtel" voll das tolle Schimpfwort ist und da ist es unglaublich wichtig, dass man Kindern dann erklärt, dass das kein Grund ist, jemanden zu beschimpfen beziehungsweise es ihnen einfach zu erklären, was damit überhaupt gemeint ist. Weil das ist ja noch da schlimmste daran: Sie benutzen dieses diskriminierende Schimpfwort dann und wissen eigentlich gar nichts damit anzufangen.
Also, ich bin jetzt kein Pädagoge, aber ich halte diese Bücher schon für padägogisch sehr wertvoll. Ich meine, allgemein sind Kinderbücher pädagogisch sehr wertvoll. Ich bin der Meinung, darin lernen die Kinder so viel, wie sie sich sozial verhalten aber auch ganz viele andere Dinge des täglichen Lebens... Jedes Kind sollte Massen an Büchern vorgelesen bekommen, finde ich. Und dann eben auch gerade solche, in denen sie Dinge wie Toleranz von klein auf lernen.
Ich möchte jetzt natürlich niemanden in seine Erziehung reinreden, aber ich denke, es kann kein Fehler sein, Kinder schon früh mit Büchern vertraut zu machen und erst recht nicht, solche Themen dann über ein Kinderbuch anzusprechen. Und überhaupt kann es kein Fehler sein, ein Buch zu Weihnachten - oder überhaupt - zu verschenken.
Also falls ihr jetzt kleine Kinder in eurer Familie, eurem Verwandten- oder Bekanntenkreis habt und für diese ein Geschenk braucht, dann denkt doch vielleicht mal darüber nach, ob nicht so ein Buch ein ideales Geschenk wäre. Ihr könnt es ja dann auch selbst in die Hand nehmen und mit dem Kind das Buch lesen und darüber sprechen. Ich finde das eine schöne Geste, gerade jetzt zu Weihnachten.
Ich muss zugeben, dass ich die Bücher, die ich jetzt für euch rausgesucht habe, selbst nicht gelesen habe und deshalb auch keine Einschätzung dazu abgeben kann. Deshalb habe ich auch überlegt, ob ich diesen Beitrag überhaupt bringen soll, aber dann dachte ich mir: Egal! Mir ist das Anliegen zu wichtig, um es jetzt unangesprochen zu lassen.
Ich habe leider kein kleines Kind in meiner näheren Umgebung, dem ich so ein Buch schenken könnte, aber hätte ich eines, wäre es wohl das erste, was es von mir bekommen würde. Und ich habe mir jetzt einfach durch das Angebot gewühlt, Rezensionen von anderen Leuten gelesen und nun drei Kinderbücher herausgesucht, die ich euch nun eben ans Herz legen möchte.
Schaut sie euch doch einfach mal an, vielleicht ist da ja eines dabei, von dem ihr denkt, dass ihr es verschenken wollt. Ich verlinke euch einfach mal die zugehörige Amazon-Seite zu jedem Buch. Dann könnt ihr euch dort auch die Rezensionen anschauen.

König und König (Linda de Haan/Stern Nijland):
Das Buch stammt aus dem Gerstenberg Verlag, umfasst 32 Seiten und handelt von einem Kronprinz, der einfach keine Braut findet. Dann aber reist ein Prinz an und plötztlich verliebt sich der Kronprinz.

Keine Angst in ANDERSRUM: Eine Geschichte vom anderen Ufer (Olivia Jones):
Das Buch erschien im Schwarzkopf und Schwarzkopf Verlag und beinhaltet 56 Seiten. Darin geht es um Luis, der aus der Schule das Schimpfwort "schwul" mitgebracht hat. Um ihm und seiner Schwester Emma zu zeigen, dass dies kein Schimpfwort ist, erfindet Tanta Maria das Land Andersrum, in dem eben alles andersrum ist.

Zwei Papas für Tango (Edith Schreiber-Wicke):
Das Buch erschien im Thienemann Verlag, umfasst 32 Seiten und handelt von den beiden Pinguinen Roy und Silo, die sich kein Weibchen suchen, sondern lieber zusammen leben. Als sie anfangen, einen Stein auszubrüten, bekommen sie ein echtes Ei untergeschoben und heraus kommt Pinguin Tango, mit dem sie nun endlich eine richtige Familie sind.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Herr Grummel und sein Rentierchen (Neela Faye/Eve Flavian)

Titel: Herr Grummel und sein Rentierchen
Autor: Neela Faye/Eve Flavian
Verlag: frei publiziert
Seitenzahl: 138 Seiten
Beschreibung: Bjarne liebt Weihnachten, doch sein Mitbewohner Jannik hasst es. Deshalb versucht Bjarne alles, um Jannik vom Gegenteil zu überzeugen.

