Samstag, 29. November 2014

Liebe per Smartphone (Jill J. Jenkins)

Hey ihr!

Heute gibt es ein Rezension zu Jill J. Jenkins Geschichte "Liebe per Smartphone".* Erstehen könnt ihr diese als eBook auf Amazon. Auf 213 Seiten wird euch die Geschichte von Leeroy erzählt, der sich in seinen Chef verliebt, parallel aber noch mit einer Internetbekanntschaft flirtet.

 

Beschreibung:

Weil seine Freunde der Meinung sind, dass Leeroy schon viel zu lange alleine ist, zwingen sie ihn förmlich dazu, sich auf einem Datingportal anzumelden. Prompt lernt er auch jemanden kennen, der ihm auf Anhieb sympathisch ist. Gleichzeitig darf er sich auf der Arbeit aber mit seinem neuen Chef herumschlagen, den er zwar unter allen Umständen versucht, nich zu mögen, dem er sich aber dennoch nur schwer entziehen kann.

Meine Meinung:

Zunächst muss ich sagen, dass ich die Idee der Geschichte schon sehr spannend finde. Für mich sind Datingportale ja eher nichts, weil sich da so viele gruselige Menschen herumtreiben, aber umso interessanter finde ich dann immer Geschichten, die sich mit den positiven Aspekten solcher Plattformenen auseinandersetzen.
Die Geschichte hier beschreibt einige witzige Dialoge, die sich jedoch auf das Wesentliche beschränken und nicht Überhand nehmen. Das finde ich gut, weil es sonst schnell zu viel werden kann. Stattdessen wird viel aus Leeroys Alltag und von den Begegungen mit seinem Chef erzählt, was ich sehr schön finde. So bleibt die Geschichte auch spannend.
Die Charaktere selbst find ich allesamt recht liebenswert und auf ihre eigene Art sympathisch. Mag sein, dass Mitch, einer von Leeryos Freunden, ein wenig über dem Ziel ist, aber trotzdem muss man ihn irgendwie mögen.
Wie bei vielen Romanen aus dem Bereich Gay Romance ist die Geschichte ein wenig vorhersehbar, aber ich finde immer, dass ja nicht so darauf ankommt, wie das Ende wird, sondern wie es zu dem Ende kam. Und in diesem Punkt behält die Geschichte definitiv ihre Spannung, was mir gut gefallen hat.
Leider muss man aber sagen, dass in dem Buch schon sehr viel wörtliche Rede vorkommt. Das ist zum einen ganz schick, weil die Dialoge teilweise wirklich witzig sind, andererseits mag ich es ja mehr - und ich schätze mal, da bin ich nicht der einzige -, wenn die Dinge ein wenig mehr ausgeführt werden. Oder wenn die Dialoge zumindest beschrieben werden. (Spricht: XY sagt: "...")
Dem Entgegen stehen dann einige Nebensätze, die das Geschehen an Stellen erläutern, die ich persönlich als selbsterklärend bezeichenen würde und bei denen ich folglich keine extra Satz mehr gebraucht hätte. In diesem Punkt könnte noch ein wenig Balance gefunden werden, um den Schreibstil zu verbessern. Aber damit möchte ich natürlich nicht sagen, dass der Stil schlecht ist. Wenn man von diesen Kleinigkeiten absieht, kann man wirklich flüssig lesen und in die Geschichte abtauchen.
Am Ende des Buchs befindet sich noch eine Leseprobe zu einem zweiten Teil, in dem noch einmal Jaysens und Leeroys Beziehung mit all ihren - um dem Titel treu zu bleiben - Stolpersteinen beschrieben wird. Sowas mag ich sehr gerne, weil man dann auch gleich sieht, dass die Geschichte der Beiden in gewisser Weise weitergeht. Ich weiß nicht, ob man das so nachvollziehen kann, aber das macht die ganze Sache irgendwie greifbarer und wem Teil 1 gefallen hat, wird es auch einfach freuen, einen Teil 2 vorzufinden.
Ich werde euch natürlich auch demnächst von Teil 2 berichten.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Das Buch ist ein einfaches Gay Romance Buch für ein kurzweiliges aber angenehmes Leseerlebnis, also so ziemlich das, was man in dem Genre im Prinzip erwartet. Wer also Lust auf eine schöne, einfache Geschichte hat, die weitestgehend auch noch ohne Kitsch auskommt, der ist hier goldrichtig.
Aufgrund der Sexszenen, die zwar vorkommen, aber nicht sonderlich explizit und ausführlich sind, würde ich sie ab 15 Jahren empfehlen.

