Sonntag, 31. Juli 2016

Juli

Hallo ihr Lieben!

Die Themenwoche ist vorüber und ich wollte eigentlich ein Fazit schreiben, aber da sowieso die Monatszusammenfassung ansteht, verknüpfe ich die beiden Posts einfach miteinander und sage hier etwas dazu. Los geht’s.

Bücher, Bücher, Bücher

Ich muss leider zugeben, dass der Juli so ein Monat war, in dem mir nicht alle Bücher so gut gefallen haben wie erwartet. Sie waren nicht unbedingt schlecht, aber irgendwie auch nicht so grandios. Natürlich gab es auch Ausnahmen, aber dennoch fiel dieser Monat ein wenig ab. Wahrscheinlich war das auch der Grund, weshalb ich nicht so wirklich motiviert war, zu lesen. Ich habe ein Wochenende sogar mal komplett ausgesetzt, weil ich so unlustig war.
Allerdings war ich dennoch gut in der Zeit. Vielleicht, weil ich diesen Monat auch nicht wirklich Rezensionsexemplare angenommen habe. Keine Angst, dass wird jetzt im August wieder werden, der Juli war nur einfach ein Monat, in dem ich dafür absolut keine Zeit dafür hatte. Weil so viel anderes anstand, z.B. die Themenwoche. Da muss man manchmal einfach Prioritäten setzen.
Natürlich habe ich dennoch einen Favoriten aus den Juli-Rezensionen herausgepickt und ich muss sagen, mir hat „Dave & Jessie: Healing“ wirklich ausgesprochen gut gefallen und wird deshalb Buch des Monats Juli. Ich bewundere einfach immer wieder, wie man so viele tolle Sexszenen in ein Buch packen kann, ohne dass es plump oder langweilig wirkt.
Ihr fandet "Fehlkonstruktion" am spannensten in diesem Monat.

Rund um den Blog

Tausend mal erwähnt, die Themenwoche. Ich hatte zwar ein wenig Stress in der Planung und ich kann gerade auch keine englischen Bücher mehr sehen, aber an sich fand ich die Vorbereitung wirklich angenehm. Ich hatte ziemlich Angst, nicht rechtzeitig fertig zu werden, weil ich mich immer so quälen muss, englische Bücher zu lesen, aber es hat gut geklappt. Und zumindest ich selbst habe wirklich ein wenig Wortschatz und Leichtigkeit im Umgang mit der Sprache gewonnen – also mir hat es schon mal was gebracht. Euch aber hoffentlich auch. Zumindest hat es euch interessiert und das ist ja das wichtigste für mich.
Ansonsten muss ich mich erstmal bei euch entschuldigen. Also, vielleicht findet ihr es auch gut, aber ich selbst finde es ziemlich scheiße, dass ich jeden Dienstag und Donnerstag noch einen Post auf den Blog stopfe, um die kostenlosen Bücher vorzustellen. Ich hätte das schon viel eher machen müssen und gar nicht erst so eine Masse anhäufen dürfen. Ich war einfach zu faul, es tut mir leid. Aber Mitte/Ende August ist der Spuk dann vorbei. Versprochen.
Ach ja… mein Blog hatte im Juli übrigens 3jähriges bestehen. Wahsninn… mir kommt es wie gestern vor, dass ich den ersten Post online gebracht habe. Ich dachte damals, dass es wahrscheinlich niemals irgendein Schwein lesen wird und dass ich vermutlich nach zwei Monaten eh die Schnauze voll haben werde. Und tatsächlich war es am Anfang ja auch so. Kein Hahn hat nach meinem Blog gekräht und ich irgendwann keine Bücher und keine Lust mehr. Ich weiß nicht, warum ich dann trotzdem nicht aufgehört habe, aber ich bin froh, es nicht getan zu haben. Und ich danke euch allen wirklich, dass ihr auf meinen Blog geht, dass ihr mein Gelaber lest, dass ihr Interesse an meiner Meinung, meinem Leben und mir selbst habt. Ich versuche mein bestes, dass das hier allen Spaß macht und es ist toll, wenn ich sehe, dass es wohl irgendwie zu klappen scheint.

Mein Leben und Ich

Aber ja, nicht nur mein Blog hatte was zu feiern, auch ich hatte diesen Monat Schlüpftag :3 Ich hänge meinen Geburtstag ja nicht so an die große Glocke – bei euch nicht, andere habe ich damit vermutlich ziemlich genervt -, aber ich will es trotzdem mal erwähnt haben. Der Tag war jedenfalls sehr schön und hat mich echt glücklich gemacht. Und auch ein wenig sentimental. Ich weiß nicht, ob es wirklich romantisch ist, wenn man nachts auf einer Autobahnraststätte nach Sternen guckt, während irgendein Typ fünf Meter entfernt in die Büsche pinkelt, aber mir bedeutet das meine ganze Welt. Und wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann würde ich für immer auf dieser Raststätte stehen und Sterne hinter Wolken suchen, weil es ihn vermutlich nur einmal gibt, diesen perfekten Moment.

Was mich bewegt

Ich schätze, uns alle hat es geschockt, was in den letzten Tagen in Deutschland passiert ist. Ich meine, Terror ist ein Begriff, der uns zwar in letzter Zeit immer wieder schockiert hat, aber weit entfernt war. Und dann trifft es einen eiskalt, wenn sich jemand eine Waffe nimmt und es im eigenen Land zur Realität wird. Dem Land, in dem man so lange sicher war. Ich meine, ich bin dankbar dafür, dass ich eine sichere Kindheit hatte. Ich konnte Kind sein, frei von Angst. Aber auch jetzt noch fühle ich mich zu jung, um in einer Welt zu leben, in der Terror und Krieg plötzlich wieder ein Thema sind. Niemand, egal welchen Alters, sollte in einer Welt leben, in der diese Dinge regieren. In der Angst regiert.
Ebenso dieser Amokläufer. In Zeiten der IS denkt man irgendwie gar nicht daran, dass es auch noch andere Leute gibt, die gefährlich sind und solche Dinge tun. Und dann beklemmt es einen noch mehr, weil man nirgendwo mehr sicher ist und weil man so viel Unsicherheit spürt, eigentlich niemand mehr trauen kann. Was für eine Welt…

Vorschau auf den August

Der August wird eher ein ruhiger Monat werden. Ich habe nicht viel außergewöhnliches geplant, immerhin hat die Themenwoche viel Zeit in Anspruch genommen. Aber es gibt endlich den versprochenen Neuzugänge-Post und vielleicht Ende August noch irgendetwas spannendes, das mir bis dahin eingefallen ist. Aber der August ist lang und ihr könnt euch auf viele tolle Rezis freuen.
Ich habe Anfang August Urlaub, also vielleicht werde ich mir da auch noch Zeit nehmen, für den Blog. Obwohl... Ich werdet jetzt wieder lachen, aber so langsam beginnen hier die Weihnachtsvorbereitungen... Also wahrscheinlich mache ich dann lieber das im Urlaub.

Famous last words

"Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg."
Mahatma Gandhi

Jules :)

Almost like being in love (Steve Kluger) [E] [abgebrochen]

Hi!

Das letzte Buch dieser Themenwoche ist eines, dass in meinem Regal schon Staub angesetzt hat. Und ja, ich habe es abgebrochen. Zu den Gründen sage ich später noch etwas, jetzt erstmal die Basics.
Es handelt sich um "Almost like being in love" von Steve Kluger, umfasst 368 Seiten und erschien bei William Morrow Paperbacks.
Handeln tut es von Travis, der nach seiner Jugendliebe Craig sucht.

Ich weiß gerade gar nicht, wie weit ich das Buch gelesen habe, es ist aber eigentlich irrelevant, weil ich am Inhalt nichts zu meckern habe. (s. unten) Aber ja, das Buch ist abgebrochen, also kann ich nur ca. 3/4 des Buches rezensieren.


Beschreibung:

Travis und Craig könnten unterschiedlicher nicht sein, aber doch verlieben sie sich und erleben einen wunderschönen Sommer zuammen. Danach trennen sich ihre Wege, aber auch Jahre später kann Travis Craig nicht vergessen. Die alten Gefühle sind noch immer vorhanden und so macht er sich auf die Sache nach Craig, in der Hoffnung, dass es dieser ebenfalls noch Gefühle für Travis hat.

