Samstag, 28. Februar 2015

Februar

Hey ihr Lieben!

Der Februar ist so gut wie zu Ende und ganz wie versprochen, gibt es natürlich auch diesmal wieder eine Monatszusammenfassung meinerseits. Ich will auch gar nicht viel dazu sagen, sondern fange einfach gleich an:

Rund um den Blog

Ich weiß, ich erzähle das jetzt schon seit Wochen, aber ich überlege immer noch, ob ich nun mehr Rezensionen posten soll oder nicht. Momentan hätte ich genug und es tut mir einfach Leid, wenn sie so lange auf Veröffentlichung warten müssen, aber was mich davon abhält, ist einfach die Angst, am Ende wieder zu wenige Rezensionen zu haben. So ging es mir letztens im Dezember und dann kam ich wirklich in Zeitdruck, wie gewohnt zu posten. Ich denke, im März werde ich mich dennoch hinsetzen und mal grob planen, wann welche Rezension kommen würde, würde ich jetzt mehr veröffentlichen. Wenn ich sehe, es haut hin, spricht ja nichts dagegen, ansonsten kann ich es immer noch lassen.
Auch so bin ich aber eher unglücklich mit dem Blog. Also nicht mit dem Blog selbst, sondern mit meiner mangelnden Kreativität. Ich will gerne mehr verschiedene Dinge posten, weiß aber nicht was. Es soll kein 08/15-Gelaber geben, sondern wirklich etwas, das man auch längere Zeit beibehalten kann. Irgendwie habe ich auch schon Ideen im Hinterkopf aber das ist so, als würde einen das Wort auf der Zunge liegen – ich kann sie einfach nicht greifen.
Falls ihr aber etwas habt, dass ihr gerne auf dem Blog lesen wollt, dann schreibt es ruhig in einen Kommentar. Vielleicht nehme ich eure Vorschläge ja mit auf, wenn mir schon keine eigenen sinnvollen Dinge einfallen wollen.

Bücher, Bücher, Bücher

Lesetechnisch war ich vom Februar hingegen sehr begeistert. Er hielt einige großartige neue Bücher für mich bereit. Ich meine jetzt mal die Neuerscheinungen, sondern allgemein die Bücher, die ich im Februar gelesen habe. Sie haben mich alle überzeugt – die einen mehr, die anderen weniger, aber schlecht war einfach keines.
Und auch bei den Rezensionen muss ich sagen, dass ich fast alle Bücher nur loben konnte und wenig Kritik anbringen musste. Ich finde, so macht es einfach mehr Spaß. Ich will mich nicht wiederholen, ihr wisst ja, wie leid es mir tut, etwas stark kritisieren zu müssen.
Überrascht hat mich übrigens „Wenigstens für eine Nacht“. Ich würde sogar so weit gehen, es zu einem meiner Favoriten in dem Monat zu benennen. Warum, könnt ihr ja in der Rezension dazu nachlesen. ;D

Was mich bewegt

Was könnte momentan spannender sein, als die nahende Buchmesse. Ich werde wohl leider nicht dort sein, auch wenn es momentan noch nicht entschieden ist und ich vielleicht, ganz vielleicht ja doch das Glück haben kann, endlich mal wieder dabei sein zu dürfen. Ich war jetzt schon zwei Jahre nicht, eigentlich wird es wieder mal Zeit.
Lust habe ich definitiv total, die Vorfreude der anderen steckt einfach an und wenn ich sehe, was es alles Tolles geben wird, dann möchte ich es echt sehr ungerne verpassen. Ich werde euch – ganz unabhängig davon, ob ich selbst fahre oder nicht – eine Auflistung posten, wo ihr unbedingt mal vorbei schauen müsst, wenn ihr fahrt. Soll ja wenigstens irgendwer etwas davon haben, wenn schon nicht ich. XD
Nun, dann war ja auch noch Fasching oder Karneval oder wie auch immer ihr es nennen wollt. Es wird euch nicht wundern, wenn ich zugebe, dass ich ein totaler Muffel bin, was dieses Zeug betrifft. Diese aufgesetzte Fröhlichkeit, die zu 90% nur dem Alkohol zuzuschreiben ist, ist einfach nichts für mich. Deshalb werde ich euch auch leider kein Foto mit lustiger Verkleidung beifügen können, ich hoffe, ihr seht es mir nach.
Ansonsten gab es im Februar ja eigentlich nur ein Thema: „50 Shades of Grey“
Was sind schon nationale und internationale Katastrophen, wenn dieser Film in die Kinos kommt?
Wenn ihr mein Twitter verfolgt, dann habt ihr sicher mitbekommen, wie wenig ich vom dem Film halte. Meine Liebe zu BDSM und dem selbigen Genre verbietet es mir auch einfach, diese kommerztaugliche *PIEP* gut zu finden. Das einzig gute Haar, das ich daran bisher ausgelassen habe, war, dass es diese ganze Szene ein wenig öffentlichkeitstauglicher macht. Ich dachte wirklich, es wird so ein wenig mehr Toleranz für diesen Fetisch in der Öffentlichkeit geschaffen, weil jetzt nicht mehr alle hinter vorgehaltener Hand „Freak“ sagen, sondern durch den Film eher verstehen, wie anregend es sein kann.
Aber leider habe ich mich da geirrt. Nach dem ich den Kommentar „Der Film war echt klasse, aber das ein Kerl seine Freundin an einer Leine in den Film geführt hat, war ja mal total daneben.“ gelesen habe, war mir klar, dass unsere biedere Gesellschaft niemals wirklich offen dafür werden wird. Aber wundert mich das wirklich? Nein! Wenn es schon Leute gibt, die Homosexualität noch als Sünde wahrnehmen, dann wird es erst recht keine Leute geben, die verstehen werden, warum manche Leute auf BDSM abfahren. Und genau deswegen ist dieser Film absoluter Schwachsinn. Im Prinzip macht es die Szene doch zu einer Lachnummer. Wenn jetzt jeder, der seine Freundin mal ans Bett fesselt, davon spricht, BDSM zu betreiben, dann werde ich wohl auswandern, um dieses saublöde Gelaber nicht länger ertragen zu müssen.