Dieser Monat ist unglaublich stressig und ich komme kaum zum Lesen. So langsam mache ich mir Sorgen um meine regelmäßigen Blogposts. Aber für euch werde ich die Wochenenden durchlesen, damit hier alles Rund läuft.
Jules :)


* Diese Geschichte wurde mir von Jill J. Jenkins zu Rezensionszwecken überlassen. Noch einmal ein herzliches Dankeschön dafür!

Mittwoch, 26. November 2014

Ist es Liebe? Miguel und Linus (Gabriele Oscuro) [Q]

Hallo!

Heute gibt es endlich wieder einen Quickie-Post. Und zwar stammt die Kurzgeschichte von Gabriele Oscuro, nennt sich "Ist es Liebe? Miguel und Linus" und erschien im BookRix Verlag. Sie umfasst 95 Seiten und handelt vom unscheinbaren Linus, der sich in den rassigen Miguel verliebt.
Diese Geschichte gibt es übrigens nur als eBook.


Beschreibung:

Linus ist eher unscheinbar und das ist auch gut so, weil er sich vor der Häme seiner Mitschüler fürchtet. Miguel ist das ganze Gegenteil von ihm und deshalb unerreichbar. Umso erstaunlicher ist es, als ausgerechnet Miguel mit ihm befreundet sein möchte. Nun fragt sich Linus, auf wie viel er hoffen darf und ob seine Liebe zu Miguel vielleicht tatäschlich eine Chance haben könnte.

Meine Meinung:

Die Geschichte ist recht kurz, wirkt aber tatsächlich gar nicht so, da sie doch recht viel ausführlich beschriebnene Inhalt besitzt. Das finde ich bei solche knappen Seitenzahlen immer sehr schön, weil ich die Meinung vertrete, dass man auch in kurze Geschichten viel Zeit und Aufwand stecken sollte. Schon allein deswegen hat mir die Story ganz gut gefallen.
Was wirklich grandios beschrieben wurde, war die Schwärmerei, die Linus für Miguel hegt. Wir alle kennen doch z.B. noch diese romantischen Tagträume, die einen überkamen, wenn man an den Schwarm dachte. Vielleicht geht es uns heute noch genauso. Ich finde es einfach herrlich, wie diese jugendliche Liebe beschrieben wird und auch, wie deren Entwicklung in der Geschichte verliebt. Leicht, vorsichtig, ein wenig ängstlich und noch recht hilflos. Das ist unglaublich realistisch und macht diese Geschichte wirklich besonders.
Was ebenfalls dafür spricht, sind die Sexszenen. Im zarten Jugendalter sind diese noch scheu und werden kaum beschrieben, wenn die Protagonisten schon älter sind, sind auch die Sexszenen offener und ausführlich ausgebaut. Ich kann mich nur wiederholen: Unglaublich realistisch.
Das gilt auch für die Tatsache, dass die Charaktere nicht alle dem Schönheitsideal entsprechen. Gerade in der Jugend hält man sich ja immer gleich für hässlich, wenn man nicht aussieht wie ein junger Gott und es ist nur förderlich, dass diese Story die Geschichte ganz normaler Menschen schildert, die vielleicht nicht aussehen wie Popstars, aber trotzdem ihr Liebesglück finden. Das ist gerade für Teenager, die noch an sich zweifeln, sicher eine gute Sache.
Was mich persönlich sehr ergriffen hat, waren die Elemente der Geschichte, die sich mit Miguels Bruder befasst haben. Ich habe ihn schnell ins Herz geschlossen und sein Leid hat ein paar persönliche Erinnerung geweckt, die mich doch unglaublich berührt haben. Dafür, dass es doch eigentlich eine leichte Liebesgeschichte beschreibt, bringt sein Schicksal doch ein wenig Ernst in die Story, was ich sehr befürworte.
Leider gibt es nicht nur Positives zu der Geschichte zu sagen, denn ein paar Kleinigkeiten haben mich doch gestört. Zum einen fand ich es schade, dass manche Teile der Geschicht einfach übersprungen und dann nur kurz zusammengefasst, aber nicht ausführlich erläutert wurden. Es ist nicht so, als würde man diese Teile wirklich vermissen, aber doch finde ich derartige Zeitsprünge immer schade.
Auch fand ich die Geschichte teilweise ein wenig kitschig. Das lag wahrscheinlich daran, dass manche Liebeserklärungen doch recht bald und in gehäufter Weise auftraten.
Ansonsten kann ich aber nichts Schlechtes an der Story finden - auch, weil sich darin eigentlich sogar zwei Geschichten verbergen. Es geht nämlich auch um Sören, der im weiteren Verlauf der Story eine Rolle spielt und dessen eigenes Schicksal am Ende noch einmal beschrieben wird. Solche kleinen Bonusgeschichten erfreuen mich ja immer sehr.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Ich bin nicht wirklich sicher, ob man dieses Buch nun Jugendbuch nennen darf oder nicht. Zu Anfang hätte ich sofort Ja gesagt, aber später sind die Jungs ja doch schon älter. Doch allein wegen der Art und Weise, wie die Geschichte mit der Jugend der Protagonisten umgeht, muss man dieses Buch einfach allen Jugendlichen ans Herz legen. Es wird sie sicher erfreuen.
Natürlich ist es aber für alle anderen ein kurzes, aber schönes Lesevergnügen.