Meine Meinung:

Von dem Buch bin ich ehrlich gesagt nicht so überzeugt. Es war mir einfach mal wieder zu viel. Die Charaktere waren mir einfach schon zu viel. Der eine viel zu grummelig, der andere zu schusselig und optimistisch und einfach irgendwie zu dümmlich. Ich mochte einfach nicht, dass man immerzu den Eindruck hatte, zwei Kleinkinder treffen aufeinander, weil das dann so grotesk wirkt, wenn sie geil aufeinander sind.
Ich mochte auch nicht, wie sie im ersten Moment übereinander herfallen und dann wieder Abstand nehmen – weil sie einfach nicht miteinander reden können. Ja okay, solche Missverständnisse passieren wohl im realen Leben auch so häufig, aber hier hat es mich einfach genervt.
Und auch der Schreibstil ist jetzt nicht so sonderlich weltbewegend, dass man das Buch unbedingt gelesen haben muss.
Ich mag auch nicht, wie sie dann doch zueinander finden und dass das Buch dann damit nicht beendet ist… irgendwie mochte ich die Geschichte einfach nicht, tut mir Leid. Vielleicht gefällt sie euch ja besser.

Dienstag, 12. Dezember 2017

Bücherspenden [K]

Hi!

Ich finde immer, Weihnachten ist nicht nur die Zeit, in der man Geschenke kriegt, sondern vor allem auch die Zeit, in der man selbst Gutes tun kann. Und dazu gehören nicht nur Geschenke, sondern auch Spenden. Nicht umsonst betteln viele Organisationen gerade an Weihnachten dafür, dass man die Wale rettet oder Kindern in Not hilft.
Ihr müsst aber kein Geld spenden, um etwas Gutes zu tun. Ihr könnt auch Bücher spenden – und vielleicht hilft das sogar noch ein bisschen mehr, denn das könnt ihr vor Ort tun und seht gleich, wie es jemand anderen glücklich macht.
Ich habe mal zusammengetragen, wohin ihr Bücher bringen könnt, die ihr einfach aussortiert habt oder von denen ihr denkt, dass sie in anderen Händen vielleicht besser aufgehoben sind, als in euren:

Kinder- und Jugendbücher:
  • Krankenhäuser (Kinderstation)
  • Kindertagesstätten/Kindergärten/Grundschulen
  • Waisenhäuser
  • Jugendheime
  • Bücherei
  • Jugendtreffs/-zentren
  • Öffentliche Bücherschränke
  • Mutter-Kind-Cafés

Romane:
  • Bücherei
  • Öffentliche Bücherschränke
  • Obdachlosenheime
  • Cafés mit Bücherschrank
  • Sozialhilfestellen (z.B. die Tafel)
  • Gefängnis
  • Flüchtlingsheime

Sachbücher: (hier kommt es natürlich auf die Art des Buchs an)
  • Volkhochschulen
  • Schulen
  • Bücherei
  • Öffentliche Bücherschränke
  • Schülerhilfe
  • Universitäten
  • Bibliotheken

Jules :)

Montag, 11. Dezember 2017

Julafton hemma (Rona Cole) [Q]

Huhu!

Auch heute gibt es einen weihnachtlichen Quickie und zwar Rona Coles Kurzgeschichte "Julafton hemma". Diese umfasst 50 Seiten, wird frei publiziert und gehört zu Ronas Buch "Fairy-Tale". Man muss dieses Buch gelesen haben, um die Geschichte zu verstehen. In der eBook-Version von "Fairy-Tale" wurden die beiden  Kapitel ergänzt, aber wenn ihr das Buch schon vorher gelesen habt, müsst ihr sie eben zusätzlich kaufen.




Beschreibung:

Phil und Per verbringen Weihnachten in Europa, aber obwohl der Weihnachtsabend wunderschön ist, holt sie die Realität bald wieder ein. Zurück in New York, müssen sie ihre Liebe weiter verborgen halten und können nicht viel Zeit miteinander verbringen. Während Phil damit kämpft, auf Per zu warten, beginnt dieser, sein Leben langsam in Frage zu stellen.