Mein Leben und Ich

Ach ja, privat war der Februar dann auch eher nicht so mein Monat. Nicht nur, dass ich gesundheitlich noch immer angeschlagen bin, ich durfte auch wieder meiner alljährlichen Valentinstagsdepression frönen. Wie ich diesen Tag doch hasse. Ich habe es im Januar ja schon gesagt, eigentlich mag ich mein Single-Dasein ja, aber manchmal vermisse ich einfach eine starke Schulter zum anlehnen, jemand, der mir den Rücken stärkt, wenn mal wieder alles nicht so rosig läuft. Und am Valentinstag, da werde ich mir dieser Sehnsucht und meiner Einsamkeit einfach so richtig bewusst. Ich würde es nach Außen hin nie so zeigen, aber manchmal, wenn gerade wieder alles scheiße ist, da ist dieses Alleinsein kaum zu ertragen.
Es liegt aber nicht nur am Valentinstag, dass ich den Februar nicht mag. Ich finde, er repräsentiert noch einmal die kalte, dunkle, eklige Jahreszeit, ehe endlich der Frühling kommt. Als Kind hat mich das nie so gestört, aber da wusste ich auch nicht, wie sehr einen dieses Düstere herunterziehen kann, wenn eh schon alles so schwer ist. Damals mochte ich auch noch den Schnee, jetzt, wenn ich müde und frierend mein Auto freischaufeln muss, nur um dann mehr rutschend als fahrend zur Arbeit zu kommen, dann hasse ich ihn.
Klinge ich wie ein Opa, wenn ich sage, früher war alles besser? Vermutlich. Aber es ist doch so, ihr braucht mir da nichts anderes erzählen wollen.
Wahrscheinlich langweile oder nerve ich euch mit meiner miesen Stimmung, also höre ich jetzt lieber damit auf. Es gab ja im Februar auch schöne Dinge, so ist es nicht. Ich habe Urlaub gebucht, auf den ich mich freue wie auf kaum etwas anderes, ich habe eine liebe Freundin, die gerade Berge zu versetzen versucht, um mich auf die LBM zu begleiten und ich freue mich, weil morgen endlich, endlich der März beginnt. Klar, Frühlingsanfang ist erst Ende des Monats und wer kann schon sagen, ob dieser nicht genauso kalt und dunkel wie der Februar wird, aber dennoch freue ich mich darauf und hoffe auf die Sonne. Ach ja, ich vermisse sie so sehr…

Vorschau auf den März

Wie schon gesagt, werde ich mich im März also hinsetzen und sehen, ob ich eine andere Rezi-Aufteilung vornehmen kann. Wie versprochen wird auch die Buchmesse Thema sein, aber ich habe noch mehr geplant, was ich gar nicht so sehr verraten möchte. (Schon allein, weil ich keine Vorfreude wecken will, wenn ich die Sache dann doch scheiße finde und nicht poste…)
Aber mein Gott, das interessanteste sind doch die unzähligen Neuerscheinungen im März. Immerhin steht die Buchmesse an! Ich weiß jetzt schon, dass der März mein Konto sprengen wird, aber ich wette, es wird mir jeden Cent wert sein.

Famous last words

Zuletzt noch ein Zitat, das mir beim ersten Lesen die Tränen in die Augen getrieben hat. Ich bin ja momentan eh sehr sentimental – Valentinstag lässt Grüßen –, da war dieses Zitat sozusagen noch die Krönung.

„Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen.“ 
Vincent van Gogh

Jules :)

Wenigstens für eine Nacht (C. Griethe)

Hey ihr!

Der heutige Roman nennt sich "Wenigstens für eine Nacht", stammt von C. Griethe und wird frei publiziert. Auf 192 Seiten geht es um Julian, der sich in einen Gast des Lokals verliebt, in dem er arbeitet.



Beschreibung:

Julian arbeitet in einem kleinen Lokal, in dem in letzter Zeit Sebastian und seine Freunde Stammgäste geworden sind. Fast augenblicklich hat er sich in Sebastian verliebt und muss nun jedesmal seine Gefühle unter Kontrolle kriegen, wenn er diesem begegnet. Doch als ausgerechnet der neue Mitarbeiter ein Freund von Sebastian ist, kann Julian diesem nicht mehr entkommen und findet sich auch im Privatleben mit ihm konfrontiert. Dann bitttet Sebastian ihn auch noch um einen wichtigen Gefallen und plötztlich steht seines (Gefühls-)welt komplett Kopf.

Meine Meinung:

Ihr wisst ja, dass meine Meinung zu C. Griethe bisher sehr gespalten war und deshalb habe ich auch noch ein drittes Buch gekauft, um zu sehen, zu welcher ich nun eher tendieren soll. Und ich muss sagen, dieses Buch hat mich absolut überzeugt!
Die Geschichte ist einfach nur wahnsinnig niedlich, ich liebe Julian und Sebastian und die Art und Weise, wie sie zu einander finden. Obwohl ich nicht auf Kitsch stehe und die Geschichte teilweise schon ein wenig schnulzig ist, hat es mich nicht daran gehindert, sie förmlich aufzusaugen. Irgendwie war die Story einfach die für mich perfekte Mischung aus Romantik, Drama und einfacher Alltagsszenerie, die mich total begeistert. Aus dieser Sicht ist das Buch einfach top, selbst wenn es an mancher Stelle schon ein wenig übertrieben wirkt.
Man muss natürlich sagen, dass die Geschichte schon ein wenig extravagant ist. Sowas passiert im wahren Leben wohl eher nicht, aber das macht ja nichts. Dafür ist es eben eine Geschichte - und eine putzige, romantische noch dazu.  Und auch die Sexszenen fand ich schön, wenn es denn endlich mal dazu kam. (Leider werden die Zwei oft unterbrochen, was mich ein wenig verstimmt hat, aber sich noch im Rahmen hält.)
Ich muss allerdings kritsieren, dass der Stil hier irgendwie nicht so wirklich gelungen rüberkommt. Mir ist aufgefallen, dass aus Nebensätzen oft Hauptsätze gemacht worden sind und ich dann darüber gestolpert bin, weil da einfach kein Punkt sondern ein Komma dazwischen gehört. Irgendwie ist es mir in den anderen Büchern von Griethe bisher nicht aufgefallen (oder war es da einfach nicht so?), aber hier war es echt extrem und nervig. Das ist jedoch sehr schade, weil die super Geschichte dadurch ein wenig ihren Glanz verliert. Das hat wieder was von "Gut gedacht, schlecht gemacht", weil man das Buch einfach noch viel mehr loben könnte, wenn es nur gescheite Sätze beinhalten würde.
Was kann man sonst kritisieren? Wie gesagt, war der Kitsch für mich diesmal erträglich, aber tortzdem vorhanden. Gerade am Ende. Da war es mir fast zu viel und es lag wohl nur an der bisher tollen Story, dass ich darüber so hinwegsehen konnte. Es wird zwar dann auch ein wenig märchenhaft, aber davon sollte sich nicht der Gesamteindruck des Buchs beeinflussen lassen.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Wer auf Liebesgeschichten mit ein wenig Drama steht, ist hier genau richtig. Und auch wenn es schon ein wenig märchenhaft ist (immerhin ist Sebastian reich, etc.), finde ich trotzdem, dass es noch eine gute Portion Alltag enthält, die das ganze glaubhaft macht. Wer also auf eine zuckersüße Liebesgeschichte Lust hat, ist hier genau richtig.