Anfang des Monats ist bei mir immer Büchertag. Dann ist mein Geld auf dem Konto und ich kann mir neue Geschichten kaufen. Dem fiebere ich schon immer entgegen - gerade wenn es sich noch um Bücher meiner liebsten Autoren und Autorinnen handelt. Unglaublich, in was für Euphorie mich das immer wieder versetzt. Kennt ihr sie auch, diese unbändige Freude, ein neues Buch in Händen zu halten?
Jules :)

Samstag, 22. November 2014

Say something: Daemon (Andrew Summers)

Hey ihr!

Heute gibt es mal ein wenig was anderes. Darauf freu ich mich ehrlich gesagt schon, weil ich das doch recht spannend und innovativ finde. Aber erstmal zu den Standartangaben: Die Rezension gibt es heute zu "Say something: Daemon" von Andrew Summers. Die Geschichte umfasst 109 Seiten und erschien bei X-Scandal Books. Ihr könnt sie als eBook erwerben.
Handeln tut das ganze von Phil, der sich in seinen Mitschüler Daemon verliebt, aus welchem er einfach nicht schlau wird.


Beschreibung:

Phil ist schwul und wird deshalb von seinen Klassenkameraden gemobbt. Als er in eine neue Klasse kommt, hofft er, dass endlich alles anders wird und er scheint Glück zu haben. Als dann auch noch sein hübscher Mitschüler Daemon seine Nähe sucht, scheint alles perfekt. Aber als wieder das Gerücht umgeht, er sei schwul, verändert sich auch Daemon. Mal sucht er seine Nähe und mal geht er total auf Distanz. Auch Jahre später stellt Daemon Phils Leben noch auf den Kopf, obwohl dieser doch eigentlich schon längst mit ihm abgeschlossen hat.

Meine Meinung:

Ich habe ja schon angekündigt, dass dieses Buch ein wenig anders ist. Das liegt daran, dass es eine wahre Geschichte erzählt und deshalb nicht wirklich zu einem Ende kommen kann. Es mag vielleicht für den einen oder anderen unbefriedigend sein, asm Ende keine Auflösung vorzufinden, aber so ist das wahre Leben nun mal.
Andrew Summers möchte mit dieser Geschichte die Meinung seiner Leser einholen, was das ganze ja eigentlich schon zu einem interaktiven Leseerlebnis macht. Ich finde es unglaublich fannah, wenn er seinen Lesern die Chance gibt, ihre eigenen Gedanken und Interpretationen zum Besten zu geben und ihnen so ermöglicht, an der ganzen Sache teilzuhaben. Natürlich möchte man damit wohl auch ein Stück weit eine Erklärung für Daemons Verhalten finden, die letztlich nur dieser selbst kennt.
Deshalb auch der Titel, denn wie der Autor selbst schon im Nachwort andeutet: Eine Aussprache ist wirklich wichtig und es wäre nur angemessen, wenn Daemon den Mut hätte, ein klärendes Gespräch zu führen.
Aber egal, ehe ich abschweife, lasst euch gesagt sein, dass das Buch natürlich eher in einer Art Berichtsform verfasst ist. Klar, man möchte eben alle Informationen zur Verfügung stellen, um eine Diskussion ermöglichen zu können. Aber trotzdem werden auch Gefühle geschildert bzw. kann man trotzdem in die Geschichte eintauchen und sich die Sache vorstellen. Also nicht so, als würdet ihr jetzt einen Zeitungsartikel lesen oder so.
Mehr kann ich eigentlich nicht dazu sagen. Nachdem die Geschichte auf einer wahren Gegebenheit beruht, ist es überflüssig, etwas daran ändern zu wollen. Die Frage ist also einfach, ob ihr lieber eine "richtige" Geschichte lesen wollt, oder auch mal für so eine Art vom Story offen seid.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Gerade hab ich es eigentlich schon gesagt: Man muss natürlich ein Stück weit bereit sein, sich darauf einzulassen. Wer aber nichts gegen offene Enden hat und es spannend findet, seinen Senf dazu geben zu können, ist hier genau richtig.

