Samstag, 31. Mai 2014

Kalte Ketten (T. C. Jayden)

Hallo Leute!

Diesmal geht es um T. C. Jaydens erotischen Roman "Kalte Ketten". Er hat 249 Seiten und erschien als eBook beim Weltenschmiede Verlag.
Handeln tut der Roman von Riley, der dank seiner SM-Spiele mit Kjell seinen Ex zu vergessen versucht.


Beschreibung:

Als Riley nach einem Streit endlich den Mut aufbringt, seinen Freund zu verlassen, rennt er abei geraewegs in Kjells Arme. Dieser nimmt ihn bei sich auf, mit der Bedingung, dass Riley sein Sklave wird. Riley - von der neuen Welt des BDSM angetan - stimmt zu und nach und nach kann entwickelt sich zwischen dein Beiden eine Beziehung.
Doch als Riley hinter Kjells Geheimnis kommt, drohnt alles zu zerbrechen, denn das Geheimnis bringt so seine Gefahren mit sich.

Meine Meinung:

Ich mochte das Buch sehr. Es beschreibt das Thema zwar ein wenig "härter", als ich es von den anderen Büchern gewohnt war, die ich bisher zu dem Thema BDSM gelesen habe, aber das hat mich nicht groß gestört und war sogar sehr interessant.  Man bekommt einen guten Einblick in diese Szene, vor allem, da das Buch nicht nur das Dasein als Sub, sondern tatsächlich als Sklave beschreibt. Auch die besondere Beziehung zwischen Meister und Sklave, sowie die Reaktion der Umwelt darauf, wurde bedacht und hat das Buch dadurch sehr spannend gemacht. Kjells Geheimnis sorgt für allerlei Probleme und hält die Spannung ebenfalls aufrecht.
Kritisieren würde ich, dass einige Punkte nicht wirklich klar werden. So weiß man z.B. nicht, was genau zwischen Riley und seinem Ex so alles vorgefallen ist, es wird im Buch nur angedeudet. Und auch Kjells Beweggründe am Ende sind mir nicht so ganz klar geworden.
Trotzdem habe ich eine hohe Meinung von diesem Buch und würde es allen empfehlen, die sich gerne mal an diese Thematik herantrauen wollen.
Das Ende ist leider ein wenig offen, auch, wenn die Geschichte damit schon abgeschlossen ist. Ich persönlich würde da ja eine Fortsetzung sehr schön finden, weil das Ende schon darauf hinspielt. Auch bietet das Buch Platz für eine Nebenstory, da einer der Nebencharaktere wohl noch auf der Suche ist... Wer weiß, ob wir nicht bald noch mehr zu lesen bekommen! Ich fände das klasse, weil dieses Buch klasse war!

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Ich würde es - aufgrund der Thematik und der Detailtreue, die damit einhergeht, - wohl erst ab 18 Jahren empfehlen. Ansonsten ist das Buch nicht nur etwas für Angehörige der Szene, sondern auch für Interessierte und Neugierige. Ich würde es nicht unbedingt als erstes Buch über BDSM empfehlen, damit man erst mal rein kommen kann, aber wer sich damit schon etwas mehr auskennt, liegt hier goldrichtig!

Ich weiß nicht, ob es für euch schon offensichtlich war, aber ich habe einen Faible für BDSM-Romane entwickelt. Leider finde ich sehr wenige (gute) in diesem Bereich. Habt ihr vielleicht Vorschläge? Bitte, bitte, bitte nennt mir ein paar Bücher!!! Ich würde nämlich sehr, sehr gerne noch ein paar mehr solcher Geschichten lesen! :D
Grüße,
Jules :)

Mittwoch, 28. Mai 2014

Unentschieden (Sandra Gernt) [Q]

Hallo! :)

Beim Stöbern habe ich diese kurze Geschichte von Sandra Gernt entdeckt und wollte sie natürlich sofort mit euch teilen. "Unentschieden" gibt es nur als eBook auf Amazon. Es hat ca. 33 Seiten und handelt von Sascha, der dank einer unliebsamen Aufgabe dem kühlen Arne näher kommt.