Du meine Güte! Ich hatte ja über Weihnachten Urlaub und da hatte ich so viel Zeit zum Lesen, dass ich jetzt bereits bis März Rezensionen auf Vorrat habe. Ihr habt da zwar nichts davon, außer weiterhin regelmäßige Posts, aber für mich bedeutet das deutlich weniger Stress. Ist doch auch was.
Jules :)

Mittwoch, 25. Februar 2015

Liebster Award

Hey! :)

Heute mal keine Kolumne (kommt nächsten Mittwoch), sondern mal was ganz anderes. Der liebe Alexej hat mich nominiert, die folgenden 11 Fragen zu beantworten. Vielen Dank dafür. :3
Das ganze ist natürlich nicht nur zum Spaß gedacht, sondern dient auch einem guten Zweck. Und zwar geht es darum, kleinere, unbekanntere Blogs geläufiger zu machen.

Die Spielregeln:

• Bedanke dich bei dem Autor/Blogger, der dich nominiert hat, und verlinke seine Website/seinen Blog.
• Verwende das Awardbild.
• Beantworte die 11 Fragen, die man dir gestellt hat.
• Formuliere im Anschluss daran 11 neue Fragen.
• Nominiere bis zu 11 weitere Autoren/Blogs und bitte darum, deine Fragen zu beantworten.
• Informiere die Nominierten natürlich über ihr Glück.

Jetzt nun endlich zu den Fragen:

Was fasziniert dich an einem Buch?
Ich liebe Bücher deshalb, weil man durch sie in eine andere Welt abtauchen kann. Jedes Buch ist ein anderes großes Abenteuer, dass erlebt werden möchte und einem dabei hilft, seine eigenen Ängste, Sorgen und Probleme für eine kleine Weile zu vergessen.

Kannst du dich noch an das erste Buch erinnern, das man dir geschenkt hat/das du dir selbst gekauft hast? (Pflichtlektüre aus der Schulzeit ist hier ausgeschlossen)
Ehrlich gesagt nein. Ich war ja als Kind schon so eine Leseratte. Genau genommen habe ich meine Mutter schon gezwungen, mir dicke Wälzer vorzulesen, als ich es selbst noch gar nicht konnte. Und nachdem ich dann endlich Lesen gelernt hatte, habe ich eigentlich ein Buch nach dem anderen verschlungen. Welches da das erste war, weiß ich leider nicht mehr. Aber wahrscheinlich irgendein Fantasy-Jugendbuch, denn damals hab ich Fantasy noch geliebt.

Dein Haus/deine Wohnung brennt und du hast deine wichtigsten Habseligkeiten bereits auf dem Arm; doch da ist noch Platz für zwei Bücher. Welche rettest du vor dem sicheren Flammentod?
Ich bin ja in solchen Dingen sehr pragmatisch. Ich würde wahrscheinlich die Bücher retten, die ich mir nicht so leicht nachkaufen könnte. Das wäre dann "Innerlich fremd '...wer will schon schwul sein...'" von Martin Hofmann und... keine Ahnung. Alle anderen wären wohl ersetzbar. Also wohl einfach noch "Die Mitte der Welt" von Andreas Steinhöfel, einfach weil es mein Lieblingsbuch ist.

Buch vs eBook: Verrate mir deine Meinung!
Früher war ich ja total gengen eBooks, aber das hat sich mittlerweile fast schon ins Gegenteil umgewandelt. Seit ich meinen Kindle habe, lerne ich eBooks zu schätzen. Man hat halt ein kleines, leichtes Ding, auf das massig Bücher passen, so dass man weder mit schweren Büchern in der Tasche, noch mit Platzproblemen im Regal zu kämpfen hat. Außerdem sind eBooks billiger.
Aber das soll nicht heißen, dass ich ein richtiges Buch nicht mehr zu schätzen wüsste. Manche Bücher kaufe ich schon aus Prinzip nur als Print und obwohl mein Kindle leichter ist, trage ich meistens trotzdem lieber ein Taschenbuch mit mir herum.
Eigentlich möchte ich mittlerweile weder das eine noch das andere missen.

Wie suchst du dir Neuzugänge für dein Bücherregal aus?
Ich hab da eigentlich kein festes Schema. Wenn mich eiun Buch einfach von der Geschichte her sehr anspricht, dann hat es eigentlich schon gewonnen. Dann hat es auch Vorrang vor anderen Büchern, die ich schon länger will. Dann gibt es natürlich noch meine Lieblingsautoren/innen, die ich sowieso über alles stelle.

Erzähle mir von dem Buch, das du unbedingt haben wolltest, welches sich aber nicht so einfach hat kaufen lassen. Wie hast du es schlussendlich doch noch ergattern können?
Von dem hatte ich es vorhin erst. Das war "Innerlich fremd '...wer will schon schwul sein...'" von Martin Hofmann. Das gibt es nämlich nicht mehr als Neuauflage und ich habe ewig danach suchen müssen. Entweder es wurde gar nicht angeboten oder nur als Sammlerstück für ungeheuerlich viel Geld. Letztlich hatte ich Glück, dass ich ein altes Mängelexemplar auf Amazon gefunden habe, dass zusätzlich noch ziemliche Gebrauchsspuren hatte, dass ich es tatsächlich für einen normalen Preis habe kaufen können. Da habe ich gleich zugeschlagen und jetzt ist es meins. Im übrigen ist das eiens der besten Bücher, das ich je gelesen habe. Falls sich euch also mal die Chance bietet, es zu kaufen, dann nutzt sie unbedingt.