Meine Meinung:

Gleich vorweg, der einzige Grund, warum über dieser Rezension dick und fett „abgebrochen“ steht, war die Verständlichkeit. Es hat nichts mit dem Buch zu tun, es liegt wirklich rein an meinem momentanen Status, was das Verständnis für die englische Sprache angeht.
Das Buch selbst hat mir wirklich gut gefallen. Ich habe auch lange nicht aufgeben wollen, aber letztlich dachte ich mir, vielleicht lese ich es einfach in ein paar Jahren noch mal, wenn ihr mehr verstehe und dann mehr Spaß daran habe.
Ich weiß nicht, ob ihr es wisst, aber ich liebe es, wenn Bücher nicht einfach nur Fließtext sind, sondern sich aus Listen, Artikeln, Mails, Memos, Chats, etc. zusammen setzen. Das ist hier der Fall und mir gefällt dieser Aufbau einfach wunderbar. Irgendwie ist es einfach ein ganz anderes Lesegefühl, weil man einfach lauter einzelne Puzzelteilchen hat, die zusammen das große Ganze ergebe. Hier und da erfährt man immer etwas neues und das macht das Buch dann einfach unterm Strich total spannend.
Vor allem, wenn es so gut umgesetzt ist, wie es hier der Fall ist – ich meine, hier wurde sogar auf das Layout geachtet.
Vielleicht entwickelt sich die Geschichte einen Tick zu langsam, aber es ist eben auch keine typische Lovestory und es ist wohl auch diesem Aufbau geschuldet, dass es etwas langsamer voran geht. Man muss ja solche Dinge erstmal irgendwie zu einer Geschichte zusammengefügt bekommen. Das ist schon eine richtige Aufgabe für einen Autor.
Ein wenig doof ist es, dass es sehr viel so Insiderwissen enthält. Es geht viel um Sport und Muscials und irgendwie ist es vom Prinzip her cool gemacht, aber wenn man sich da nicht auskennt, ist das ein wenig ungünstig.
Aber ich mag sehr, wie man mitbekommt, wie sie sich kennen lernen, wie mehr daraus wird, warum sich ihre Wege trennen und wie dann eben Travis versucht, Craig wieder zu finden.
Also echt ein tolles Buch und wirklich lesenswert, wenn man denn einigermaßen gut in Englisch ist.

Verständlichkeit:

Somit kommen wir also zur Verständlichkeit.
Für mich war das Buch einfach zu schwer zu verstehen, deshalb habe ich es auch abgebrochen. Manche Teile kann man echt super lesen, aber bei anderen Teilen habe ich wieder kein Wort verstanden und es war mir dann letztlich zu blöd und zu mühsam, alle Wörter nachzuschlagen. Ich habe dann versucht, sie zu überlesen, dafür aber kaum was verstanden – auch keine wirkliche Alternative. Hinzu kommt noch der Aufbau, den ich oben erwähnt habe. Ich liebe so was, aber wenn es keinen richtigen Fließtext gibt, wird es irgendwie noch mal schwerer, etwas aus dem Kontext zu erschließen – was nötig gewesen wäre, um alles richtig aufzufassen.
Deswegen habe ich mich letztlich dazu entschlossen, aufzugeben. Irgendwie hätte ich mich sicher durch das Buch quälen können, aber dann hätte es mir 1. nicht viel gebracht und 2. keinen Spaß gemacht.
Das soll euch jetzt nicht total entmutigen. Ich bin kein super Englischprofi, ich meine, ich habe eine gute Abiturnote in Englisch, ich habe jetzt auch schon viel in Englisch gelesen, aber manchmal recht es eben nicht. Zugegeben, ich habe mich auch durch Shakespeare gequält und was verstandne, ich hätte mich auch hier durchquälen können, aber wozu?
Wenn ihr also neu einsteigt, ist das Buch sicher nichts, aber wenn ihr sehr viel auf Englisch lest, dann lasst euch nicht von meiner Rezension abhalten, es zu lesen. Vielleicht lese ich es irgendwann auch noch zu Ende, wenn ich dass Gefühle habe, dass mein Wortschatz nun doch ausreichend dafür ist.
Tja und dann gibt es eben auch Leute, die besser Englisch können, als ich. Wenn ihr also einen guten Wortschatz habt und es euch zutraut, lest es unbedingt, es lohnt sich.

Zielgruppe:

Nur lesen, wenn ihr wirklich gut Englisch könnt.
Ansonsten ist es so eine außergewöhnliche, romantische Geschichte, dass man sie wirklich ins Auge fassen sollte. Irgendwannn werde ich sie auch noch beenden und ich freue mich jetz schon darauf.

Irgendwie dumm, ich beende die Woche mit einem abgebrochenen Buch. Aber egal, sowas muss es auch geben. Wie fandet ihr es so? Morgen gibt es noch ein Fazit von mir.
Jules :)

Samstag, 30. Juli 2016

Expanding horizons (Chris McHart) [E] [Q]

Hey!

Hier also noch der 2. Teil der Love-in-Germany-Reihe. Die Geschichte nennt sich "Expanding Horizons"*, stammt von Chris McHart und wird frei publiziert. Auf 54 Seiten geht es um Ryan und Julian, die jetzt, da sie endlich zusammen sind, Differenzen in ihrer Beziehung meistern müssen.
Es empfiehlt sich natürlich, mit dem ersten Teil anzufangen, aber theoretisch kann man sie schon getrennt von einander lesen.


Beschreibung:

Nun, da Ryan und Julian endlich zusammen sind, gilt es, an ihrer Beziehung zu arbeiten. Kurz vor Weihnachten spricht Julian einen Traum an, den er schon eine ganze Weile hegt: Er würde gerne mit Ryan in der Öffentlichkeit spielen.
Ryan ist total dagegen und hat plötztlich selbst Wünsche, die er gerne erfüllt haben möchte, was zu einem ziemlichen Streit zwischen ihnen führt. Nun heißt es, Kompromisse zu finden.

Meine Meinung:

Wie schon bei Teil 1, finde ich auch hier den Stil sehr schön. Er ist ausführlich und die Probleme, Gedanken und Gefühle der Protagonisten werden gut dargestellt. Weil man auch noch beide Sichtweise miterlebt, weiß man natürlich genau, was die Beweggründe der beiden sind und wieso das Problem zwischen ihnen überhaupt erst aufgekommen ist.
Tatsächlich finde ich es irgendwie schön, dass hier so ein bisschen darum geht, seine Beziehung neu auszubalancieren. Das ist etwas, dass ich in vielen Büchern vermisse. Sie kommen zusammen und das war es dann, dabei beginnt doch die richtige „Arbeit“ erst, wenn man dann mal eine Beziehung führt. Man muss lernen, aufeinander einzugehen, Kompromisse zu schließen und auch mal über seinen Schatten zu springen – oder eben seinen Horizont zu erweitern.
Das ist bei jeder Beziehung wichtig und nötig und ich mag es, wie hier gut rüber kommt, dass man einfach offen und ehrlich sagen muss, was man denkt und fühlt, um Probleme aus dem Weg zu schaffen. Gerade auch, wenn es noch um BDSM geht, bei dem noch mal eine ganz andere Art von Vertrauen vorhanden sein muss, um so etwas wirklich ausleben zu können.
Mir gefällt, wie das Paar miteinander agiert, dass man noch mal sieht, dass es nicht überstürzt war, dass sie zusammen gezogen sind, sondern dass sie wirklich gut zusammen passen und ich mag auch, wie z.B. das Thema BDSM dargestellt wird. Sehr realistisch.

Verständlichkeit:

Ich fand die Geschichte tatsächlich sehr leicht zu verstehen. Ein bisschen habe ich Angst, euch falsches zu erzählen, weil ich jetzt durch diese Woche doch sehr ins Englische reingekommen bin – spricht doch aber für diese Woche. Wenn man was tut und viel liest, macht man auch schnell Fortschritte. Ich hoffe, das kann euch motivieren.
Aber ich denke, ich erzähle euch nichts falsches, wenn ich sage, dass es leicht verständlich ist. Die Vokabeln sind nicht sonderlich schwer und wenn mal was dabei ist, dass man nicht kennt, kann man ja nachschlagen.
Vielleicht ist es nichts für totale Neueinsteiger, aber sicherlich eine Geschichte, die man recht zeitig lesen kann, wenn man gerade erst anfängt.

Zielgruppe:

Das Buch befasst sich mit BDSM, aber nicht so, dass man es nur als Fan dieses Genres lesen kann. Natürlich sollte man es aber nicht lesen, wenn man gar nichts mit anfangen kann.
Ansonsten geht es einfach darum, sich in seiner Beziehung zu finden und das mag ich total und wenn ihr so was auch interessant findet, dann lest es.
Wie oben gesagt, ist es recht leicht zu verstehen und man kann sich da relativ bald ranwagen.

So ein bisschen BDSM muss halt immer, ne. Als hättet ihr es nicht von mir erwartet.
Jules :)



* Dieses Buch wurde mir von Chris McHart als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Freitag, 29. Juli 2016

Interview mit Chris McHart [K]

Hey hey!

Gestern habe ich euch bereits das die Novelle "Grenzen - Love in Germany" vorgestellt und bevor ich euch dazu auch noch Teil 2 rezensieren möchte, habe ich für euch ein Interview mit der Autorin der Bücher. Ich freue mich, dass Chris McHart mir Rede und Antwort gestandne hat, gerade, weil ich finde, dass sie einfach perfekt zu meiner Themenwoche passt. Ich danke ihr, dass sie mir die Fragen beantwortet hat und wünsche euch jetzt viel Spaß mit dem Interview!


Liebe Chris,

es wäre nett, wenn du uns am Anfang erstmal ein wenig über dich verraten könntest. Wer bist du und was macht dich aus?

Hallo und danke für das Interview!
Kurz zu meiner Person: Ich bin Chris McHart, ca. 30 Jahre alt, komme aus Bayern und schreibe seit über 3 Jahren Gay Romance. Wenn ich nicht gerade in einer meiner Fantasiewelt unterwegs bin, dann bin ich Ehefrau, Mutter, Besitzerin von entschieden zu vielen Haustieren und arbeite im Büro.