Beschreibung:

Als Sascha eine unliebsame Aufgabe von seinem Sportlehrer aufgebrummt bekommt, denkt er, es kann nicht schlimmer werden, aber dann muss er den Job auch noch mit Arne verrichten. Dabei ist Arne immer so kühl und gemein. Nach kurzer Zeit entwickelt sich zwischen den beiden Jungen ein Wettkampf, dank dem Arne das erste Mal ein wenig zugänglicher wird und Sascha hinter seine Fassade blicken lässt.
Unweigerlich kommen sie sich näher, als gedacht, aber plötzlich macht Arne wieder dicht.

Meine Meinung:

Obwohl die Geschichte sehr kurz ist, ist die Handlung relativ ausführlich und detailliert, was ich sehr gut finde. Ich habe bei so wenig Seiten immer Angst, dass einfach nur die Story durchgehetzt wurde. Man hätte sicher noch viel mehr daraus machen können, aber für ein kurzes Vergnügen zwischendurch ist die Geschichte echt perfekt. Es gibt sogar eine Sexszene die wirklich sehr süß geworden ist. Das Buch ist also schon etwas für echte Romantiker. Ich mag auch, dass die Charakter ihre eigene Persönlichkeit haben und diese sich auch durchzieht.
Das Ende ist offen, was mich persönlich ja sehr frustriert, aber man kann sich schon denken, dass es positiv ausgehen wird. Davon ab, lässt ein offene Ende natürlich immer auf eine Fortsetzung hoffen.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Wie gesagt, dass Buch ist ein kurzes Lesevergnügen, dass auf die Wünsche eines jeden Romantikers zugeschnitten ist.
Ich würde es locker auch ab 12 Jahren empfehlen. Immerhin geht es um Jungs in der Schule und die Sexszene ist zwar ausführlich, aber wirklich nicht jugendgefährdent.


Ich glaube, ich bin kaufsüchtig. :o Anders kann ich mir diesen Bücherwahnsinn nicht erklären. Es vergeht momentan kein Tag, an dem ich nicht eine neue Kurzgeschichte oder so was runterlade. Ich trau mich gar nicht mehr, auf meine Kontoauszüge zu gucken. :'(
lg Jules :)

Sonntag, 25. Mai 2014

First Times (Abbi W. Reed)

Hey ihr Lieben! :)

Nachdem ich euch "Guy" schon so ans Herz gelegt habe, setzte ich heute noch mal nach und stelle euch nun auch "First Time" von Abbi W. Reed vor.
Die Novelle gibt es wieder als eBook auf Amazon zu kaufen und umfasst 113 Seiten.
Es geht um Dan, der überzeugt ist, der Bruder seiner ersten Freundin habe ihn schwul gemacht, weshalb er diesen nun zur Rechenschaft ziehen möchte.


Beschreibung:

Dan ist der festen Überzeugung, schwul zu sein, weil er den Bruder seiner ersten Freundin, Jared,  nackt unter der Dusche gesehen hat. Dank ein wenig Alkohol, wirft er dies diesem auch irgendwann vor und beschließt, Jared sollte Verantwortung dafür übernehmen. Unaufhörlich versucht er, Jared dazu zu bringen, mit ihm erste Erfahrungen zu sammeln, stößt dabei aber auf Granit, denn Jared ist der Meinung, dass er sicher nicht ist, was Dan sucht.

Meine Meinung:

Bei dieser Geschichte hat mich ehrlich gesagt der Inhalt ein wenig irritiert. Obwohl der Schreibstil wirklich gut ist und die Story sehr spannend, fand ich es ingesamt ein wenig sehr krass. Nicht unbedingt, weil in so ein kurzes Werk SM und ein Dreier eingebaut wurden, sondern eher, weil Dan das alles so mitmacht, obwohl er noch keinerlei sexuelle Erfahrungen hat. Zwar wird irgendwie schon erklärt, warum er so handelt, aber trotzdem ist das für mich ein wenig überfordernd. (Ich persönlich hätte mir das niemals getraut, aber vielleicht bin ich ja auch einfach eine Pussy. :P)
Trotzdem fand ich den Plot aber sehr interessant und das Grundprinzip hat ja sogar im weitesten Sinne etwas romantisches an sich. Und der Sex ist verdammt heiß.
Am Ende geht es mir ein wenig zu schnell, aber das liegt wohl daran, dass die Geschichte auf so wenig Seiten untergebracht ist. Allerdings ist das Ende auch sehr süß, was schon ein starker Kontrast zum Rest der Story ist.
Interessant ist übrigens, dass die Autorin es schafft, trotz so weniger Seiten mit so umfassenden Charakteren aufzutreten. Bei kurzen Geschichten kann es ja schnell passieren, dass die Charaktere mal keine wirkliche Persönlichkeit haben, was hier nicht der Fall ist. Die Jungs haben alle ihre eigenen Macken und das finde ich toll!
Im Vergleich zu "Guy" muss ich sagen, dass mir "Guy" mehr gefallen hat, aber das ist ja mein persönlicher Geschmack und soll euch nicht daran hindern, es mit "First Times" nicht mal zu probieren.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Also allein wegen dieser vielen Sexszenen, die ziemlich viele Facetten enthalten, würde ich das Buch echt erst ab 16 Jahren oder so empfehlen.
Ansonsten ist es was für Fans von guten Sexszenen und natürich auch für alle, die einfach auf Liebesgeschichten stehen.