Welche war die letzte CD, die du gekauft hast?
Ach Gooooott... Ich bin ja nicht so der, der sich ständig neue CDs kauft. Schon allein, weil ich mit der Chartmusik nicht so viel anfangen kann. Und wenn doch, dann gibt es dafür ja Radio und Youtube. Da kann ich dann hören, bis es mir zum Hals raushängt.
Bei CDs habe ich eher so meine festgefahrenen Küsntler, die ich immer hören kann und von denen ich dann wirklich mal was kaufe. Deswegen ist die letzte CD auch schon ewig her, ich vermute, es war "Artpop" von Lady Gaga.

Welche TV-Serie begeistert dich zum aktuellen Zeitpunkt am meisten und warum?
Ihr merkt schon, ich bin komisch, dann Serien sind auch nicht so meines. Das einzige, was ich immer gucke, ist "Criminal Minds", weil ich einfach auf diese ganze Psychoscheiße-Serienmörder-Nummer abfahre. Und dann noch "The Big Bang Theory", die einzige Serie im TV, die ich wirklich lustig finde. Warum? Weil da nicht jeder 2. Witz von Sex handelt.

Welches Konzert hast du zuletzt besucht?
Sowas kann ich mir nicht leisten. :'( Ich wohne im letzten Kaff - hier sind nie Konzerte in der Nähe. Und wenn, dann nur von Künstlern, die scheiße sind. Ich wäre so gerne zu Lady Gaga, aber Karte + Fahrt nach Köln o. Berlin hätte mich viel zu viel gekostet.

Wie schaltest du nach einem stressigen Tag richtig ab?
Mit Lesen natürlich. Eigentlich schalte ich immer nur beim Lesen oder beim Schlafen ab. Obwohl ich gemerkt habe, dass ich mittlerweile auch abschalte, wenn ich straight meine Bahnen schwimme. Warhscheinlich, weil ich da voll darauf konzentriert bin, nicht unterzugehen und mir nicht zusätzlich noch einen Kopf um was anderes machen kann.

Was kochst du am liebsten?
Ich koche allgemein sehr gerne. Ich glaube, hätte ich keinen Blog über Bücher, hätte ich einen über Rezepte. Dabei ist es mir egal was, hauptsache es ist was neues. Ich finde es nämlich total spannend, immer wieder ganze neue Geschmäcker zu probieren - möglichst noch aus jeder Ecke der Welt.

So, das war's auch schon. Jetzt noch meine 11 Fragen:

  1.  Welches ist dein absolutes Lieblingsbuch und warum?
  2. Gibt es ein Genre das du absolut nicht leiden kannst?
  3. Wenn du für den Rest deines Lebens immer nur noch ein Gericht essen dürftest, welches wäre das?
  4. Wie bist du zum Lesen gekommen?
  5. Strandurlaub oder Städtereise?
  6. Welchen Kinofilm hast du zuletzt gesehen?
  7.  Welche Eigenschaft nervt dich bei anderen am meisten?
  8. Wo ist der ideale Platz zum Lesen?
  9. Was war das Verrückteste, das du je getan hast?
  10. Welcher Tag war für dich bisher der schönste in deinem Leben?
  11. Hast du ein Lebensmotto?

Ich nominiere:

Julia
Chris
Marc
Bröselchen
Lese-Liebe
Wörterkatze
Janice
Seitenfetzer




Samstag, 21. Februar 2015

My Boyfriend's Ex (Abbi W. Reed)

Hello!

Am heutigen Tag geht es um Abbi W. Reeds neueste Novelle "My Boyfriend's Ex". Es enthält 104 Seiten und wurde frei publiziert. Handeln tut es von Wesley, der mit dem Ex seines Freundes um eben diesen konkurrieren muss.



Beschreibung:

Auf einer Hochzeit treffen Wesley und sein Freund Remi auf dessen Ex-Freund Darren. Damit kommt ein Stein ins Rollen, der eine gesamte Lawine auslöst, denn Remi scheint noch immer an Darren interessiert. Dieser weiß um seine Wirkung und nutzt sie auch aus - jedoch nicht nur bei Remi, sondern auch bei Wesley. Obwohl dieser krampfhaft versucht, Darren zu hassen, kann er sich ihm nicht entziehen. Aber seine Liebe gilt ja dennoch Remi, um den er kämpfen will. Drei sind immerhin einer zu viel.

Meine Meinung:

Was mir gut gefällt, ist, dass man bei Abbi W. Reed einfach sicher sein kann, eine gut asugeführte, spannende und ohne Fehler geschriebene Geschichte zu finden, die nicht zu dick aufgetragen ist. Nie hat man das Gefühl, es wäre zu kitschig oder zu dramatisch - es wird immer eine perfekte Balance gefunden. Und dann eben noch dieser schöne Stil: ausführlich aber ohne unwichtigen Schnickschnack drum herum. Da gibt es einfach nichts zu kritisieren.
Zur Geschichte: Hier habe ich eher gemischte Gefühle. Was ich gut fand, ist der Storyaufbau selbst. Sehr nachvollziehbar, sich stetig steigernd, so dass Spannung aufgebaut wird, aber trotzdem schnell voranschreitend, ohne unwichtige Szenen zu beinhalten. Eine perfekte Mischung für relativ wenig Seiten. Und auch so hat mich überzeugt, was ich zu Lesen bekommen habe. Die Charaktere haben alle ihre Persönlichkeit und bringen diese auch in die Geschichte mit ein. Und was gut beschrieben ist, ist gerade das annähern zwischen Wesley und Darren und Die Sagasse, in der sich die Beziehung Wesley und Remi befindet. Überhaupt wurden die Gefühle hier gut beschrieben, man versteht als Leser sofort, wie es in den Protagonisten aussieht und kann auch mitleiden.
Und ich sage euch, ich habe wirklich mitgelitten, als sich Remi und Darren wieder näher gekommen sind und Wesley so außen vor war. Leider muss ich genau hier meinen Kritipunkt ansetzen. Ich habe nämlich - obwohl es eigentlich gut erklärt war, keine Frage - einfach nicht nachvollziehen können, warum Wesley nicht einfach mit Remi Schluss macht. Wenn nicht nach dem ersten Kuss, so spätestens nach dem zweiten. Stattdessen lässt er sich von diesem auf der Nase herumtanzen und versucht seine Ehre damit zu retten, jemanden zu hassen, in den er eigentlich schon längst verliebt ist.
Natürlich musste die Geschichte irgendwie auf eine Dreierbeziehung hinauslaufen, aber dennoch kann ich nicht nachvollziehen, was Wesley noch bei Remi hält. Überhaupt ist mir Remi mit der Zeit unglaublich unsympathisch geworden, was dieses Unverständnis noch geschürt hat.  Schade eigentlich, weil mir der Rest eigentlicht gut gefallen hat. Nur finde ich, Eifersucht ist einfach keine gute Basis, um darauf eine Dreiecksgeschichte zu bauen, auch wenn sich die Eifersucht natürlich im Laufe der Zeit noch ändert. Andererseits muss man natürlich dazu sagen, dass damit auch die Problematik, die bei einer solchen Beziehung entstehen kann, wunderbar dargestellt wurde.
Aber genug davon, gehen wir zum nächsten Punkt. Gut gefallen hat mir nämlich dafür, wie Darren und Wesley zusammengefunden haben und wie die Konstellation dann am Ende aussah. Es muss ja nicht immer gleich alles Friede, Freude, Eierkuchen sein - wie es hier gelöst wurde, hat mir besser gefallen, als all die kitschigen Dreierbeziehungs-Happy-Ends, die man sonst manchmal so liest.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

 Für Fans von Gay Romance ist das hier natürlich ein gefundenes Fresschen. Aufgrund der Sexszenen und der komplexen Beziehung würd ich das Buch ab 15/16 empfehlen. Außerdem kommen natürlich Fans einer Dreierbeziehung hier voll auf ihre Kosten - und selbst wenn ich das eher nicht mögt, ist es trotzdem eine schöne, gut geschriebene Geschichte, die es definitiv wert ist, gelesen zu werden.

Irgendwie sind diese Dreiecksdinger einfach nichts für mich. Das lag jetzt nicht an dieser Geschichte, das ist mir schon bei denen, die ich davor gelesen habe, aufgefallen. Ich hab sie ja in meiner Kolumne noch angeprisen, aber oft kann ich es einfach nicht komplett nachvollziehen. Wahrscheinlich, weil sowas nie für mich in Frage käme. Geht es euch denn anders?
Jules :)


Mittwoch, 18. Februar 2015

Robertos Angebot (Chris P. Rolls) [Q]

Hey!

Heute wieder etwas von Chris P. Rolls, wurde mal wieder Zeit, finde ich. Es geht um die Kurzgeschichte "Robertos Angebot". Sie umfasst 85 Seiten und ihr könnte es auf Amazon erstehen. Handeln tut sie von Roberto, der dem Bruder eines Kumpels ein ziemlich eindeutiges Angebot macht.


Beschreibung:

Nach einer Party erwischt Roberto Elliot, den Bruder eines Kumpels, während dieser gerade mit sich selbst beschäftigt ist. Mehr um den Jungenzu ärgern, schlägt Roberto ihm vor, ihm bei seiner Selbstbefriedigung zur Hand zu gehen, was dieser zunächst ausschlägt. Sehr zur Robertos Bedauern, welchem Elliot einfach nciht merh aus dem Kopf geht. Zu der Zeit ahnt er noch nicht, dass Elliot doch überlegt, sein Angebot anzunehmen und seine Welt noch ziemlich auf den Kopf stellen wird. Denn mit Elliot ist alles ein wenig anders, als Roberto eingeplant hat.

Meine Meinung:

Wenn ich sagen müsste, was mir an der Geschichte am besten gefallen hat, dann der Humor. Ich musste so oft lachen und fand sie einfach nur so erfrischend, was mich wirklich gefreut hat. Ich lese viel zu selten Geschichten, die so witzig sind, ohne gezwungen lustig zu sein. Sprich, sie kommen ohne bewusste Späße aus, sondern lassen einfach durch die Situationskomik und die Schlagfertigkeit der Charaktere diesen Effekt entstehen. Hier lag es vor allem an Elliot, der auf seine eigene Art so charmant ist, weil er teilweise so schüchtern und tollpatschig, dann aber wieder gerade heraus ist, dass er Roberto oft damit vor den Kopf stößt. Überhaupt haben mir die Charaktere unglaublich gut gefallen. Allesamt sind sympathisch und selbst die Nebencharaktere sind relativ ausgefeilt, so dass sie nicht nur Schattenfiguren sind. (Das ist hier sogar insofern der Fall, dass ich total gerne eine Geschichte zu Stefan, einem dieser Nebencharaktere, lesen würde, weil er es mir irgendwie angetan hat...)
Obwohl die Geschichte recht wenige Seiten hat, bekommen die Figuren ihre eigene Persönlichkeit und die Story so viele Details, dass man völlig abtauchen kann und das Gefühl hat, ein dickes Buch in Händen zu halten. Ich mag den Stil von Chris P. Rolls eh toal und habe auch hier nichts zu meckern.
Auch vom Inhalt her kann ich nur loben. Es ist mal wieder eine richtig süße Liebesgeschichte, die ohne Kitsch auskommt und dennoch die erste Liebe und das erste Mal so rührend beschreibt, dass man das Gefühl hat, es selbst wieder zu erleben. Gut gefallen hat mir auch, dass dabei wirlich die Balance zwischen heißer Sexszene, Humor und der Unsicherheit beim ersten Mal gefunden wurde, so dass es realistisch aber doch sexy dargestellt ist.
Was auch unbedingt hervorgehoben werden sollte, ist, dass die Charaktere nicht dem allgemeinen Schönheitsideal enstprechend, sondern einfach wie ganz noramle Menschen dargestellt werden. Das gibt es viel zu wenig. Es braucht nicht immer absolute Traummänner, um eine schöne Geschichte zu erschaffen. So kann man sich viel besser mit den Protagonisten identifizieren, und das finde ich viel wichtiger.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Die Geschichte ist sicher für jeden Gay Romance Fan etwas, der sich mit dem Thema erste Liebe anfreuden kann. Aber keine Angst, sie kommt ohne Kitsch und dafür mit viel Humor aus. Auch wenn die Protagonisten recht jung sind, würde ich sie nicht nur eine Zielgruppe jüngere Personen vorschlagen; sie ist sicher auch für jeden Erwachsenen absolut lesenswert.