Du meine Güte, ich glaube, ich habe alles, was im Oktober von meinem Gehalt übrig war, für Bücher ausgegeben. Das ist wirklich nicht gut! Das muss sich unbedingt wieder ändern. Ich schwöre euch, ich werde mich die nächste Zeit mehr zusammenreißen!
Jules :)

PS:
Ich möchte natürlich auch gerne sagen, was ich von der ganzen Sache mit Daemon halte. Das ist natürlich ein Stück weit ein Spoiler, also wenn ihr euch erst selbst ein Bild machen wollt, dann lest das hier vorher nicht. Ich hab euch gewarnt.:D
Also ich glaube, dass Daemon wirklich Interesse an Phil hat und sich einfach nicht eingestehen kann, auf Männer zu stehen. Vielleicht kann er es auch und sein Umfeld (Familie? Freunde?) schüchtert ihn zu sehr ein, um dazu zu stehen. Wahrscheinlich hat man ihn auch immer wieder gesagt, wie falsch das alles ist und er ist deshalb mit sich selbst nicht im Reinen. Das würde auch erklären, warum er zu Phil eigentlich immer sehr nett ist, wenn sie alleine sind, und seine Nähe sucht - in der Öffentlichkeit dann aber auf Distanz geht oder ihn gar beschimpft. Die Tatsache, dass er immer sehr deprimiert schein, wenn er in Phils Nähe ist, unterstreicht dies nur. Wahrscheinlich hat er sich nichts mehr gewünscht, als seinen Gefühlen nachgehen zu können, konnte dies aber einfach nicht.
In der Schulzeit mag dies ja noch nachvollziehbar sein, aber so langsam könnte man ja dann doch mal zu sich selbst stehen und seinen eigenen Weg gehen. Falls dies nicht möglich ist (warum auch immer, ist ja egal), dann sollte er aber wirklich die Courage besitzen, Phil zu sagen, warum alles so kommen musste, wie es eben gekommen ist. Ich finde, das ist er ihm schuldig.
Zu Phil: Ich glaube, die Art, wie Daemon mit ihm umgegangen ist, hat ihn als Teenager eben einfach sehr getroffen und weil das, was einen als Jugendlicher beschäftigt, dass gesamte weitere Leben ein Stück weit prägt, kann er auch einfach nicht richtig loslassen. Es ist, wie es schon im Buch gesagt wird: Die erste Liebe vergisst man nicht. Und folgich vergisst man auch nicht, wenn die erste Liebe dermaßen in die Hose geht. Wahrscheinlich wird er erst richtig Ruhe finden, wenn er Daemon Version konnt. Oder aber, er trifft irgendwann den Mann seines Lebens und kann wirklich mit Daemon abschließen. Aber ehe das nicht geschehen ist, wird er sich doch immer wieder daran erinnen und sich Fragen stellen. Auch, weil man mit nichts abschließen kann, von dem man gar nicht weiß, was eigentlich geschehen ist. Wie sollte das auch möglich sein?

Mittwoch, 19. November 2014

Auf in neue Gefilde! [K]

Hallo ihr Lieben!