Ich sterbe! Ich habe gerade 4 Rezis abgetippt und ich glaube, meine Finger fallen gleich ab! Ich habe ja schon mal erwähnt, dass ich momentan so unverschämt viel lese, jetzt darf meine Tastatur den Preis dafür bezahlen. :D
lg Jules :)

Freitag, 23. Mai 2014

Ankündigung #9

Hey ihr Lieben!

Ich hab mir was neues überlegt, weil ich mit dem aktuellen Konzept nicht so zufrieden war. Als ich euch "Nerd. In. Love." vorgestellt habe, hatte ich echt ein schlechtes Gewissen, weil es eben nur eine sehr kurze Geschichte ist und kein wirklicher Roman.
Deswegen habe ich mir gedacht, dass ich sehr kurze Geschichten (also alles, was unter 100 Seiten hat), einfach zwischendurch poste. Sozusagen ein Bücher-Quickie. :D (Ich kennzeichne euch die Posts deshalb auch mit einem [Q]; auch die, die bereits veröffentlich wurden.)
Ihr wisst ja, dass ich alle zwei Wochen einen Kolumnenpost  hochlade und ich dachte mir, dass ich ja auch abwechselnd einen davon und eine kurze Geschichte posten könnte.
Das kommt euch sicher entgegen, weil ihr dann nicht eine Woche lang auf einen Vorschlag warten müsst, der im Endeffekt nicht mal eine Stunde Lesestoff bietet. Außerdem heißt das, dass ich ab sofort immer zweimal die Woche etwas hochladen werde, was ja auch cool ist.
Ich probiere das einfach mal aus, aber ich denke, die Lösung ist ganz gut. :)

lg Jules :)


Donnerstag, 22. Mai 2014

Transsexualität in Romanen [K]

Hey Leute!

Als ich gestern nach neuen Büchern gestöbert habe, die meinen Wunschzettel bereichern könnten, ist mir etwas sofort aufgefallen: Es gibt kaum Romane zu Transsexualität.
Sicher, Sachbücher und Bibliografien gibt es viele, aber einen wirklichen Roman findet man leider fast nicht. Auch ich selbst besitze nur ein Buch zu dieser Thematik und habe noch kein ähnliches entdecken können.
Nur - warum ist das so? Das Thema interessiert doch mit Sicherheit einige, wäre es da nicht schön, neben Sachbüchern und Bibliografien auch einfach Romane dazu lesen zu können, die das Thema authentisch aufgreifen? Die die Situation anschaulich schildern, nicht nur für Betroffene, sondern auch für interessierte Leseratten?
Ich jedenefalls finde es schade, dass es so wenig Auswahl gibt, weil ich dazu gerne mehr gelesen hätte. Mir ist natürlich bewusst, dass das Thema relativ schwer zu bewältigen ist, weil es vielleicht sehr anspruchsvoll ist, wenn man es in einen guten Roman packen möchte - allerdings scheint es mir auch nicht unmöglich. Vielleicht denkt man auch einfach, es würde niemanden interessieren? So sollte es nicht sein!
Deshalb würde ich mich auch über Tipps von eurer Seite freuen, wenn ihr noch einen Roman dazu kennt. Ich selbst habe, wie gesagt, erst ein solches Buch gelesen, dass ich euch gerne vorstellen möchte, falls ihr noch nicht davon gehört habt und euch das Thema ebenso interessiert wie mich.
Bei dem Buch handelt es sich um Julie Anne Peters Jugendbuch "Luna". Es besitzt 384 Seiten und erschien bei dtv.