Im Moment quillt meine Wunschliste von Quickies über. Weiß noch nicht, aber vielleicht kann ich ja wieder mehr in dieser Reihe posten. Wird sich noch zeigen.
Jules :)

Samstag, 14. Februar 2015

Just a lovesong (Sam Nolan)

So ihr Lieben,

heute gibt es wieder eine Rezension und zwar zu "Just a lovesong" von Sam Nolan. Das Buch umfasst 246 Seiten und stammt auf dem BookRix Verlag. Handeln tut es von Tristan, der sich um seinen besten Freund Max kümmert, nachdem dieser sein Gedächtnis verloren hat.
Das Buch entstammt aus der "Secrets"-Reihe von Sam Nolan, kann aber unabhängig der anderen Bände gelesen werden.


Beschreibung:

Nachdem sein bester Freund Max ihn nach seinem Coming-out aufs Übelste hintergangen hat, ist Tristan in die Schweiz geflüchtet. Doch auch dort ist ihm das Schicksal nicht hold und so kehrt er zurück nach München, wo ein Aufeinandertreffen mit Max nicht lange auf sich warten lässt. Doch Max hat nach einem Unfall sein Gedächtnis verloren und braucht Tristans Hilfe, um sich wieder erinnern zu können. Trotz allem, was geschehen ist, steht Tristan ihm bei und dabei verlieben sih die beiden in einander. Aber was wird geschehen, wenn Max sich wieder an die Vergangenheit erinnern kann?

Meine Meinung:

Zunächst musste ich ja feststellen, dass ich eine dumme Nuss bin. Ich habe mich in dem vorherigen Band "Herzrasen" noch beschwert, dass ich gerne wüsste, wie es mit Tristan weiter geht, ohne zu merken, dass es ja bereits seine Geschichte zu kaufen gibt. xD Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, sie nun zu lesen und muss sagen, die Geschichte ist wirklich sehr schön und zuckersüß. Das Gefühlschoas, in welchem sich Tristan befindet, als er Max wieder näher kommt, wird genauso gut beschrieben, wie die Verzweiflung, die Maximilian aufgrund seiner Amnesie erfährt. Und auch, wie er dann langsam sein Gedächtnis wiederfindet - die ganzen kleinen Schritte und inneren Kämpfe - hat mir gut gefallen.
Dazu kommt natürlich, dass die Charaktere allesamt sehr liebenswert sind. Überhaupt konnte ich mich gut in die Charaktere und auch die Geschichte selbst hineinfinden und mitfiebern. Zur Mitte hin denkt man dann, dass endlich alles gut wird und plötzlich nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung, die zwar mit reichlich Drama gespickt ist, aber trotzdem noch schön gestaltet ist. So bleibt es bis zum Ende unklar, wie es genau ausgeht, auch wenn man sich es ja irgendwie denken kann, dass es ein Happy End geben wird.
Schade finde ich nur, dass einer der Nebencharaktere, Ben, jetzt wieder alleine da steht und leiden muss, aber er darf ja dafür im nächsten Band seine Liebe finden. Ich finde es übrigens schön, dass der Charakter, der im nächsten Band die Hauptrolle bekommt, immer schon im vorherigen erwähnt wird. Ist natürlich auch clever von Sam Nolan, weil man so natürlich den nächsten Band kaufen will, um zu sehen, wie es weiter geht, aber gut. Ich mag einfach, dass man ihn schon mal kennenlernen darf und dann im nächsten Band genau weiß, was er vorher durchgemacht hat.
Wobei aber - wie ich oben schon gesagt habe - die Bände auch unabhängig voneinander gelesen werden können. Es ist auch möglich, sie in einer anderen Reihenfolge zu lesen. Sie bauen zwar indirekt aufeinander auf, aber sind trotzdem völlig seperate Geschichten, so dass man den vorherigen Band nicht unbedingt gelesen haben muss. Wer sich also nur für eine davon interessiert, kann ohne Probleme nur diesen lesen.
Zurück zum Buch: Obwohl einige Szenen schon sehr romantisch sind, finde ich das Buch nicht zu kitschig. Nur am Ende war es mir dann zu viel, aber darüber kann man hinweg sehen. Die Sexszenen sind schön gestaltet und auch sonst ist der Stil flüssig und lesenswert. Manchmal gab es Wortwiederholungen oder eher so Phrasenwiederholungen. Aber in einem Maße, dass es noch nicht wirklich stört.
Man kann also sagen, dass mir die Geschichte eigentlich sehr gut gefallen hat - wäre da nicht ein großes Aber! Ich hab gedacht, ich les nicht richtig, als das Buch ungefähr bei der Mitte war. Plötzlich hat mich die Geschichte total an "Herzrasen" erinnert. Oder besser gesagt: Ich wusste genau, was passieren würde, weil es 1 zu 1 der gleiche Handlungsverlauf war. Ich weiß jetzt nicht, wie die anderen Bücher sind, aber ich lege da keinen großen Wert mehr darauf, es herauszufinden. Ich habe nämlich das Gefühl: Wenn man eines kennt, kennt man alle.
Ich habe mich dann wirklich richtig geärgert, dass das Buch einfach komplett das gleiche Schema wie "Herzrasen" hatte und es überhaupt nichts mehr Überraschendes für mich bereit hielt. Und das ist so ärgerlich, weil es so gut und so anders begonnen hat und sich die Geschichte doch eigentlich am Anfang noch total von der anderen unterscheidet. Unmöglich einfach nur! Wie kann man so kreativ beginnen und dann mit so einem Witz enden?
Versteht mich nicht falsch, das Buch ist gut und wenn man die anderen Geschichten nicht kennt, ist es spannend und abwechslungsreich und absolut lesenswert. Wenn man aber zuvor "Herzrasen" (oder vermutlich auch jedes andere Buch der Reihe) gelesen hat, ist es einfach nur noch vorhersehbar. Natürlich ist die Geschichte immernoch schön und spannend, aber man weiß halt schon genau, was passieren wird. Das finde ich einfach nicht in Ordnung.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Wer die anderen Bände gelesen und gemocht hat, wird sicher auch "Just a lovesong" viel Freude haben. (Außer, oben genannter Punkt stört einen so gewaltig wie mich...) Wer die Reihe noch nicht kennt, dem sei gesagt, dass das Buch wirklich eine schöne, gut durchdachte Liebesgeschichte enthält, die jedes Gay Romance Herz höher schlagen lassen wird.
Da es doch eher eine Geschichte über Jugendliche ist, würde ich es ab 14 Jahren empfehlen, auch wenn es natürlich nicht nur für Jugendliche interessant sein dürfte.