Meine Meinung:

Ich finde diese kurze Episode mit den beiden einfach so süß und irgendwie auch so traurig. Es wird einfach deutlich, dass sie beide mit ihrer Situation nicht so ganz zufrieden sind und gerade Phil eben darunter leidet, dass er immernoch auf Per wartet und oft alleine ist.
Die Geschichte ist aber auch irgendwie sehr romantisch. Gerade die Kulisse passt da eben auch noch perfekt dazu. Es unterstreicht einfach, wie sie zu einander halten, egal, wie blöd die Situation gerade ist. Aber man kann eben auch gut erkennen, dass man einen Neuanfang will, dass man die Situation ändern will.
Obwohl die Geschichte sehr kurz ist, lohnt sie sich meiner Meinung nach total, gerade, wenn man Fan dieser Geschichte ist. Ich mag die tiefsinnigen Gespräche und es gibt sogar schöne Sexszenen.
Das einzige, dass vielleicht ein bisschen gestört hat: Das Schwedisch hätte ich gerne übersetzt gehabt, ich musste nämlich alles googlen und das stoppt den Lesefluss dann natürlich total.
Ach ja und dann spielt die Geschichte natürlich um Weihnachten und Silvester und wird deswegen auch erst jetzt rezensiert. Ich finde, diese weihnachtliche Stimmung passt 1. perfekt zur Geschichte und kommt 2. auch super rüber, so dass man richtig in Stimmung kommt. Also echt klasse!

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Ich finde, die Geschichte ist ein absolutes Muss, wenn man Fair-Tale gelesen und geliebt hat und rundet das Buch super ab. Außerdem bringt sie einen schon schön in Weihnachtsstimmung, ich habe es verschlungen.

Am Anfang dachte ich, der Adventskalender tötet mich, aber langsam füllt er sich eigentlich ganz gut. Super, oder?
Jules :)

Sonntag, 10. Dezember 2017

Heiße Spiele auf der Berghütte (Kim Langthon) [Q]

Hi meine Lieben!

Der heutige Quickie nennt sich "Heiße Spiele auf der Berghütte" und stammt von Kim Langthon. Er wird frei publiziert und umfasst 37 Seiten. Handeln tut er von Nils, der sich Weihanchten auf eine Berghütte zurück zieht und dort auf Tom trifft.


Beschreibung:

Nils zieht sich Weihnachten auf eine einsame Berghütte zurück, um seine Sorgen zu vergesse. Doch dann taucht Tom auf, der in Nils noch ganz andere Gefühle weckt. Nicht nur, dass er sich sexuell stark zu ihm hingezogen fühlt, irgendwie empfindet er nach und nach mehr für Tom. Aber zunächst muss Nils die Dinge klären, die er eigentlich hatte zurücklassen wollen.

Meine Meinung:

Der Stil ist wirklich okay. Er ist zwar nicht sonderlich anspruchsvoll, aber trotz seiner Einfachheit kann man gut und flüssig lesen und sich in die Geschichte hineinversetzen. Trotzdem muss ich natürlich sagen, dass man es an mancher Stelle noch hätte ausführen könne. Und das schon alleine deswegen, weil es dann auch der Geschichte mehr Form gegeben hätte.
Ich bin zum Beispiel der Meinung, dass man sowohl Nils' als auch Toms Geschichte noch hätte mehr ausführen müssen, so dass man viel mehr Hintergrundinformation zu den Charakteren gehabt hätte. Gerade über Tom erfährt man so gut wie gar nichts und auch die Probleme von Nils finde ich nur sehr grob umrissen. Und auch, wie sie sich letztlich lösen, erscheint mir eher zurechtgebogen, um sie schnell abhandeln zu können, als wirklich realistisch oder nachvollziehbar.
Man merkt eben ganz deutlich, dass der Fokus hier eher auf den Sex und ihren Aufenthalt in der Hütte liegt, aber dann hätte man den Rest lieber ganz weggelassen.
Auch die Entwicklung ihrer Beziehung hätte ich mir ein wenig ausführlicher gewünscht.
Die Sexszenen selbst sind in Ordnung, sie waren sexy und recht ausführlich.
Weihnachten ist zwar Thema, bekommt aber nicht sonderlich viel Bedeutung zugetragen. Das finde ich jetzt aber nicht sonderlich schlimm.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Nicht unbedingt etwas für Weihnachtsfans, aber auf jeden Fall für alle die, denen ein heißes Abenteuer auf einer einsamen Berghütte zusagt. Viel mehr ist es leider nicht, aber ein wenig Sex für Zwischendurch ist sicher auch nicht das schlimmste.

Die Rezi musste jetzt ein Jahr auf ihren Einsatz warten. Ich kann ja so grausam zu meinen armen Rezis sein.
Jules :)