Beschreibung:

Regans Bruder Liam ist transsexuell. Während er tagsüber vorgibt, ein normaler Junge zu sein, verwandelt er sich nachts in sein wahres Ich: Luna. Regan kennt sein Geheimnis und unterstützt ihn auch. Doch als er plant, auch in der Öffentlichkeit als Mädchen aufzutreten, verändert sich alles. Können es Liams Familie und seine Freunde akzeptieren? Und wie wird sich damit Regans Leben verändern?

Meine Meinung:


Ich habe das Buch verschlungen! Es behandelt die Thematik mit all ihren Schattenseiten und - was ich sehr schön finde - schildert dabei auch die Auswirkungen auf die Familie. Inbesondere eben auf Regan. Da das Buch aus ihrer Sicht geschrieben ist, bekommt man noch mal einen ganz anderen Einblick als den der Person selbst, den man z.B. durch Bibliografien erhalten kann.
Da es zudem noch ein Jugendbuch ist, spricht es natürlich vor allem Teenager an, die sich ihrer Idendität vielleicht noch klar werden müssen. Zudem schafft es natürlich auch ein gewisses Verständnis für diese Thematik (und hoffentlich auch ein wenig Akzeptanz) - gerade eben bei jungen Leuten.
Das Buch selbst ist wunderbar und tiefgreifend geschrieben und für mich ein wahrer Schatz. Es hat mich - auch wenn das vielleicht übertrieben klingen mag - sehr beeindrückt und einen starken Eindruck bei mir hinterlassen.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Wie gesagt, es ist ein Jugendbuch. Aber wie das häufig so ist, kann man es als Erwachsener lesen und dennoch davon profitieren. Ob nun aus Interesse, oder weil es einen selbst betrifft, das Buch sollte wirklich gelesen werden!
Ich persönlich würde dieses Buch auch als Schullektüre vorschlagen, weil es ein gutes Thema ist, um mit seinen Schützlingen zu diskutieren!


Das war also mein Büchervorschlag, jetzt freue ich mich sehr auf eure Anregungen, Meinungen und Buchtipps zum Thema Transsexualität.
Jules :)

Samstag, 17. Mai 2014

Dreißig Tage (Sandra Gernt)

Hallo! :)

Ich weiß gar nicht, warum ich so lange kein Buch mehr von Sandra Gernt gelesen habe. "Dawning Sun" hatte mir damals ja recht gut gefallen. Nun ja, jetzt aber!
Es geht also heute um "Dreißig Tage". Ich habe das eBook gelesen, aber es gibt auch eine Printausgabe davon. Das Buch hat 216 Seiten und handelt von Nils, welcher sich mit Oliver ein Zimmer teilen muss - mit dem Problem, dass Oliver ihn um jeden Preis loshaben möchte.


Beschreibung:

Aufgrund eines dummen Fehlers müssen sich Nils und Oliver ein winziges Zimmer in einem Studentenwohnheim teilen. Das wäre vielleicht nicht das Problem, würde Oliver Nils nicht unter allen Umständen loshaben wollen. Sie vereinbaren, dass sie 30 Tage lang versuchen können, den anderen loszuwerden. Diese kleinen Gemeinheiten setzen Nils bereits sehr zu und dabei bahnt sich die Katastrophe erst an, denn Olivers Vergangenheit scheint diesen einzuholen und bringt beide in Gefahr.