Ich wünsche Euch einen schönen Valentinstag.
Jules :)

Mittwoch, 11. Februar 2015

Warum die Nähe zu seinen Lesern so wichtig ist [K]

Hey Leute!

Ich weiß gar nicht richtig, wie ich anfangen soll, weil es diesmal keinen wirklichen Anlass gibt, sondern eher mehrere Faktoren, die zusammenspielen und mich letztlich auf diese Idee gebracht haben. Ich finde es nämlich ungeheuer wichtig, dass das hier mal gesagt wird. Aber vielleicht sollte ich mal am Anfang beginnen.
In meinem Freundeskreis bin ich ja nun nicht der einzige, der versessen nach guten Büchern ist und eine gute Freundin von mir ist vor kurzem wahnsinnig ausgeflippt, weil sie es geschafft hat, auf Twitter ein längeres Gespräch mit ihrer Lieblingsautorin zu führen. Ich fand das unglaublich niedlich und musste ein wenig schmunzeln, aber ich kann sie schon verstehen. Jene Autorin ist es ja schließlich, die verfasst hat, was ihr Leben bereichert hat. Da ist es nur klar, dass sie diese ähnlich wie einen gefeierten Popstar vergöttert. Und so geht es doch sicher nicht nur meiner Freundin, sondern vielen von uns.
Auch ich spreche mittlerweile aus Erfahrung. Ich erwarte eigentlich nicht, dass sich ein Autor/eine Autorin für eine Rezension bedankt. Ehrlich nicht. Aber wenn sich dann doch mal jemand auf meinen Blog verirrt und dann auch noch Danke sagt, dann freut mich das schon sehr. Vor allem, wenn ich weiß, dass ich mit meinem Lob auch ihm/ihr eine Freude machen konnte oder wenn ich davon ausgehen kann, dass meine Kritik auf Gehör gestoßen ist.
(Im Übrigen hat mir neulich meine absolute Lieblingsautorin gedankt. Ich habe vielleicht eine halbe Stunde nur auf die Nachricht gestarrt und wusste gar nicht, was antworten. Wahrscheinlich ist meine Antwort dann auch so ziemlich die größte Scheiße geworden, die ich je verzapft habe, weil ich so wahnsinnig aufgeregt war und gar nicht klar denken konnte. – Verdammt peinlich. Ich möchte mich hiermit ganz offiziell entschuldigen, normalerweise bin ich nicht so komisch. – Sowas ist mir echt noch nie passiert. Nicht mal bei einem hübschen Jungen. XD Und da hab ich noch über meine Freundin geschmunzelt, als die ganz aus dem Häuschen war…)
Egal! Fakt ist jedenfalls, dass ich es sehr wichtig finde, wenn der Autor sich dessen, was ich oben gesagt habe, bewusst wird und eine gewisse Fannähe schafft. Man muss sich schließlich immer vor Augen halten, dass es die Leser sind, welche die Bücher kaufen. Letztlich sind sie es ja, die dafür sorgen, dass ein Autor Erfolg hat und seinen Traum Leben kann. Diese Anerkennung sollte man unbedingt wertschätzen. Deshalb finde ich es auch reichlich arrogant, wenn ein Autor nicht in Kontakt mit seinen Fans treten will. Es ist nun wirklich nicht zu viel verlangt, gerade in Zeiten der Social Networks, wenn man auf Facebook oder Twitter auf Fragen seiner Leser antwortet. Noch besser, wenn man vielleicht sogar eine Kontaktadresse oder eine Homepage unterhält, auf der man sich mit seinen Lesern austauschen kann. Mal ganz davon ab, dass man so jede Menge positives Feedback bekommt, zeigt man seinen Fans gleichzeitig, dass man ihnen dankbar ist. Wenn dies nicht geschieht, dann ist das schon wahnsinnig traurig.
Ich finde auch, dass es das Mindeste ist, im Nachwort oder in der Danksagung seine Leser zu erwähnen. Was nützt es denn, wenn man allen dankt, die an dem Buch mitgewirkt haben, und dabei vergisst, denen zu danken, die letztlich die ganze Arbeit würdigen? Nichts! Eben!
Was ich auch immer wichtig finde, sind Signierstunden oder Lesungen und ähnliches. Sich mal zu zeigen und sein Buch selbst zu vermarkten, ist immer besser, als es nur irgendwo on zu stellen und sich selbst zurückzuziehen. Okay, wer lieber anonym bleiben möchte, kann das ja tun, aber dann kann man zumindest eines der oben genannten Beispiele in Erwägung ziehen, um mit seinen Lesern Kontakt zu halten.
Mag sein, dass mir nicht alle zustimmen und es viele nicht wichtig finden, mit einem Autor in Verbindung zu treten, aber ich bin schon der Meinung, dass es ein besseres Licht auf denjenigen wirft, wenn man zumindest die Möglichkeit dazu hätte.
Was ich auch eine ganz großartige Idee finde, sind Geschichten, an denen der Autor am Ende wirklich danach fragt, was der Leser denkt, wie es z.B. weiter geht oder was sie glauben, warum sich manche Dinge so und so entwickelt haben.
Ein gutes Beispiel dafür ist eine Geschichte, die ich neulich erst rezensiert habe. (Klick mich!) Darin geht es zwar sogar um eine wahre Begebenheit, aber wichtig ist ja nur, dass der Autor seine Leser zu einer Diskussion angeregt hat. Ich finde das total klasse und bin der Meinung, dass man so Fans gewinnt. Es macht nämlich richtig Spaß, einfach mal seine eigene Meinung zu einer Geschichte sagen zu können. Also nicht in Form einer Rezension, sondern auf das bezogen, was in dem Buch so geschehen ist und was man davon hält.
Okay, ich merke schon, ich finde keine richtigen Worte, um auszudrücken, was ich eigentlich ausdrücken möchte, aber ich hoffe, ihr versteht mich auch so.
Letztlich bin ich einfach der Ansicht, ein reger Kontakt zu seinen Fans kann nicht schaden, sondern zahlt sich in vielen Fällen auch noch aus und macht seine Leser glücklich. Ich weiß nicht, warum es in unserer Gesellschaft so schwer geworden ist, einfach mal ein wenig Dankbarkeit zu zeigen, aber das ist wohl eine andere Geschichte... Sagen wir einfach, wir sollten gerade deshalb umso mehr die Autoren wertschätzen, die dazu noch in der Lage sind.