Neulich hat man mir ein Buch empfohlen und es nahezu in den Himmel gelobt, so dass ich wirklich neugierig wurde. Aber als ich mir dann noch einmal die Beschreibung im Internet durchgelesen habe, musste ich schnell feststellen, dass das Buch und ich keine Freunde werden würden, denn dieses Buch war aus dem Bereich „Crime“.
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich schätze, fast jeder wird ein Genre besitzen, auf das er gut und gerne verzichten kann. Das ist auch nur natürlich, denn jeder besitzt ja Vorlieben und Abneigungen – und das sicher auch im Bereich Bücher. (Deshalb fällt es mir auch sehr schwer, Leuten zu glauben, die von sich behaupten, „alles“ zu lesen. „Alles“ ist ja doch ein sehr breit gefächerter Begriff und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es für die Leute keine Grenzen gibt – bzw. kann ich mir gut vorstellen, dass sie zwar alles lesen, aber nicht alles deshalb auch gut finden. Das kommt dann eigentlich schon fast auf das Gleiche hinaus.)
Ich habe also beschlossen, oben genanntes Buch nicht zu kaufen und mich lieber den Genres zu widmen, die mir zusagen. Kurz darauf musste ich meine Meinung aber komplett revidieren, denn ich habe ein Buch gekauft, von dem ich nicht wusste, dass es so viele Crime-Elemente enthalten würde, und habe dieses nahezu verschlungen. Nie hätte ich das für möglich gehalten, aber es war tatsächlich so und letztlich musste ich mir eingestehen, dass ich mit meiner Abneigung gegen dieses Genre wohl einfach zu voreilig war. Oder anderes gesagt: Mir wurde klar, dass nicht jedes Buch in diesem Bereich automatisch schlecht sein muss und es durchaus Bücher geben kann, die auch mir gefallen könnten.
Da habe ich einen Entschluss gefasst und mir gesagt: „Sei mutig! Les’ mehr Crime!“ Letztlich habe ich noch einen Thriller gelesen und vielleicht werde ich mich auch irgendwann an diesen Krimi wagen, der mir so frenetisch empfohlen wurde. Und wer weiß, vielleicht werde ich auch noch ein anderes Gerne, dass ich bisher gemieden habe, wie eine Katze das Wasser, in Angriff nehmen. Mit „Fantasy“ zum Beispiel konnte man mich bisher wirklich jagen, aber eine meiner Lieblingsautorinnen hat ein Buch in diesem Bereich geschrieben und ich denke, dass könnte mir auch gefallen – ist ja immerhin von ihr!
Ich schätze, dass es ganz spannend sein kann, mal ein Genre auszuprobieren, das man nicht sonderlich (oder gar nicht) mag. Vielleicht hat man Glück und findet ein Buch, das einen dann doch begeistert oder einen gar den Horizont für dieses Genre erweitert.
Ich möchte jetzt keine große Aktion starten, aber vielleicht hab ihr ja Lust, es mit mir auszuprobieren. Ich jedenfalls werde weiter in neuen Gefilden wandern und hoffe, ihr versucht es ebenfalls einmal und berichtet mir vielleicht sogar von euren Erfahrungen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es einige geben wird, die im Nachhinein nicht mehr so schlecht über ihr Hass-Genre denken, wie zuvor.
In diesem Sinne gehe ich mit gutem Beispiel voran und möchte auf diesen Wege gleich ein Buch für mein Vorhaben finden. Falls ihr also ein Buch kennt, dass natürlich Gay Romance ist, aber eben auch ins Genre „Crime“ fällt, dann wäre es sehr nett, wenn ihr es mir empfehlen könntet. Ich habe gemerkt, dass ich in diesem Bereich Bücher bevorzuge, die ein wenig auf die Abgründe des menschlichen Geistes hinweisen. Es wäre zum Beispiel ganz nett, wenn der Protagonist ein wenig leiden muss. Prinzipiell bin ich aber für alles in diesem Bereich offen und freue mich auf eure Vorschläge.
Bis dahin, traut euch und testet ein neues Genre! Ich wünsche euch viel Spaß damit und bin mir sicher, ihr werdet es nicht bereuen!

Jules :)

Samstag, 15. November 2014

Nachtpark (Violet Mascarpone)

Hey ihr!

Es geht wieder mal um ein Buch von Violet Mascarpone, ich freue mich. "Nachtpark" heißt es, erschien bei dead soft und besitzt 322 Seiten.
Handeln tut er von Kiji und Silvester, die eine Affäre beginnen, die nur nachts im Park vollzogen werden soll und in welcher ihr Leben am Tag nichts zu suchen hat.


Beschreibung:

Kiji und Silvester treffen sich nachts im Park und beginnen dort auch eine Affäre, in welcher ihr Leben am Tag nichts zu suchen hat. Leider ist das Schicksal anderer Meinung und so kreuzen sich ihre Wege auch tagsüber auf eine unglückliche Weise, die es ihnen unmöglich macht, den Tag aus ihrer Beziehung fernzuhalten.

Meine Meinung:

Ich hab jetzt ja schon einiges von Violet Mascarpone gelesen, konnte aber nie in Worte fassen, was es ist, was mich an ihren Romanen so begeistert. Jetzt glaube ich es so langsam zu wissen. Es ist die Tatsache, dass sie es schafft, in die Tiefe unser aller Wesen zu sehen und die Dinge, die sie darin findet, so vollkommen zu akzeptieren. Sie schafft es, die negativen Eigenschaften ihrer Charaktere als etwas positives dazurstellen, als etwas, was einen liebenswert macht. Oder anders gesagt, sie schafft es, die jeweiligen Makel schön erscheinen zu lassen. Und das ist etwas, dass gerade im BDSM-Bereich etwas sehr wichtiges ist - weshalb ihre Romane auch immer so lebending und vollkommen auf den Punkt wirken.
Dies und überhaupt ihre ganze Art, Dinge zu beschreiben, fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Und auch dieses Buch bildet da keine Ausnahme. Ich muss zugeben, dass ich ein wenig schwerer in es gefunden habe, als in ihre anderen Geschichten. Das lag wohl auch daran, dass die beiden Protagonisten zunächst noch Geheimnisse umschweben, die selbst dem Leser nicht vollkommen klar sind, und sich erst mit Fortschreiten der Geschichte auflösen. Gerade das macht es aber wiederum so spannend, weshalb ich - wie immer - nicht aufhören konnte zu lesen, bis ich es durch hatte.
Dabei hat natürlich auch die Art und Weise, wie Silvesters Problem mit seinem Vater dargestellt und gelöst wurde, seinen Teil beigetragen. Fast bis zu letzt leidet man mit ihm mit, ist frustriert und wartet auf eine zufriedenstellende Lösung.
Ansonsten ist das Buch rein vom erotischen Aspekt her wieder großartig. Ich habe schon so vieles in diesem Genre gelesen und oft wiederholen sich die Dinge einfach nur, aber Violet Mascarpone schafft es immer wieder, selbst altbekannte "Methoden" in einem neuen Licht erscheinen zu lassen. Ich  mag ihre kreativen, detaillierten Sessions unglaublich gerne und allein deswegen finde ich dieses Buch schon wieder absolut gelungen.
Wie immer tue ich mir schwer, Kritikpunkte zu finden.Vielleicht sollte ich fairerweise zugeben, dass mich dieser Roman nicht so stark mitgerissen hat, wie es die "Thekenwelt"-Trilogie getan hat. Allerdings weiß ich auch nicht, ob das überhaupt möglich ist. Ihr habt ja sicher mitbekommen, wie sehr ich diese Trilogie liebe.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Wie immer empfehle ich BDSM erst ab 18 Jahren. Ansonsten ist es wieder für jeden Fan dieses Genres ein Must-have, insofern man nicht nur auf sinnlose Fickerei steht, sondern eine richtige Hintergrundgeschichte bevorzugt.