Frage einer Leserin:
Obwohl du in Deutschland wohnst, bringst du hauptsächlich Bücher in Englisch heraus, was dazu führt, dass man hier relativ wenig von dir hört. Was hat dich dazu bewogen, dich eher vom „deutschsprachigen Markt“ fernzuhalten?

Ich habe schon immer mehr auf englisch gelesen als auf deutsch, ganz einfach weil viele der Übersetzungen so schlecht oder gar nicht erhältlich waren. Als ich dann irgendwann angefangen habe zu schreiben, blieb es bei englisch.

Wie schon gesagt, gibt es bereits Geschichten, die du auf Deutsch und Englisch herausbringst. Hast du geplant, zukünftig noch mehr auf Deutsch zu veröffentlichen?

Absolut. Das erste wird mein Roman Langer Weg zum Glück sein, der Ende August/Anfang September beim Main Verlag erscheint. Weitere Veröffentlichungen sind geplant, die Übersetzung läuft

Du hast nun schon eine ganze Palette an Geschichten herausgebracht, aber mit Sicherheit noch nicht die letzte. Wenn du nun ein wenig tagträumst, wo siehst du dich dann schriftstellerisch in zehn Jahren? Hast du ein gewisses Ziel, dass du gerne erreichen möchtest?

Mein ganz großer Traum ist es, das Schreiben zu meinem Hauptberuf zu machen. Ich weiß nicht, ob ich das je schaffe oder wie nah ich diesem Ziel bis in 10 Jahren gekommen bin, aber darauf arbeite ich hin.

Frage einer Leserin:
Gibt es etwas, dass dir beim Schreiben hilft, dich zu konzentrieren?

Alles ausschalten (facebook etc.); Radio an (es läuft normalerweise Rock) Vor allem Metallica, Queen, Twisted Sister und andere Classics helfen mir beim konzentrieren.
Ansonsten mache ich fast täglich Yoga, was mich beruhigt und fokussiert.

Kommen wir zu deinen Büchern. Ich frage mich immer wieder, ob ein Autor sich eher von seinem Alltag und seinem eigenen Ich inspirieren lässt, oder die Geschichten rein seiner Fantasie entsprechen. Wie ist es bei dir? Wie viel von dir und deinem Leben steckt in deinen Geschichten?

Es steckt auf jeden Fall etwas von mir in meinen Büchern. Viel Leidenschaft, Geduld, Herzblut. Allerdings sind meine Bücher nicht autobiographisch und ich verarbeite auch keine eigenen Erlebnisse darin. Meine Inspiration kann eine Dokumentation sein, etwas das ich lese, etwas das ich höre. Dann springt meine Muse an, und schon habe ich eine neue Story im Kopf. Normalerweise habe ich viel zu viele Ideen und zu wenig Zeit, zu schreiben. Es ist also alles reine Fantasie.

Frage einer Leserin:
Gibt es eine bestimmte Situation oder Begebenheit, die du niemals in einem Buch platzieren würdest? Etwas, dass du vielleicht auch als Leser nicht magst?

Ich hasse es, wenn Charakter perfekt sind oder durch Liebe perfekt werden. Wunderheilung durch Liebe gibt es nicht und deshalb wird das auch in meinen Büchern nicht vorkommen.
Weiterhin bin ich ein absoluter Verfechter von Safer Sex. Ungeschützten Verkehr gibt es nur in langjährigen Beziehungen oder wenn beide sicher sein können, nichts Ansteckendes zu haben (und das auch nur bei risikoarmen Aktivitäten)

Wer in Kontakt bleiben möchte, ich bin auf facebook, blogge und habe einen newsletter. Ich würde mich freuen, von euch zu hören! (Links findet ihr unten!)

Vielen Dank für das Inteview, liebe Chris! 



Wenn ihr also mit Chris in Kontakt bleiben wollt, findet ihr hier sämtliche Kontaktadressen:


Facebook Autorenseite: www.facebook.com/chrismchart
Facebook Gruppe:

Außerdem verlinke ich euch hier noch meine Rezensionen zu ihren Büchern:

Doppelt ruinierter Heiligabend (gibt es auch in Englisch zu kaufen)
Grenzen -  Love in Germany 1
Expanding Horizons - Love in Germany 2

Jules :)

Donnerstag, 28. Juli 2016

Grenzen: Love in Germany 1 (Chris McHart) [E] [Q]

Hey!

Heute habe ich wieder eine Rezension zu einer Kurzgeschichte. Und zwar handelt es sich dabei um den ersten Teil von Chris McHarts "Love in Germany"-Serie. Die Geschichte nennt sich "Grenzen", umfasst 85 Seiten und erschien bei MLR Press.
Handeln tut sie von Ryan, der bei einer Geschäftsreise nach Deutschland Julian kennenlernt.
Das Buch ist wie gesagt Teil 1, eine Rezension zu Teil 2 gibt es übermogen. Morgen habe ich für euch ein Interview mit der Autorin vorbereitet.


Beschreibung:

Bei einer Geschäftsreise lernt Ryan auf dem Nürnberger Weihnachtsmarkt Julian kennen und verbringt eine heiße Nacht mit ihm. Schnell wird klar: Julian ist ein Dom und er möchte Ryan gerne als Sub behalten. Während seines Deutschlandaufenthalts alles kein Problem, doch dann muss Ryan zurück in die USA und plötztlich steht die halbe Welt zwischen ihnen und ihrer Beziehung.

 Meine Meinung:

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Ihre Beziehung entwickelt sich schön langsam und nicht überstürzt. Es ist wirklich erst eine Affäre und wird dann nach und nach zu mehr, bis sie sich gar nicht mehr trennen möchten. Außerdem finde ich die Geschichte dank der Umgebung ziemlich romantisch - Weihnachtsmärkte sind eh das romantischste überhaupt, finde ich. Und ganz abgesehen von der Romantik, macht das Buch auch noch ein bisschen Lust auf Weihnachten - und das jetzt im Sommer, ohweh. ;D
Es wird auch wirklich nicht viel übersprungen in der Geschichte, sondern die Szenen sind schön detailliert und so, dass man sich wirklich in die Story und die Protagonisten hineinversetzen kann. Ich konnte auch sonst super mitfühlen, sei es, wenn Ryan wieder seinem nervigen Kollegen ausgesetzt war oder auch, wenn er weiß, er muss bald wieder zurück und schon vorab unter Sehnsucht leidet. Das ist wirklich super dargestellt, so dass man echt mitfühlen kann und wirklich auf ein Happy End hofft, dass so weit entfernt scheint.
Wie das Ende letztlich gelöst ist, finde ich echt gut, weil es nicht all zu unrealistisch rüber kommt. Nichts klappt sofort auf Anhieb, sondern Ryan tritt da schon trotzdem einen unsicheren Weg ein. So sollte es meiner Meinung nach sein, wenn man es realistisch halten möchte.
Auch gefallen haben mir die BDSM-Elemente. Ich fand es auch super, wie das ganze "System" erklärt wird, so dass auch Neulinge einen guten Einblick in diese Spielart bekommen. Mir gefällt zum Beispiel, dass hier das Ampelsystem als Safeword genutzt wird und man vor allem auch wirklich erkennt, wie es angewendet werden sollte. Also echt klasse gemacht! Auch sonst wird dieses Element super erklärt, mit Nachsorge und allem Drum und Dran.

Verständlichkeit:

Ich bin wirklich gut durchgekommen und habe das meiste verstanden. Es gab hier doch ein paar Wörter, mit denen ich mir ein wenig schwer tat und die ich letztlich entweder nachschlagen oder überlesen musste. Glücklicherweise kann man aber auch viel aus dem Zusammenhang interpretieren, wenn man einigermaßen fit in Englisch ist. Das setzt allerdings schon ein paar Grundkenntnisse voraus. Dafür gibt es aber keine Umgangssprache, keine komischen Phrasen, die man vielleicht nicht kennt und sogar ein paar Wörtchen Deutsch.
Deswegen würde ich sagen, dass im Allgemeinen schon leicht zu verstehen ist, man es aber vielleicht nicht als erstes Buch lesen sollte, wenn man mit englischsprachigen Büchern anfangen möchte. Eher so als zweites oder drittes, um damit seine Kenntnisse aufzubauen.


Zielgruppe:

Was das Verständnis anbelangt, wie gesagt ein gutes Buch, um seine Kenntnisse damit aufzubauen und trotzdem noch genug zu verstehen.
Was die Geschichte anbelangt, muss man sich eben gewahr sein, dass es BDSM beinhaltet. Ansonsten ist es eben eine schöne Liebesgeschichte, in der geografische und persönliche Grenzen überwunden werden und die ein wenig Stimmung auf Weihnachten macht.

Ich fand es irgendwie cool, Nürnberg - oder Deutschland allgemein - mal aus einer etwas anderen Sicht zu sehen. Man ist sein Land ja gewöhnt und es ist erstaunlich, dass Fremde es mit ganz anderen Augen sehen. Das fand ich total witzig an dem Buch.
Jules :)

PS: Als Bayer kann ich euch sagen: Der Nürnberger Weihnachtsmarkt ist sooooo toll, ihr müsst da mal hin. Aber ja - er ist auch mega überlaufen, also macht vorher vielleicht ein Antiaggressionstraining.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Just Maybe (Savannah Brooks) [Q] [E]

Hey!