Meine Meinung:

Ich weiß gar nicht, wo ich dieses Buch jetzt einordenen soll. Ein bisschen Gefahr und Verbrechen ist jedenfalls dabei und deswegen vielleicht mal eine schöne Abwechslung zu den durchschnittlichen Liebesromanen. Ich finde zwar, dass die Geschichte ein wenig über das Ziel hinausschießt, immerhin ist Olivers Vergangenheit schon ein ganz schönes Extrem, aber zumindest bleibt es so spannend.
Manche Szenen könnten allerdings noch ein wenig ausführlicher sein, allgemein hat man das Gefühl, dass ein wenig durch die Geschichte gehetzt wird. Das Thema selbst ist eigentlich sehr umfassend und würde sicher mehr Platz für Details bieten.
Trotz der vielen Tragik und Dramatik ist das Buch aber nicht schlecht und ich finde, dass die Zwei echt auf eine sehr süße Weise zueinander finden. Und auch die Sexszenen sind gut beschrieben.
Ich würde sagen, dass die Geschichte an "Dawning Sun" nicht rankommen kann, aber sie hat trotzdem ihren ganz eigenen Charme.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Wie schon gesagt, unterscheidet sich das Buch dank seiner Thematik von der durchschnittlichen Liebesgeschichte und bietet trotzdem auch noch genug Aspekte für Romantikfans.
Wer eigentlich keine Geschichten zum Thema Gefahr/Verbrechen mag, sollte sich aber nicht abschrecken lassen! Das Buch macht trotzdem Spaß!
Empfehlen würde ich es ab 14/15 Jahren.

 Mal ein etwas anderes Thema, dass hatte ich auf dem Blog bisher ja kaum. Interessieren euch solche Themen eigentlich auch? Ich fühle mich da immer abgeschreckt, aber vielleicht kann mir ja jemand ein gutes Buch in diesem Bereich empfehlen?
Jules :)

Samstag, 10. Mai 2014

Nerd. In. Love.: Oder: Wenn Klischees sich verlieben... (Usagi Jigokumimi) [Q]

Hoi! :)

Diesmal geht es wieder um eine Novelle. Genauer gesagt um "Nerd. In. Love." von Usagi Jigokumimi. Die Geschichte stammt aus dem Verlag BookRix GmbH & Co. KG und hat 81 Seiten. Ihr findet sie als eBook auf Amazon.
Handeln tut sie von Niklas, der Gefühle für seinen besten Freund Magnus entwickelt hat.


Beschreibung:

Niklas und Magnus könnten unterschiedlicher nicht sein und dennoch sind sie beste Freunde. Es könnte nichts besseres geben, wäre Niklas nicht Magnus verliebt. So aber kann er diesem nur befangen gegenübertreten, was Magnus natürlich nicht entgeht.

Meine Meinung:

Ihr seht schon, ich kann kaum etwas dazu sagen, weil die Geschichte wirklich sehr kurz ist. Aber gut, dass muss ja jetzt nichts Schlechtes sein. Ist es auch nicht unbedingt, allerdings muss man schon sagen, dass die Geschichte - trotz wirklich guten Schreibstils - noch nicht formvollendet wirkt. Hätte man ein paar Dinge ein wenig mehr ausformuliert, wäre sie jetzt wohl nicht nur länger sondern auch besser.
Für etwas süßes zwischendurch reicht sie aber allemal und es gibt sogar Sexszenen, die wirklich gut gelungen sind.
Ich muss sagen, ich war ein wenig verängstigt, weil das Wort Klischee schon im Titel verkommt. Tatsächlich kommen viele Klischees darin vor, allerdings nicht mehr als bei den meisten Büchern dieses Genres auch und deswegen finde ich, hätte man es nicht unbedingt so betiteln müssen.
Ich möchte aber gar nicht klingen, als wäre die Geschichte schlecht, weil sie das wirklich nicht ist - nur, um das noch einmal klarzustellen.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Ich empfehle die Geschichte mal ab 12 Jahren, weil die Sexszenen relativ harmlos sind und ich irgendwie der Meinung bin, dass es einigen Jugendlichen vielleicht hilft. Immerhin geht es hier um ein Thema, dass vielleicht einigen schwulen Jugendlichen schon passiert ist oder zumindest interessiert. Auch wenn es ein Klischee ist, es gibt tatsächlich Jungs, die sich in den besten Freund verlieben.
Und selbst wenn nicht, es geht hier ja auch ein wenig um die Entdeckung der eigenen Sexualität, und gerade da habe ich einige dann schon wieder im Boot sitzen.

Momentan lade ich mir ganz gerne solche Kurzgeschichten runter. Allerdings ist das ein weites Feld und Amazon ist recht unübersichtlich.
Wenn ihr also Vorschläge habt, wäre ich sehr dankbar!
Jules :)

Mittwoch, 7. Mai 2014

BDSM in Romanen [K]



Hey ihr!