Als ich gesehen habe, dass ein neuer Roman von Violet Mascarpone rauskam, musste ich meine ganze Planung auf den Kopf stellen, um das Buch SOFORT lesen zu können. Leider habe ich dabei gemerkt, dass auch noch von einem anderen meiner Lieblingsautoren ein neues Buch rausgekommen ist. Das macht mich irgendwann noch arm.
Jules :)

Samstag, 8. November 2014

Einfach nur nett (Florian Höltgen)

Heyho!

Heute geht es um Florian Höltgens Roman "Einfach nur nett", der 204 Seiten umfasst und auf Amazon erhältlich ist.
Handeln tut er von Außenseiter Timo, der sich in den coolen Macho Yannick verliebt.


 Beschreibung:

Als Außenseiter, der von seinen Mitschülern gemobbt wird, hat Timo es nicht leicht im Leben. Deshalb verwundert es ihn auch, dass ausgerechnet der Neue, ein totaler Macho, nett zu ihm ist. Timo fragt sich, ob er diesem wirklich Vertrauen kann und diese Frage schein bald berechtigt. Auch Jahre später, als Timo schon längst studiert, kann er noch immer nicht sagen, was genau Yannick und ihn wirklich verbindet.

Meine Meinung:

Was mich am Anfang ein wenig verwundert hat, war die harte Kritik am Genre Gay Romance, die sich in dem Roman verbirgt. Ständig wird - aufgrund der Tatsache, dass Timo selbst solche Geschichten schreibt - auf vielen Klischees dieses Genres herumgehackt, obwohl die Geschichte diese doch gleichzeitig selbst beinhaltet. Ich bin nie so wirklich schlau geworden, ob das nun ironisch gemeint ist, der Geschichte förderlich wirkt oder einfach nur zui viel ist.
Auch hat mich gestört, dass man den Dialogen zuerst schlecht folgen konnte, weil sie nicht mit Verben und Personen verpackt waren. (Sprich: Timo sagt: "blabla")  Aber das ändert sich spätestens, als Yannick auftaucht - da ist es unmissverständlich, er gerade spricht. :D
Ansonsten hab ich aber nicht viel an der Story auszusetzen. Im Gegenteil. Ich finde, der Aspekt Mobbing war selten so gut beschrieben, wie in diesem Buch. Und die Schlüsselszene ist dermaßen ungeschönt geschrieben, dass man einfach nur mit Timo mitleiden kann. Wirklich großartig!
Auch sonst ist die Geschichte unglaublich fesselnd und spannend geschrieben, man weiß bis zu letzt nicht, was genau Yannicks Intention ist und wie die Sache mit den beiden ausgehen wird.
Obwohl sie - wie so schön kritisiert wird - einigen Klischees absolut enspricht, hatte ich das Gefühl, dass etwas neues zu lesen, was ich so noch nicht hatten. Das mag vielleicht an dem Mobbingthema gelegen haben, ich weiß es nicht, aber es hat mich doch sehr in seinen Bann gezogen.
Hinzu kommt noch, dass die Sexszenen wirklich erotisch sind, aber trotzdem so beschrieben, dass man sich wie Timo nie ganz schlüssig sein kann, was sie bedeuten.
Ich mag überhaupt sehr, dass man sich so eindeutig in Timo hineinversetzen kann.
Was man vielleicht auch mal sagen darf, ist, dass die Gestaltung des Buchs sehr hübsch ist. Ich mein jetzt nicht mal so das Cover, sondern die schicke Schrift, in der die Kapitel geschrieben sind. Am besten lest ihr das Buch einfach, dann werdet ihr es ja selber sehen.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Obwohl es um Jugendliche geht, möchte ich es nicht als wirklich Jugendbuch beschreiben, was so ziemlich die Zielgruppe beschreiben dürfte.  Man kann es genauso gut als Erwachsener lesen. Vor allem, wenn man sich auch mal mit dem Thema Mobbing auseinander setzen möchte.
Ansonsten beinhaltet es schon Sex, also vielleicht erst ab 14 Jahren zu empfehlen.