Heute gibt es zum Abschluss der Themenwoche noch die Rezension zu einem englischen Quickie, nämlich zu "Just Maybe". Dieser stammt von Savannah Brooks, wird frei publiziert und umfasst 48 Seiten. Es geht darin um Jason, der nach einem Kuss mit seinem besten Freund Elliot seine Gefühlswelt neu ordnen muss.



Beschreibung:

Jason und Elliot sind schon länger beste Freunde und nichts fürchtet Jason mehr, als Elliot zu verlieren. Deshalb kommt für ihn eine Beziehung nicht in Frage, denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass Jason kein Typ für eine Beziehung ist.
Als ein harmloser Kuss jedoch alles zwischen ihnen verändert, ist Jason gezwungen, seine Vorsätze noch einmal zu überdenken, wenn nicht genau das passieren soll, wovor er sich so fürchtet.

Meine Meinung:

Eien wirklich süße Liebesgeschichte zwischen zwei besten Freunden. Ihr wisst, ich stehe total auf diese Thematik, besonders, wenn es wie hier eben sehr gut umgesetzt wird.
Was sehr gut rüber kommt, ist eben Jasons Angst davor, Elliot zu verlieren. Man merkt als Leser sofort, wie wichtig ihm Elliot ist, aber versteht auch, was ihm im Weg steht, um wirklich eine Beziehung mit ihm einzugehen.
Ich finde es super beschrieben, wie die zwei nach dem Kuss miteinander umgehen. Elliot versucht ja eher, Jason endlich zu vergessen, wohingegen es in Jason erst richtig zu arbeiten beginnt. Gerade die Distanz, die plötzlich spürbar zwischen ihnen steht, Elliots Verzweiflung und Jasons Verwirrung werden dabei super deutlich.
Trotz der Kürze finde ich nicht, dass es der Geschichte groß an etwas fehlt. Natürlich kann so ein Quickie immer noch ausführlicher sein, aber ich finde, für die Länge ist die Geschichte ausführlich, detailliert und - was am wichtigsten ist - nachvollziehbar. Also mit anderen Worten: Trotz der wenigen Seiten eine vollwertige Geschichte.
Die Charaktere sind dabei super sympathisch, auch die Nebencharaktere und der Stil ist wunderbar angenehm zu lesen. Es gibt sogar eine Sexszene.

Verständlichkeit:

Ich finde, die Geschichte ist doch sehr leicht verständlich. Natürlich sind ein paar Vokabeln dabei, die man so wohl nicht kennt, aber es kommt nicht viel Umgangssprache oder Phrasen darin vor, also kommt man eigentlich mit Schulenglisch ganz gut durch.
Vielleicht sollte es nicht die allererste Geschichte sein, die man auf Englisch liest, aber trotzdem ist sie auch für Anfänger geeignet.
Außerdem ist sie sehr kurz, also 'quält' man sich damit nicht so lange durch eine fremde Sprache und bekommt trotzdem etwas schönes geboten.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Super süßer Quickie, die echt gut zu verstehen ist und somit auch für Anfänger geeignet ist. Ich mag die Bücher von Savannah Brooks sehr und kann es nur empfehlen.

Ich glaube, ich werde in nächster Zeit nicht sooo viele englische Bücher lesen. In letzter Zeit hatte ich davon wirklich genug. x.x
Jules :)

Dienstag, 26. Juli 2016

Plan B (SJD Peterson) [E]

Hallo!

Das heutige Buch nennt sich "Plan B", stammt von SJD Peterson und erschien bei Dreamspinner Press. Auf 200 Seiten geht es um Danny und Lance, deren Beziehung geheim bleiben muss.


Beschreibung:

Danny trifft Lance auf einer Party und obwohl Lance anfangs nicht gerade freundlich zu ihm ist, fühlt sich Danny augenblicklich zu ihm hingezogen. Auch Lance geht es nicht anders, obwohl er eigentlich hetero ist. Was folgt ist eine Affäre, die beide Männer verunsichert und zwingend geheim bleiben muss. Denn Lances Plan ist ist es, in der NFL zu spielen und das kann er nicht, wenn er mit einem Mann zusammen ist. Danny aber möchte nichts mehr, als einen Mann, der zu ihm steht und genau das kann Lance ihm niemals bieten.

Meine Meinung:

Das Buch ist wirklich sehr schön. Ich mag ja eh Geschichten von SJD Peterson, aber dieses hier hat mich tatsächlich bisher am meisten überzeugt.
Ich finde einfach, die Emotionen kommen total gut rüber, man leidet richtig mit, ist oftmals echt zu Tränen gerührt und kann sich echt in die Geschichte hineinversetzen. Die Charaktere sind eben auch alle sehr sympathisch, besitzen ihre eigenen Eigenschaften, so dass man wirklich ihre Gedanken, Gefühle und ihr Tun nachvollziehen kann und auch wissen möchte, wie es mit ihnen weiter geht.
Die Geschichte ist eben so eine typsiche Hetero-erkennt-dass-er-Männer-mag-Geschichte, aber wirklich gut gemacht. Ich finde es toll gemacht, wie Lance wirklich versucht, seine Gefühle für Danny vor der Öffentlichkeit zu verstecken und wie man dabei aber erkennt, dass es nicht nur Danny, sondern auch ihm selbst weh tut, dass zu tun.
Ich mag auch, wie sie beide darunter leiden, dass Danny aus diesem Versteckspiel Konsequenzen zieht und wie stark ihre Liebe doch ist, dass sie nach 3 Jahren Funkstille noch immer an einander hängen.
Der Stil passt da natürlich wunderbar dazu. Sehr ausführlich erzählt, nichts wird weggelassen, so dass man die Situation wirklich sehr gut aufnehmen kann. Ich mag auch die Sexszenen z.B. sehr gerne, sie passen da gut rein, ohne zu viel Platz wegzunehmen.
Echt tolles Buch, ich kann es nur empfehlen.

Verständlichkeit:

Ich muss sagen, ich fand das Buch wirklich gut verständlich. Es ist ja relativ lang – zumindest, wenn man es nicht gewöhnt ist, auf Englisch zu lesen – und man hat ein bisschen Angst, dass man sich durch die Seiten kämpfen muss, aber dem ist nicht der Fall.
Es gibt kaum komische, außergewöhnliche Wörter, so dass man mit einem durchschnittlichen Wortschatz super klar kommen sollte.
Natürlich ist es jetzt kein Buch für komplette Neueinsteiger, aber wer schon ein wenig auf Englisch gelesen hat und jetzt aufbauen will, der wird hiermit Freude haben. Ich jedenfalls kam problemlos durch das Buch.

Zielgruppe:

Also wie gesagt, von der Verständlichkeit her, kann man das gut lesen, wenn man auch noch nicht so viel auf Englisch gelesen hat. Man kommt gut rein.
Von der Geschichte selbst her, kann ich sie euch auch nur ans Herz legen. Es ist wirklich eine Liebesgeschichte, bei der man mitleidet und mitfiebert und die völlig ohne Kitsch auskommt. Ich finde sie klasse und denke, euch wird es genauso gehen.

Wenn die Themenwoche um ist, gibt es erstmal kein englisches Buch mehr. Ich brauche eine Pause! :D
Jules :)

Montag, 25. Juli 2016

How to learn English? [K]

Huhu!

Als ich diese Themenwoche geplant habe, habe ich überlegt, wie ich sie gestalten soll, dass sie nicht nur Leser anspricht, die sich schon vorher mit englischer Literatur befasst haben, sondern auch solche, die eher schlecht in Englisch sind und diese ein wenig gemieden haben.
Ich habe schon mal eine Kolumne zu diesem Thema befasst und darin auch grob erklärt, wie Bücher helfen können, sein Englisch zu verbessern. (Klick mich!)
Heute möchte ich aber noch ein wenig tiefer gehen.
Zunächst vorweg: In der Schule war ich recht gut in Englisch, auch wenn es nie mein Lieblingsfach geworden ist. Das war aber nicht immer so. Tatsächlich ist es für mich irgendwie ein Wunder, dass ich im Abitur 11 Punkte hingeklatscht habe (das entspricht der Note 2), denn als ich noch auf der Realschule war (ich habe mein Abi nachgeholt), musste ich sogar in den Förderunterricht. Der hat mir ehrlich gesagt nicht viel geholfen, aber er war der Anstoß, mich wirklich auf meinen Arsch zu hocken und was zu tun, so dass ich am Ende meiner Realschulzeit statt einer 4 dann eine 2 hatte. Seitdem ging es eigentlich bergauf mit meinem Englisch. Ich erzähle euch das, weil ich nicht möchte, dass ihr denkt, ich bin eines dieser gesegneten Kinder, das nie Probleme im Sprachunterricht hatte. Tatsächlich habe ich mir meine 11 Punkte hart erkämpft. Damit bin ich also das beste Beispiel, dass man mit ein wenig Willensstärke und Übung ganz gut werden kann.
Ich möchte euch jetzt ein paar Tipps geben, die mir damals richtig gut geholfen haben. Sie sind kein Geheimrezept und vielleicht helfen sie euch gar nicht, aber wenn wenigstens ein Punkt dabei ist, der eben doch auch für euch passt, dann lohnt es sich schon, alle aufzuzählen.
Legen wir los:

Vokabeln richtig lernen

Wenn etwas niemals funktionieren wird, dann ist es, Vokabeln einfach stur auswendig zu lernen. Etwas auswendig zu lernen, bedeutet zwar, dass man es schnell drin hat, aber ebenso schnell hat man es auch wieder verloren. Besser ist es, sich Vokabeln richtig einzuprägen, so dass das Gehirn sie verknüpfen kann. Das heißt, man sollte sie sich z.B. innerhalb eines Satzes einprägen. Sprich nicht einfach nur das Wort „sky“ lernen, sondern „the sky is blue“. Es müssen auch gar keine komplizierten Sätze sein, es reichen so einfach Sätzchen wie im Beispiel. Gut ist es auch, Vokabeln immer in einen Kontext zu lernen, in dem man sie auch häufig verwendet. So bilden sich noch weitere Verknüpfungen, die dem Gehirn erlauben, leichter und schneller darauf zu zugreifen.
Übrigens ist dies auch ein guter Tipp, um Grammatik in den Kopf zu bekommen. Wenn man sich für jede Zeitform einen Satz merkt, fällt es einem leichter, andere Sätze nach diesem Konstrukt zu bilden.