Diesmal möchte ich euch meine Meinung zu BDSM in Romanen mitteilen, weil mich jetzt einige schon gefragt haben, wie die Bücher so sind und ob es sich echt lohnt, sich mal an eines zu wagen.
Ich muss zugeben, dass ich zunächst auch ein wenig gezögert habe, mir so ein Buch zu kaufen. Ich hatte einfach Angst, dass die Sache entweder viel zu harmlos dargestellt wird (ein paar Handschellen und ein Klaps auf den Po sind dann schon S/M) oder aber, dass man der Spannung wegen deutlich übertreibt. Mir ist zwar klar, dass es auch in diesem Bereich starke Extreme gibt, aber ich finde sie nicht dafür geeignet, wenn man einer allgemeinen Masse einen kleinen Einblick in diese Szene geben möchte.
Das ich letztlich so ein Buch gelesen habe, lag wohl einfach an meiner Neugierde. Ich dachte mir, wenn es mir nicht gefällt, dann muss ich es ja nicht zu Ende lesen. Persönlich habe ich mit der Szene ja nicht viel zu tun und hatte schon befürchtet, ich wäre danach vielleicht geschockt oder verstört. Glücklicherweise ist genau das Gegenteil eingetreten. Das Buch hat mich extrem begeistert! Das lag daran, dass sich das Buch deutlich von dem Abgegrenzt hat, was man landläufig im Fernsehen über BDSM zu sehen bekommt. Nicht nur, dass alles so erklärt wurde, dass es auch für Nichtangehörige der Szene nachvollziehbar war, sondern auch, weil man dort gleichermaßen auf den Schmerz, als auch auf die Zärtlichkeiten eingegangen wurde, die es in einer S/M-Beziehung nun mal ebenso gibt.
Auch, wenn ich das Ganze vielleicht noch immer nicht privat ausprobieren wollen würde, so bin ich doch ein wenig neugierig darauf geworden und auch offener, was dieses Thema angeht.  Vor allem aber habe ich mein Herz an solche Bücher verloren und suche momentan verstärkt nach ähnlichen Romanen, wie es die beiden waren, die ich bisher dazu gelesen habe.
Im Übrigen habe ich manchmal das Gefühl, dass die Beziehungen der Protagonisten solcher Bücher irgendwie harmonischer scheinen, als die normaler Personen. Das mag natürlich Quatsch sein, aber andererseits kann ich mir gut vorstellen, dass Beziehungen wirklich laufen, wenn man sich, was seine sexuellen Wünsche anbelangt, wirklich 100%ig ergänzt.
Ich jedenfalls mag die Art der Beziehungen, wie sie in diesen Romanen dargestellt wurde, weil diese auf so eine Besitz ergreifende, aber auch sehr fürsorgliche Art geführt werden. Es macht einfach Spaß, so was zu lesen.
Allerdings habe ich auch schon einige solchen Bücher abgelehnt, weil sie zu sehr nur auf Sex, Erotik und eben BDSM ausgerichtet waren. Ich glaube, solche Bücher sind dann wohl doch eher etwas für Liebhaber der Szene, um jetzt mal so auszudrücken, nicht aber etwas für Leute, die einfach nur neugierig hinein schnuppern möchten.
Wer also jetzt ein wenig Lust bekommen hat, auch mal ein solches Buch zu lesen, der sollte sich wirklich auf Romane mit BDSM konzentrieren, die eine klare Geschichte dahinter zu stehen haben und in der es nicht rein um den Akt an sich geht.
Ich bin sicher, wer sich traut, dass mal auszuprobieren, wird ähnlich begeistert sein wie ich.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und vielleicht wollt ihr eure Erfahrungen ja wieder hier mit mir teilen!

Liebe Grüße,
Jules :)

Für alle, die jetzt Blut geleckt haben, findet ihr hier Rezensionen zu Büchern aus diesem Genre.

Samstag, 3. Mai 2014

Fairy-Tale (Rona Cole)


Hey ihr Lieben!!!