Ich möchte schon ewig was von Florian Höltgen lesen. Das ich es noch nicht getan habe, liegt an einem kleinen aber feinen Grund, den ich in einer Kolumne viel Aufmerksamkeit widme.
Ich bin aber sehr froh, dass es mit diesem Werk endlich mal geklappt hat und ich muss sagen, mir gefällt was Höltgen schreibt. Ich schätze, ich werde irgendwann noch einmal etwas von ihm lesen.
Jules :)

Mittwoch, 5. November 2014

Ein Herz für Klischees [K]

Hallo Leute!

Wir alle kennen sie – und wir alle hassen sie: Klischees. Kaum eine Kritik im Bereich Gay Romance kommt ohne dieses Wort aus, dabei sollte man doch eigentlich meinen, dass viele Autoren mittlerweile wissen, dass Klischees von den Lesern nicht unbedingt gewünscht sind. Warum lassen sie diese dann nicht einfach weg? Und warum finden wir diese eigentlich so schlimm?
Man könnte viele Fragen über Klischees stellen, und müsste doch erst einmal die wichtigste klären: Was sind überhaupt Klischees? Denn auch wenn viele immer die gleichen Aspekte nennen würden, würde man sie befragen, so müsste man sich doch eingestehen, dass Klischees teilweise sehr subjektiv definiert sind. Was für den einen ein schwerwiegendes Vorurteil ist, stört den anderen überhaupt nicht. Wie also soll man sämtliche Klischees aus Romanen fernhalten, wenn man manchmal gar nicht bemerkt, dass man gerade ein solches beschreibt? Unmöglich!
Davon ab, dass nicht alle Klischees gleich schlecht sind. Das mag sich jetzt vielleicht blöd anhören, aber hinter jedem Vorurteil steckt doch oft ein bisschen Wahrheit. Und wenn man mal wirklich ganz ehrlich zu sich selbst ist, dann muss man sich auch eingestehen, dass manche Klischees nicht einfach nur Vorurteile, sondern in einigen Fällen einfach Realität sind. Wenn man jetzt mal vom bösen Begriff „tuntig“ Gebrauch macht, dann wird es sehr viele schwule Männer geben, auf die dieses Wort einfach nicht zutrifft – aber eben auch genauso viele, die tatsächlich „tuntig“ sind. Warum auch nicht, daran ist ja nichts Verwerfliches. Es darf sich ja jeder verhalten, wie er will. Und warum sollten Leute, auf die dieses Klischee so exakt zutrifft, nicht auch in einigen Romanen vorkommen? Ist es ihnen denn nicht gestattet, in diesen Büchern auch eine Stimme zu bekommen? Doch! Davon ab, dass wir uns eingestehen müssen, dass diese Leute eine der Hauptzielgruppen von Gay Romance sind und es deswegen gar nicht verwunderlich ist, dass sie darin auch beschrieben werden.
Oder nehmen wir ein anderes Beispiel: Der schwule Charakter hat eine beste Freundin. Selbstverständlich gibt es sehr viele schwule Kerle, die vielleicht keine Frau beste Freundin haben – aber eben auch genauso viele, bei denen das tatsächlich zutrifft. Warum kann das im Roman nicht auch der Fall sein, wenn es in der Realität so viele Beispiele davon gibt? Das ist dann doch nur noch die Pingeligkeit des Bloggers und keine wirklich konstruktive Kritik mehr, findet ihr nicht auch?
Darüber hinaus kommt hinzu, dass solche Klischees manchmal dem Buch erst seine eigentliche Form und Geschichte geben, so dass sie gar nicht vermieden werden können. Wie oft gab es schon Bücher, in denen der eine sehr „tuntig“ und der andere ein richtiger „Macho“ war - und dann beide zusammen gefunden haben. Das ist ein ganzer Topf an Klischees, aber lässt man diese weg, dann bleibt ja nichts mehr übrig.
Zumal das eine oder andere Klischee auch einfach ganz amüsant sein kann. Manchmal ist es gerade diese Charaktereigenschaft, die ein solches Vorurteil als Ursprung hat, die den Protagonisten erst richtig sympathisch werden lässt.
Ich persönlich bin der Meinung, man sollte auch mal über ein Klischee hinweg sehen dürfen. Wenn es nicht gehäuft und im übertriebenen Maße vorkommt, kann man gut und gerne auch auf diese Kritik in der Rezension verzichten. Vielleicht sollte wir sogar umdenken und uns ein Herz für Klischees fassen, denn manchmal sind es genau diese Klischees, die das Buch so liebenswert und vor allem lesenswert machen. Denkt mal darüber nach!