Übungshefte

Es gibt sicherlich viele gute Übungshefte, um Grammatik zu lernen und auch wenn man es anfangs nicht glaubt, habe ich sehr gute Fortschritte mit dem Übungsheft von Langenscheidt gemacht. Aber egal ob ihr dieses oder ein anderes kauft, es kann helfen, wenn es richtig aufgebaut ist. Achtet darauf, dass es zu jedem Thema eine kleine Erklärung gibt, Beispielsätze und vor allem Dingen Übungen. Denn keine Erklärung ist gut genug, wenn sie nicht an Übungen erlernt werden kann. Zu wissen, wie man eine Zeitform bildet, heißt noch lange nicht, das Wissen anwenden zu können. Erst, wenn ihr selbst aktiv werdet und euch dann selbst anhand der Lösungen korrigieren könnt, lernt ihr. Ansonsten ist es wie auswendig lernen – und nie angewendet, wird man in der Praxis auch nicht darauf zugreifen können.
Übrigens kann es auch helfen, euch selbst kleine Übersichten zu erstellen. Ein wenig, wie man sie auch im Schulunterricht erstellt. Gestaltet dieses mit ein paar Beispielen und Farben und allein durch das Aufschreiben und dadurch, dass ihr euch intensiv damit befasst, prägt sich wieder etwas ein.

Medien

Die Theorie zu beherrschen ist schön und gut, aber wichtig ist, auch immer wieder zu sehen, wie diese angewendet wird. Da empfiehlt es sich, Bücher und Filme auf Englisch in Betracht zu ziehen. In Büchern findet ihr massig Sätze und Redewendungen und übernehmt es ganz automatisch, euch dann auszudrücken, wie im Buch. Außerdem gibt es dort sehr viele Vokabeln, die ihr einfach schon dadurch lernt, dass ihr sie mit der Situation im Buch in Verbindung bringen könnt. Übrigens lernt ihr bei Büchern noch etwas ganz anders: unbekannte Wörter überlesen. Ihr könnt nicht immer jedes Wort nachschlagen, da macht das Lesen ja keinen Spaß – also werdet ihr euch schnell antrainieren, dass ihr unbekannte Wörter überlest und einfach im Kontext irgendwie richtig interpretiert. Das geschieht ganz automatisch und ist auch gar nicht schlimm, sondern super. Weil in der Praxis kann es euch auch passieren, dass ihr mit jemanden redet und dann ein Wort nicht versteht. Das heißt aber nicht, dass ihr nicht den Satz als Ganzes verstehen könnt. Ihr werdet ihn dann verstehen oder richtig deuten können, einfach, weil ihr das durch die Bücher bereits gelernt habt.
In Filmen kann es schwierig sein, einzelne Vokabeln aufzunehmen oder – wenn schnell gesprochen wird – die Sätze richtig zu verstehen. Aber wenn ihr erstmal fitter seid, dann ist auch das kein Problem mehr und dann helfen euch Filme, Wörter richtig auszusprechen und weiter die Grammatik zu verinnerlichen. Schaltet euch dazu auch unbedingt den Untertitel ein – nicht auf Deutsch, sondern auf Englisch, damit ihr auch noch lest, was da gesprochen wird. Dann ist das wirklich ein Selbstläufer.

Praxis

Alle tollen Tipps helfen nichts, wenn ihr es dann nicht anwendet und selbst aktiv werdet. Eine Sprache muss gesprochen werden, sonst werdet ihr sie nie völlig beherrschen. Es geht aber nicht nur ums Sprechen allein, sondern auch darum, euch überhaupt an sie heranzutrauen.
Was kann man also tun?
Lest euch z.B. auch mal englische Websites durch, kommentiert oder chattet auf Englisch… Wenn möglich, macht eine Sprachreise und versucht dort aktiv auf Englisch zu kommunizieren. Wenn ihr noch in die Schule geht, versucht euch im Englischunterricht aktiv zu beteiligen und euch drauf los zu reden. Vielleicht könnt ihr sogar ein Austauschprogramm machen.
Es findet sich schon irgendeine Möglichkeit, auf Englisch zu reden. Es ist auch gar nicht schlimm, wenn ihr dann nicht perfekt Englisch sprecht. Das sieht euch jeder nach, ihr braucht euch da nicht schämen und auch keine Angst haben, mal was falsch zu sagen. Traut euch einfach, damit helft ihr euch am allermeisten, euch zu verbessern.

Am Ball bleiben

Ich sage das nicht ohne Grund, denn seit ich nicht mehr in der Schule bin, ist mein Englisch auch eingerostet und ich nutze es zu wenig, um noch zu behaupten, ich kann so gut sprechen, wie ich es mal konnte. Gerade, wenn ihr noch viel lernen müsst, gebt nie auf, sondern bleibt kontinuierlich dabei. Aber auch wenn ihr für euch ein Level gefunden habt, mit dem ihr zufrieden seid, hört nie auf, zumindest diesen Level zu halten. Habt immer den Ehrgeiz, euch entweder zu verbessern oder zumindest nicht mehr zu verlernen, was ihr schon könnt. Sonst macht ihr euch nämlich jetzt die ganze Arbeit und Mühe und in ein paar Jahren schaut ihr durch die fünf Finger und ärgert euch, dass alles umsonst war. Das wäre doch wirklich schade!

Bevor ich mich jetzt verabschiede, möchte ich noch etwas betonen: Die nächsten Tage werde ich euch einige Bücher vorstellen und nicht alle werden für Anfänger geeignet sein. Aber ich habe mich bemüht, auch Bücher zu finden, die für Einsteiger „machbar“ sind. Also habt nicht zu viel Angst vor einer fremden Sprache – wenn ihr erstmal drin seid, werdet ihr merken, dass es gar nicht so schlimm ist.
Jules :)

Sonntag, 24. Juli 2016

Themenwoche: Englische Bücher (25.07.16-31.07.16)

Hey!

Wie schon angekündigt, beginnt morgen meine kleine Themenwoche zu den englischsprachigen Büchern. Nachdem die über BDSM so gut angekommen ist, musste ich natürlich wieder eine starten. Aufgrund dessen, dass ich momentan ziemlich wenig Zeit habe, ist sie allerdings nicht ganz so arbeitsintensiv geworden, wie die erste.
Wer jetzt neu ist oder auch so keine Ahnung hat, wovon ich rede, hier ein kurzer Überblick:

7 Tage - 7 Blogposts

Und zwar zu einem Thema.
Eine Woche lang dreht sich auf meinem Blog alles um ein Thema, das heißt, sämtliche Kolumnen, Rezensionen und Interviews sind darauf zugeschnitten.
Das Thema wird natürlich von Themenwoche zu Themenwoche wechseln und wenn ihr einen Vorschlag habt, könnt ihr vielleicht auch das nächste mitbestimmen.
Es wird jetzt nicht regelmäßig eine Themenwoche geben, aber ich möchte schon mehrmals im Jahr eine machen.
Damit möchte ich erreichen, dass ich einfach den Fokus ein wenig auf ein Thema oder ein Genre richte, dass mir am Herzen liegt und zu dem es mir auch Spaß macht, meine Leidenschaft dafür noch einmal intensiv mit euch zu teilen.
Wer sich für das Thema nicht interessiert, der sei besänftigt, weil er so nur auf 2 reguläre Blogposts verzichten muss.

Themenwoche: Englischsprachige Bücher

Weil ich von vielen meiner Leser weiß, dass sie zwar Interesse an englsichsprachigen Büchern haben, aber trotzdem keine lesen, dachte ich, widme ich diese Woche mal eben genau diesen Geschichten. Ich hoffe, dass ich euch ein wenig motivieren kann, euch auch diese Bücher zuzutrauen und natürlich will ich euch auch helfen, dass ihr ein passendes Buch dafür findet.
Wie oben gesagt, hatte ich zwar nicht die Zeit, mich allzu intensiv mit dem Thema zu befassen, aber ich finde, bei diesem ist es auch gar nicht nötig und es ist trotzdem eine schöne Woche rausgekomme. Hier findet ihr nun also eine Zusammenfassugn darüber, was euch in den nächsten Tagen erwarten wird:
 
Montag: How to learn English [K]
Dienstag: Rezension zu "Plan B" von SJD Peterson
Mittwoch: Rezension zu "Just maybe" von Savannah Brooks [Q]
Donnerstag: Rezension zu "Grenzen - Love in Germany" von Chris McHart [Q]
Freitag: Interview mit Chris McHart
Samstag: Rezension zu "Expanding Horizons - Love in Germany" von Chris McHart
Sonntag:  Rezension zu "Almost like being in love" von Steven Kluger

Noch mehr englische Bücher und Themen findet ihr hier.