Als ich gesehen habe, dass es auf Amazon noch ein weiteres Buch von Rona Cole gibt, musste ich sofort zuschlagen. Ich liebe ihre Werke einfach! Euch möchte ich es natürlich nicht  vorenthalten, deshalb gibt es heute auch eine Rezension zu "Fairy-Tale". Ich hab es als eBook gelesen, aber es gibt das Buch auch als Printversion. Verkauft wird es direkt über Amazon und es hat 704 Seiten.
Handeln tut es von Phil, der sich in Per, den Bruder einer Freundin verliebt, welcher jedoch keinen Platz für einen Mann in seinem Leben hat.


Beschreibung:

In Phils Leben läuft eigentlich alles schief. Er muss seine Tanzkarriere an den Nagel hängen und seine Affäre hat sich statt für ihn für eine Frau entschieden. Doch dann trifft er auf Per, den Bruder einer guten Freundin, und verliebt sich sofort. Dies führt aber zu einigen Problemen, denn Per wohnt in Amerika und hat dort ein Leben, in welchem er es sich nicht erlauben kann, schwul zu sein.

Meine Meinung:

Ich möchte gar nicht zu viel vorweg nehmen, weil lange nicht ganz klar ist, was eigentlich mit Per los ist und ich das natürlich nicht verraten möchte. Aber dafür ist das auch schon der erste positivie Aspekt an diesem Buch: Es ist wahnsinnig spannend und bleibt es auch, wenn das Geheimnis gelüftet ist, weil die Situation tatsächlich so prekär ist, dass man nicht weiß, wie jemals alles gut werden soll.
Überhaupt muss ich sagen, dass ich selten eine so gut durchdachte Story erlebt habe, die einen in eine Welt entführt, in der man sich erst Mal zurecht finden muss. Umso beachtlicher ist es, wie lange die Geschichte ist. Ich habe eine ganze Weile an ihr gelesen und jede Sekunde davon genossen, obwohl das Buch an manchen Stellen vielleicht ein wenig zu ausführlich war. Leider wurden die Gedanken der Beiden manchmal so detailliert dargestellt, dass es ein wenig langatmig wirkte. Aber trotzdem wurde es nie so schlimm, dass man keine Lust mehr hatte, weiterzulesen.
Was ich schön öfter gelesen habe, wenn ich Rezensionen zu Rona Coles Werken gelesen habe, sind die vielen "..." die kritisiert wurden. Ehrlich gesagt ist mir das bisher nicht weiter aufgefallen, aber bei diesem Buch muss ich sagen, dass es tatsächlich so ist. Ich weiß allerdings nicht, warum man sich daran stören sollte.
Am Ende fand ich es ein wenig too much, wenn ich ehrlich sein darf. Irgendwie war die Lösung dann so rosarot, dass ich es ein wenig kitschig fand, aber andererseits bin ich ja der erste, der sich über ein Happy End freuen kann.
Im Übrigen ist das Buch aus der Sicht beider Figuren geschrieben, so dass man abwechselnd Einblicke in beide Gedanken- und Gefühlswelten bekommt, was es auch noch mal sehr interessant macht. 
Um zu einem Ende zu kommen, noch ein letzter Punkt: Die Sexszenen sind ein Traum. Lang, ausführlich, heiß, niemals langweilig und überhaupt... was soll ich denn dazu noch sagen? :D

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Ich habe keine Altersbeschränkung gefunden, würde das Buch aber wegen der Sexszenen ab 14 Jahren ungefähr vorschlagen. Überhaupt ist das natürlich wieder ein Buch, dass man als "Mädchenbuch" deklarieren kann, aber ich finde, wer auf eine gut durchdachte schwule Liebesgeschichte abfährt ist hier richtig und sollte sich von solchen Meinungen nicht abschrecken lassen. Ich fühle mich immer noch männlich, obwohl ich es gelesen habe. ;)

Im Moment überschlage ich mich mit Büchern. Ich weiß gar nicht, wie viele ich allein im März und April nun schon gelesen habe, aber es waren eindeutig zu viele. Ich mache gar nichts anderes mehr. Das liegt alles an diesem bösartigen Kindle, mit dem man kostengünstig so viele tolle Bücher runterladen kann, die es teilweise nicht mal als Print gibt und die mich deshalb bisher nicht interessiert haben.
Oder liegt es einfach an der Jahrezeit? Ich finde ja, es gibt nichts besseres, als sich mit einem Buch in die Frühlingssonne zu legen. Findet ihr nicht auch?
lg Jules :)