Jules :)

Samstag, 1. November 2014

Der Satellit: Liebe in der Umlaufbahn (Kooky Rooster)

Hey!

Lange ist es her, dass ich das letzte Mal etwas von Kooky Rooster gelesen habe, aber jetzt musste es unbedingt mal wieder sein. Das eBook nennt sich "Der Satellit : Liebe in der Umlaufbahn", umfasst 356 Seiten und stammt aus dem BookRix Verlag.
Handeln tut es von Thomas, der eigentlich eine glückliche Beziehung mit Sandra führt, nun aber feststellen muss, dass sein bester Freund Max in ihn verliebt ist.


Beschreibung:

Max ist immer anwesend, was vor allem Thomas' Freundin Sandra auf die Palme bringt, die nicht verstehen kann, warum der beste Freund ihres Freundes wie ein Satellit um  sie beide kreist. Als sie versucht, ihn mit ihrer Freundin Nicole zu verkuppeln, beichtet Max Thomas seine Liebe und das Chaos beginnt. Thomas weiß nämlich nun nicht mehr, was er eigentlich will. Sandra oder Max?

Meine Meinung:

Wenn mir an dem Buch etwas besonders gut gefallen hat, dann der Humor. Ich fand es einfach total witzig und musste eigentlich ständig lachen. Solche Geschichten gefallen mir immer sehr gut, weil sie einen quasi mitnehmen in ihre Welt und wirklich ein paar Stunden von unseren eigenen Problemen ablenken können.
Auch gut hat mir gefallen, dass sich die Erkenntnis, was Thomas für Max empfindet, ganz langsam eingestellt hat. Man hat immer seine Gedanken mitbekommen und konnte nachvollziehen, was er gerade durchmacht. Man könnte kritisieren, dass es doch recht lange gedautert hat, bis er mal zu seinen Gefühlen gestanden hat, aber ich finde das eigentlich gar nicht so sehr. Immerhin gibt es Prozesse im Leben, die sich nicht so leicht einstellen wollen. Zu glauben, man schnippst einmal mit dem Finger und schon ist man sich seiner Homosexualität bewusst, finde ich wirklich lächerlich.
Zumal wirklich eine optimale Mischung aus eigentlich-schon-wissen und einfach-nicht-wahr-haben-wollen gefunden wurde.
Und da wir gerade bei den positiven Aspekten des Buches sind: Die Sexszenen sind wirklich heiß!
Allerdings habe ich auch etwas zu kritisieren. Ich verstehe zum Beispiel nicht, warum Thomas nicht einfach bi sein kann. Am Anfang des Buchs hat er wirklich unglaublich heterosxeuelle Fantasien gegenüber Sandras Freundin Nicole und die kommen ja auch nicht von ungefähr. Es hätte doch gereicht, zu sagen, er steht auf Männer und Frauen. Warum muss er erst solche Gedanken haben und plötzlich NUR auf Kerle stehen. Da passt was nicht zusammen, da hätte man entweder diese "Nicolefantasien" weglassen müssen, oder man hätte ihn einfach bi lassen sollen.
Und wo wir schon bei Nicole sind: Irgendwie sind die Nebencharaktere in dem Buch alle ein wenig gaga. Auch Thomas Eltern finde ich übertrieben. Ich meine, wie sie auf seine Homosexualität reagieren, kann wohl in einigen Fällen tatsächlich Realität sein, aber ansonsten haben sie eine so schrullige Ansicht von der Welt, die schon wieder ein wenig too much für mich war.
Und auch Sandra: Also wenn man so eine Frau als Freundin hat, dann kann man ja nur schwul werden. Andererseits ist natürlich klar, dass sie sehr unzufrieden mit sich und der Welt ist, bedenkt man die Entwicklungen und Erkenntnisse, die sie in dem Buch noch durchmacht.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Ich empfehle das Buch ab 16. Es ist einfach kein Jugendbuch, aber ich finde, man kann es trotzdem schon im Jugendalter lesen, weil es einfach eine locker-flockige Liebesgeschichte mit ein wenig Tiefgang ist. Ansosnten ist wohl für jeden etwas, der sich für Gay Romance interessiert.

Gerade habe ich meine Wunschliste ein wenig abgearbeitet, kommen wieder gefühlte 100 neue Bücher hinzu. Ist das nicht schrecklich? Vielleicht sollte ich meinen Job kündigen und für immer und ewig nur auf der Couch liegen und lesen.:D
Jules :)