Und falls ihr die letzte Themenwoche über BDSM verpasst, dann klickt hier.

Ich wünsche euch viel Spaß diese Woche! Bis morgen!
Jules :)



Samstag, 23. Juli 2016

No way (Regina Mars)

Hallo ihr Lieben!

Heute gibt es die Rezension zu "No way" von Regina Mars. Das Buch umfasst 298 Seiten und wird frei publiziert.
Es handelt von Pierre, der sich nur an Boris rächen will, sich darüber aber in ihn verliebt.


Beschreibung:

Nachdem er bei der Prügelei mit Boris eine Niederlage hat einstecken müssen, will Pierre nur eines: Rache. Doch seine Pläne gehen nach hinten los und plötztlich muss er Boris auch noch Nachhilfe geben. Eingentlich die Gelegenheit, nun doch noch Rache zu finden, wären da nicht diese Gefühle, die plötztlich in Pierre aufkommen, wann immer er Boris sieht.

Meine Meinung:

Am Anfang des Buchs war ich sehr skeptisch, ob es mir gefallen wird, weil mir Pierre da sehr, sehr unsympathisch war und es ist natürlich schwer, sich in ein Buch fallen zu lassen, wenn der Protagonist einem nicht liegt.
Glücklicherweise ist er im Laufe der Geschichte ein wenig menschlicher geworden, so dass ich dann noch mit ihm warm geworden bin. Daraufhin hat sich auch meine Unlust, weiterzulesen, gelegt.
Vom Stil her ist das Buch wirklich okay, es wird jetzt nicht super detailliert erzählt, aber doch ausführlich genug, so dass es nicht durchgehetzt wird. Allerdings gibt es schon ein paar Sprünge in dem Buch, die man vielleicht auch etwas anders hätte lösen können. Aber das ist nicht weiter schlimm. Sonst ist es angenehm zu lesen, sehr flüssig und so, dass man sich auf jeden Fall in die Geschichte fallen lassen und mitfiebern kann.
Stellenweise musste ich sogar mal schmunzeln und fand das Buch ganz witzig gestaltet, was mir ja immer sehr zusagt.
Ich finde es irgendwie schön, dass es so einen krassen Kontrast zwischen Pierre und Boris gibt, was ihre Herkunft angeht, sie aber beide irgendwie unglücklich sind. In dem Zusammenhang mag ich auch, dass man ein bisschen über die Hintergründe der beiden erfährt und z.B. etwas von ihrem Elternhaus mitbekommt.
Allerdings hätte man die Charaktere noch ein wenig tiefer beschreiben können, so wirken sie noch ein bisschen flach.
Die Liebesgeschichte der Zwei ist schön gemacht, sie ist nie kitschig oder zu unromantisch, dafür aber entwickelt sie sich schön langsam , mit ein paar Höhen und Tiefen – also eigentlich genau so, wie ich es mag.
Das Ende ist vielleicht ein wenig leicht gelöst, ich weiß nicht, ob man es sich da nicht ein wenig einfach gemacht hat. Auch hätte ich mir vielleicht einen Epilog gewünscht, denn es endet schon sehr plötzlich, nachdem alles gelöst ist und ich hätte auch gerne gewusst, wie ihre Beziehung ein paar Monate später aussieht. Ohne jetzt zu sehr spoilern zu wollen, hätte ich doch gerne gewusst, ob Pierres Mom ihren Entschluss durchziehen konnte, ob Boris nun wirklich in der Bundesliga spielt und ob dessen Vater tatsächlich Ruhe gibt. So ist es ein wenig unbefriedigend.

Zielgruppe:

Das Buch ist wirklich ganz okay zu lesen. Vielleicht hätte man es noch ein wenig raffinierter angehen können, aber wenn man sich einfach einen gemütlichen Abend machen möchte, dass ist es doch eine gute Wahl. Es ist unterhaltsam und bis auf ein paar kleine Schwächen hat es mir auch wirklich gut gefallen.

Ich hole gerade meine ganzen Rezensionen auf. Meine Güte, warum lasse ich auch immer so viele ansammeln?
Jules :)

Donnerstag, 21. Juli 2016

Zwischenspiel: Kaffee mit Schuss (Melanie Elberfeld) [Q]

Autor: Melanie Elberfeld
Titel: Kaffee mit Schuss
Verlag: BookRix
Länge: 19 Seiten

Beschreibung:

Fast jeden Tag sieht Orell im Zug einen Kerl, den er gerne ansprechen würde, sich aber einfach nicht traut. Doch eines Tages sieht der Typ ziemlich traurig aus und Orell hat erneut den Wunsch, den Fremden einfach auf einen Kaffee einzuladen. Lange hadert er mit sich selbst, doch als der Zug hält, muss er sich entscheiden.

Meine Meinung:

Eine putzige Geschichte für Zwischendurch. Ich mochte sehr, dass sie recht ausführlich geschrieben ist und irgendwie etwas tiefsinniges hat. Irgendwie ist es ja schon ein wenig traurig, dass man manche Menschen zwar täglich sieht, aber sich eigentlich nicht für sie interessiert. Und wie man hier sehen kann, ist es ja durchaus spannend, sie kennenzulernen.
Nun, wie dem auch sei, ich mochte, wie die Geschichte geschrieben ist, auch wenn mich das Ende ein wenig unbefriedigt zurück gelassen hat. Zu abgehackt, zu offen, obwohl es eigentlich abgeschlossen ist. Klingt doof, aber wenn ihr es lest, werdet ihr es vielleicht verstehen.
Lohnt sich aber meiner Meinung nach trotzdem.

Mittwoch, 20. Juli 2016

Die Glückskatze (C. J. Rivers) [Q]

Huhu ihr Lieben!

Und wieder gibt es eine Rezension zu einer Kurzgeschichte und zwar genauergesagt zu "Die Glückskatze" von C. J. Rivers. Diese umfasst 30 Seiten, erschien bei BookRix und handelt von Kai, der im strömenden Regen ein Kätzchen findet, dass ihn zu seinem persönlichen Glück führt.


Beschreibung:

Kai findet im strömenden Regen ein kleines Kätzchen und möchte es am liebsten auch gar nicht mehr hergeben. Doch schon am nächsten Tag steht Nico vor seiner Tür und überschüttet ihn mit Vorwürfen. Kai ist fasziniert von ihm und sich sicher. Das Kätzchen bringt ihm offenbar Glück in Form von Niko.


Meine Meinung:

Also ehrlichgesagt habe ich bei dem Buch nicht wirklich durchgeblickt. Erstens habe ich nicht verstanden, warum Niko überhaupt vor Kais Tür steht und ihn anmotzt und zweitens waren da plötzlich gefühl hundert Katzen im Spiel, was irgendwie echt zu viel war. Und auch wenn es blöd klingt, hatte ich bei dem Buch irgendwie eher das Gefühl, man will Katzen anhimmeln, statt Gay Romance zu Papier zu bringen.
Tja und dazu kam dann noch der Schreibstil. Die Geschichte ist wahnsinng kurz und dementsprechend wenig ausführlich sind die einzelnen Szenen. Und gerade um es bei den drei Katzen irgendwie nachvollziehbarer zu gestalten, wäre es halt cool gewesen, das Eine oder Andere etwas detaillierter zu beschreiben.
Außerdem ging mir die Hanldung in der Geschichte einfach zu schnell voran. Ich meine, die zwei treffen sich das erste mal, sehen sich und knutschen im Prinzip schon. Liebe auf den ersten Blick schön und gut, aber da denk ich mir doch nur: Hääää?
Ich meine, man erkennt schon, dass die Chemie zwischen ihnen passt, aber hääää?!
Also sorry, gerade weil die Geschichte so kurz ist, wie sie eben ist, hätte man schon verlangen können, das man dass alles noch ein wenig ausführt. Sowohl von den Erklärungen her, als auch von der Handlung an sich.
Ach und noch eine Kleinigkeit. Irgendwie ist Nikos Tick, die Muskeln beim lateinischen Namen zu nennen, ja ganz witzig, aber wenn man dann mit Fachbegriffen erschlagen wird und als Laie im Prinzip keine Ahnung hat, was damit jetzt gemeint ist, nervt das ein wenig. Soll ich die jetzt alle nachschlagen, um seine Wunschträume nachvollziehen zu können. Ich meine, der Tick ist ja niedlich, aber auch ein wenig verwirrend.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Ja, also... die Geschichte ist ganz niedlich, was das Kätzchen betrifft, aber sonst kann man nicht sonderlich viel erwarten, finde ich. Es geht eben sehr fix voran und ist ein wenig seltsam... so für Zwischendruch ist es vielleicht okay, aber ich bin der Meinung, da finden sich auch bessere Kurzgeschichten.