Jules :)

Samstag, 7. Februar 2015

be-coming (Simon Rhys Beck)

So ihr Lieben,

diesmal geht es um "be-coming" von Simon Rhys Beck. Das Buch erschien bei dead soft und beinhaltet 219 Seiten. Es handelt von Falk und Cieran, die in mysteriöse Ereignisse verstrickt werden.



Beschreibung:

Als Falk den jungen Cieran kennenlernt, ist er sofort fasziniert und will ihn unbedingt zu sich nach Hause einladen. Dort lernt Cieran eine neue Seite an sich kennen und muss sich zudem noch seinen Gefühlen für Falk stellen. Als wäre das alles nicht schon genug, hat Falk aber auch noch seinen Freund Phil, der sich zu verändern scheint. Ehe er sich versieht, hat er ihn in ein gefährliches Abenteuer gerissen, in dem Falk nicht mehr weiß, was noch real ist.

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich echt Nerven gekostet. Wenn etwas nicht meins ist, dann ja Fantasy und Mysterie - und dieses Buch strotzt nur so davon. Ich habe es hauptsächlich gekauft, weil es darin auch um BDSM geht, aber ich muss sagen, dass mich diese Szenen eher enttäuscht haben.
Mag sein, dass es manchen Leuten gefällt, aber mir was das irgendwie zu herzlos. Ich weiß nicht, wie ich es anders sagen soll. Die Szenen werden irgendwie dargestellt, ohne dass der Leser das Vertrauen zwischen den Protagonisten nachvollziehen kann. Und somit fehlt der Szene das persönliche, tiefsinnige, dass jemand, der sich in der Szene nicht auskennt, braucht, um diese Vorliebe zu verstehen. Hier wirkt es eher wie ein komischer Fetisch und nicht wie etwas Lustvolles. Ich mag nicht darüber urteilen, ob es Menschen gibt, die sich auch ohne klare Grenzen und imenses Vertrauen unterwerfen können, aber für mich wäre das nichts - deshalb mag ich es so auch nicht wirklich lesen.
Nun muss ich versuchen, neutral zu bleiben, was mir schwer fällt, weil Fantasy einfach nichts für mich ist und ich da einfach eine innere Ablehnung dagegen habe. Ich denke aber, dass Fans dieses Genres auf ihre Kosten kommen können. Es wird eigentlich recht gut erklärt, ist spannend und der Stil ist auch sehr gut. Man kann das Buch flüssig lesen und darin versinken. Das einzige was mich ein wenig gestört hat, war, dass ständig Andeutungen gemacht werden. So nach dem Motto: "Da wussten wir ja noch nicht, was noch auf uns zukommen sollte" oder so ähnlich. Ich mag sowas nicht, aber gut, das ist jetzt nur eine Kleinigkeit.
Ich fand nur schade, so viel auf einmal in die Geschichte gepackt worden ist. Es gibt sehr viele Crime-Elemente, Gay Romance musste es ja auch noch unbedingt sein (und leider steht die Liebesgeschichte von Cieran und Falk nicht so richtig im Mittelpunkt...) und für den besonderen Kick kommt dann noch ein wenig BDSM dazu. Irgendwie war mir das zu viel.
Dafür - das muss man vielleicht auch mal sagen - fügen sich all die Elemente wunderbar ineinander. Hier hat sich jemand wirklich Gedanken gemacht, die Geschichte durchgeplant und die Handlungen aufeinander abgestimmt. Manchmal ist das ja nicht der Fall, wenn so viel gemixt wird, aber hier kann ich mich nicht beschweren.
Manche Handlungen der Charaktere kann ich auch nicht nachvollziehen. Sie werden zwar gut erklärt, aber irgendwie kann ich es trotzdem nicht so ganz verstehen, weil ich einfach nicht so gehandelt hätte. Das muss aber nicht unbedingt schlecht sein, weil es euch ja vielleicht anders geht.
Was ich hingegen toll fand, waren die Horror-Elemente die darin vorkamen. Okay, da ist nichts wirklich Horror, aber manche Szenen sind einfach gruselig dargestellt und das fand ich eigentlich ganz gut. Horror ist ja komischerweise wieder voll meins.
Ihr seht also schon, dass ich ein sehr durchwachsenes Bild von dieser Geschichte habe, aber ich möchte mich auch ein wenig zurückhalten, weil ich sie nicht schlecht machen will, nur weil mich das Genre nicht 100%ig angesprochen hat.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Ich bin immernoch der Meinung, dass Fantasyfans hier auf ihre Kosten kommen. Wer wie ich dieses Genre eher meidet, sollte aber die Finger von lassen. Falls ihr keine Fans seid, euch aber auch nicht groß daran stört, dann lohnt es sich aber vielleicht trotzdem, weil die Geschichte durchdacht und gut geschrieben ist.
Ansonsten ist die Geschichte wohl erst ab 18 Jahren tauglich, weil die Sexszenen ja eben doch recht hart sind.

Ich habe übrigens jetzt doch wieder einen ewig langen Wunschzettel - empfehlt mir bloß nichts mehr! :D (Außer BDSM - das geht immer!)
Jules :)