Ich glaube, ich hatte noch nie eine Geschichte wie diese, bei der ich mir so oft dachte: hää?!
Keine Ahnung, vielleicht liegt es an mir, dass ich die Geschichte nicht verstanden hab? Habt ihr sie denn verstanden?
Jules :)

Dienstag, 19. Juli 2016

Zwischenspiel: Freispiel für die Liebe (Valerie le Fiery) [Q]

Autor: Valerie le Fiery
Titel: Freispiel für die Liebe
Verlag: BookRix
Länge: 22 Seiten

Beschreibung:

Jerome will sein Glück in einer Spilothek versuchen, doch der Jackpott lässt auf sich warten. Dann aber fällt ihm Timo ins Auge. Dieser wartet auf seinen langersehnten Feierabend und könnte für Jerome ein viel größerer Jackpott werden, als ein Haufen Geld.

Meine Meinung:

Fand ich einen süßen One-Shot. Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist am dem Stil nichts auszusetzen und die Geschichte ist auch sehr süß gestaltet. Ich finde, es geht es wenig zu schnell, einmal gesehen und schon die große Liebe… Das hätte man meiner Meinung nach auch noch ein wenig in die Länge ziehen können. Oder man hätte es vielleicht ein wenig anders darstellen müssen, dass es nicht all zu unrealistisch wirkt. Man muss allerdings dazu sagen, dass die meisten kostenlosen Kurzgeschichten ungewöhnlich schnell voran gehen, also ist es hier schon okay.



Montag, 18. Juli 2016

Gastbeitrag: Wie entsteht ein Buch?

Hi!

Vor einiger Zeit habe ich für Denny van Heynen einen Gastbeitrag auf seinem Blog geschrieben, darüber, wie ich meine Rezensionen schreibe. Im Gegenzug habe ich ihn gebeten, uns doch mal zu verraten, wie denn so ein Buch entsteht. Im Folgen erfahrt ihr also von Denny, wie so etwas eigentlich abläuft. Viel Spaß damit!


Wie entstehen meine Bücher?

Als Julian mich anfragte, einen Gastbeitrag für seinen Blog zu schreiben, stimmte ich sofort zu. Im Vorfeld hatte ich ihn gebeten, auf meinem Blog über seine Rezensionstätigkeit zu berichten.
In diesem Beitrag geht es darum, wie meine Bücher entstehen, wie ich sie vermarkte und wie viel Arbeit darin steckt.

Ich kam 2014 zum Schreiben, als mir die geniale Geschichte zu Cryptal City- Vier Jugendliche gegen eine Stadt einfiel. Daran hatte ich monatelang geschrieben- immerhin war mein erstes Buch gleich ein knapp zweihundert Seiten langer Roman! Da ich überhaupt keine Übung in dem Verfassen solch langer Texte hatte, war ich nach der Erstveröffentlichung erst einmal ausgelaugt. Wenige Tage später checkte ich die Verkäufe und ich war mehr als erstaunt, dass mein Buch gut angenommen worden war. Zu der Zeit hatte ich noch ein Cover eines Distributoren, welches ich aber schnell gegen ein eigenes mit passendem Motiv austauschte. Ich merkte, dass die Geschichte ankam und wollte dann eine humorvolle Kurzgeschichte- Schokosucht - schreiben, welche in eine völlig andere Richtung, als mein erstes Werk, ging. Seitdem schreibe ich einfach weiter...

Wenn ich eine Idee für ein neues Buch habe, mache ich mir als erstes Notizen. Ich schreibe die Rahmenhandlung auf, in der Regel auch, wie die Story irgendwann enden wird. Dann suche ich nach geeigneten Namen für meine Protagonisten und denke mir Orte aus, an denen die Geschichte spielen soll. In meinen Büchern behandle ich u.a. die Themen Homosexualität und Vegetarismus/ Veganismus und greife seit The Maniac Street auch zeitlose gesellschaftliche Themen auf. 

Während ich die ersten Seiten schreibe, mache ich mir schon Gedanken um den endgültigen Titel und melde diesen offiziell an. Je nach Umfang der Geschichte dauert es unterschiedlich lange, bis ich zum Ende des Buches gelange und ich mich über den Abschluss freuen kann. Dann lasse ich das Projekt etwas ruhen und kümmere mich um Klappentext und Cover. Es folgen fast endlose Überarbeitungen, die vor allem Rechtschreibfehler ausmerzen und Sätze besser klingen lassen sollen. Ich lese das Buch dann mehrmals, überprüfe die Formatierung auf einem E- Reader und lese es auch dort öfter. Wenn ich zufrieden bin, setze ich einen Veröffentlichungstermin fest und kümmere mich um das Marketing. Nach der Veröffentlichung drehe ich einen kurzen Buchteaser und mache weiter auf mein neues Werk aufmerksam.

Das Marketing besteht zum Teil aus guten Kontakten zu Bloggern, die meine Geschichten rezensieren, aber ich bin auch immer wieder auf der Suche nach neuen Blogbetreibern, bei denen die Chemie passt und die meine Leserschaft repräsentieren können. In sozialen Netzwerken werde ich aktiv, poste Neues zu meinen Büchern- etwa wenn Sachbücher oder Ratgeber neue Kapitel erhalten haben- oder lade Leseproben und Buchteaser hoch. Ich schreibe die Werbung und entwerfe Werbebilder, die ich an verschiedenen Stellen einsetze. Nebenbei bin ich noch mit meinem Autorenblog beschäftigt, der mindestens zweimal pro Woche neue Artikel veröffentlicht. 

Irgendwann fällt mir dann wieder eine Idee ein, welche ich umsetzen möchte. Dann schreibe ich erneut meine ersten Gedanken zu der Geschichte auf...

Das Schreiben ist mir im Laufe der Zeit sehr wichtig geworden und nimmt viel Zeit ein. Ich versuche stets mich dem Erzählen von Geschichten zu widmen und nicht zu viel Marketing zu betreiben, um weitere Bücher schreiben zu können. Gerade Selfpublisher haben es ohne teure Werbemaschinerie schwer, entdeckt zu werden. Wer nicht gerade einen Bestseller landen möchte, kann aber auch mit kleineren Zielen zufrieden sein. 

Da mir laufend neue Stories einfallen, werde ich noch eine Menge zu erzählen haben.

Mehr Info´s über den Autoren Denny van Heynen gibt es auf seinem Autorenblog http://www.vanHeynen.blogspot.de

Samstag, 16. Juli 2016

Fehlkonstruktion (Sitala Helki)

Hallo!

Heute habe ich für euch die Rezension zu "Fehlkonstruktion" von Sitala Helki. Das Buch umfasst 176 Seiten und wird frei publiziert. Handeln tut es von Falk, der seit Jahren in seinen besten Freund Heiko verliebt ist, obwohl dieser Falks Schwester heiraten wird.


Beschreibung:

Seit einer halben Ewigkeit ist Falk nun schon in seinen besten Freund Heiko verliebt, dieser jedoch ist hetero und mit Falks Schwester verlobt. Als Falk endlich beschließt, sich von Heiko zu lösen und auf Marius trifft, der ehrliches Interesse an ihm zu haben scheint, ändert sich jedoch plötzlich Heikos Verhalten und plötzlich scheint er doch mehr von Falk zu wollen, als nur Freundschaft.

Meine Meinung:

Mich hat das Buch tatsächlich ein wenig überrascht. Ich habe nicht so viel davon erwartet, aber ich bin doch recht begeistert. Der Stil ist wirklich toll. Sehr humorvoll, wie ich finde. Ich mag es, wenn der Charakter sich selbst nicht so ernst nimmt und das ganze eher ironisch betrachtet. Eine schöne Abwechslung zu den immer gleichen Erzählweisen dieses Genres.
Ich finde, dadurch ist das Buch auch nicht zu schnulzig, was mir sehr zusagt. Kein Kitsch ist immer gut!
Auch sonst sagt es mir zu. Es enthält ein wenig Dramatik, die mir zwar an der einen oder anderen Stelle ein wenig sehr zufällig erscheint -wisst ihr was ich meine? Man denkt sich: War ja jetzt klar -, aber obwohl es dadurch ein wenig vorhersehbar ist, war ich trotzdem noch vom Buch gefesselt.
Mir gefällt einfach die Story gut, auch wenn sie vielleicht nicht die ausgefallenste ist. Aber es ist einfach gut gemacht. Zum Beispiel weiß Mario auch, dass Falk Gefühle für Heiko hat, was die Situation natürlich noch brisanter macht und einfach Spannung ins Buch bringt. So zweifelt er klar an Falk und ist skeptisch, ob er sich auf diesen einlassen soll.
Heiko finde ich einen einfach nur nervigen Charakter. Klar bringt er natürlich Schwung in die Geschichte, aber ich finde sein Verhalten einfach unmöglich und bin mit ihm nicht richtig warum geworden. Trotzdem ist die Situation, in der Falk dank ihm steckt, natürlich genial und nur förderlich für das Buch.
Man leidet auch wirklich mit den Protagonisten mit, kann ihre Gefühle durchaus nachvollziehen, ebenso wie ihre Handlungen.
Außerdem gibt es gute Sexszenen, was ich ebenfalls echt toll finde.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Ich mochte das Buch, vielleicht gefällt es euch ja auch. Es besitzt eigentlich alles, was ein typisches Gay Romance Buch so besitzt, inklusive eines schönen Stils. Ich denke, das sollte vielen von euch zusagen.

Ich arbeite gerade Rezis ab. Wahninn, wie viele sich hier angesammelt haben. Ich drehe durch.
Jules :)

Donnerstag, 14. Juli 2016

Zwischenspiel: Bei Kontoeröffnung verführt (Marc Weiherhof) [Q]

Autor: Marc Weiherhof
Titel: Bei Kontoeröffnung verführt
Verlag: BookRix
Länge: 16 Seiten

Beschreibung:

Jim ist Bankberater und ein wenig genervt von seinem Job. Doch dann taucht Sasha, ein Neukunde auf und versüßt ihm seine Arbeit enorm. Von Anfang herrscht eine gewisse Anziehung zwischen ihnen, derer sie sich nicht lange entziehen können.

Meine Meinung:


Eine erotische Kurzgeschichte, die ziemlich sexy geschrieben ist. Heißt: eine wirklich gute Sexszene, von der man sich irgendwie wünscht, sie würde einem auch mal passieren. Man kann jetzt keine große Geschichte drum herum erwarten, aber zumindest gibt es eine Handlung, wenn auch trotzdem die Sexszene dominiert. Ich finde es aber trotzdem gut so, weil es so nicht nur "hohles Ficken" ist.
Ich würde sagen, sie ist etwas kurzes, heißes für Zwischendurch und dafür auch wirklich lesenswert.

Mittwoch, 13. Juli 2016

Abgebrochen [K]

Hi!
Heute geht es mir um ein eher unschönes Thema, über das ich aber dennoch gerne mal meine Meinung äußern möchte. Es geht darum, ein Buch abzubrechen und es dann zu rezensieren.
Ich habe zu dem Thema schon recht viele Meinungen gehört und nicht alle waren sie gleich. Tatsächlich wusste ich auch recht lange nicht, was ich davon halten soll und habe immer tapfer jedes Buch, das für den Blog gedacht war, zu Ende gelesen. Dann aber kam eines, dass mir einfach überhaupt nicht gefallen hat und auch noch so unsagbar lang war, dass es abzubrechen einfach zu verführerisch wurde. Dennoch habe ich lange mit mir gerungen, ob ich das tun kann und jetzt im Nachhinein weiß ich eigentlich gar nicht mehr, warum.
Zugegeben, es mag stimmen, dass die Rezension dann nicht ganz fair ist. Man rezensiert ja immerhin nur einen Teil des Buchs und kann nicht sagen, ob das es sich vielleicht zum Ende hin noch positiv entwickelt. Andererseits muss man auch zugeben, dass dies doch eher unwahrscheinlich ist. Nicht unmöglich, aber unwahrscheinlich.
Ich finde nicht, dass die Rezension dadurch nicht ehrlich ist, weil man nicht alles gelesen hat. Man muss nur ganz genau sagen, bis wohin man das Buch gelesen hat und klar machen, dass man eben auch nur diesen Teil bewerten kann. So weiß jeder, warum man das Buch abgebrochen hat, aber jedem muss klar sein, dass es theoretisch noch besser werden könnte.
Hinzu kommt: Meine Intention in einer jeden Rezi ist es eben auch, nicht nur andere Leser über das Buch zu informieren, sondern auch dem Autor oder der Autorin zu sagen, was noch verbessert werden kann. Vielleicht wird der Betroffene die Rezension nie lesen, aber falls doch, soll er bzw. sie ja auch wissen, warum meine Meinung so ist wie sie ist. Und vielleicht hilft dies dann ja auch, dass künftige Bücher besser werden. Es geht also sogesehen nur mit Rezension.
Natürlich ist es dabei wiederum schade, dem Autor/der Autorin dann nicht eine komplette Rezension vorsetzen zu können, weil sie so nur von einem Teil wissen, was schief lief.
Aber so schade das dann auch ist, warum sollte man sich selbst nur deshalb quälen? Darauf hat mich letztlich eine andere Bloggerin gebracht. Und damit hatte sie einfach nur recht. Es hat mich nämlich echt genervt und ich habe total die Lust am Lesen verloren, weil immer das Buch auf meinem Kindle allgegenwärtig war. Es macht dann einfach keinen Spaß und das sollte nicht Sinn der Sache sein. Deswegen lieber abbrechen und das begründen, als sich durchzuquälen.
Es hat übrigens auch irgendwo einen finanziellen Aspekt: Warum sollte ich für etwas, das mir nicht gefällt, Geld ausgeben? Dann lieber abbrechen und zurück geben, als sich danach darüber zu ärgern, genau das nicht getan zu haben. (So ging es nämlich mir: nachdem ich mich endlich dazu aufgerafft habe, abzubrechen, war die Rückgabefrist abgelaufen... Hätte ich den Entschluss eher gefasst, wäre ich jetzt um 5€ reicher. Und ja, 5€ sind nicht die Welt, aber trotzdem sind sie zu schade, um sie aus dem Fenster zu werfen.)
Ich glaube, man muss einfach seine eigene Philosophie zu dem Thema finden. Ich selbst habe mir jetzt gesagt, ich werde auch ein Buch, dass mir gar nicht zusagt, zur Hälfte lesen und dann entscheiden, ob ich es abbreche oder nicht. Ich möchte mir diese Entscheidung nicht leicht machen, möchte auch jedem eine Chance geben - aber in manchen Ausnahmefällen will ich mir auch den Gefallen tun und mir die Option, das Buch abzubrechen, offen halten.
Und wenn ich es abbreche, dann nur mit Rezension!
Natürlich wird die Rezension dann eher schlecht ausfallen, schon allein, weil ja dick und fett "abgebrochen" darüber steht. Aber umso wichtiger finde ich es, dann auch zu sagen, warum man es abgebrochen hat, statt die Leser nur vor vollendete Tatsachen zu stellen. Das macht die ganze Sache ja erst transparent. Sonst könnte ja noch der Eindruck entstehen, man hat es grundlos oder ungerechtfertigt abgebrochen. Damit ist ja auch niemanden geholfen. Folglich finde ich es nur richtig, dann auch eine Rezension dazu zu schreiben, um der Entscheidung eben Transparenz zu geben. Das erscheint mir ehrlicher und fairer. Und es räumt den Lesern ein, selbst zu entscheiden, ob sie diese Kritikpunkte auch stören oder ob sie das Buch trotzdem lesen wollen. Ohne Begründung würden sie also vielleicht schlechter von dem Buch denken als mit. Und als Blogger will man ja auch, dass sich der Leser irgendwo seine eigene Meinung bilden kann - eben aufgrund der eigenen Rezension.
Ich weiß, manche kommen auf so etwas nicht klar, aber das interessiert mich nicht mehr. Ich weiß, dass ich, wenn ich ein Buch abbreche und dazu schreibe, warum, dies mit reinem Gewissen tun kann. Ich kann sozusagen meinen inneren Frieden damit schließen - und wenn sich irgendjemand daran stört, dass ich dies so handhabe, dann muss er eben seinen eigenen Frieden damit schließen. Aber ich denke, ich kann mir so selbst treu bleiben und eine ehrliche Rezension schreiben, ohne mich selbst wochenlang mit einem Buch herumzuquälen. In solchen Fällen ist es wohl echt okay, auch einfach mal an sich selbst und sein Befinden zu denken. Ich hoffe also, ihr seht es mir nach, wenn ich so etwas tue - aber vor allem hoffe ich, dass es so schnell nicht wieder ein Thema für mich sein wird.
Jules :)

Dienstag, 12. Juli 2016

Zwischenspiel: Wer braucht schon Mathe? (Chris P. Rolls) [Q]

Autor: Chris P. Rolls
Titel: Wer braucht schon Mathe?
Verlag: BookRix
Länge: 21 Seiten

Beschreibung:

Mathis ist ziemlich schlecht in Mathe, aber das ist nicht sonderlich schlimm, denn sein Freund Jonas kann ihm Nachhilfe geben. Doch dann distanziert dieser sich plötztlich und Mathis kommt noch einem Geheimnis auf die Spur.


Meine Meinung:

Total süße Geschichte über zwei Jungs, die zu einander und irgendwie auch zu sich selbst finden müssen. Ich mochte es sehr, weil trotz der Kürze viel Emotion mit in die Story geflossen ist und einfach schön das erste zarte Annähern einer Teenagerliebe beschreibt. Ihr wisst ja, ich liebe solche Geschichten, rund um die erste Liebe und das zarte Annähern und Erkennen. Der Stil von Chris P. Rolls überzeugt mich eh, wirklich sehr perfekt!

Montag, 11. Juli 2016

American Love Songs (Ashlyn Kane)

Heyho,

am heutigen Tage gibt es das Buch "American Love Songs"* von Ashlyn Kane für euch. Es erschien bei Dreampsinner Press und umfasst 275 Seiten. In dem Buch geht es um Jake, der sich in seinen Bandkollegen Parker verliebt.






Beschreibung:

Jakes Leben dreht sich um seine Band und seine Schwärmerei für seinen Bandkollegen Chris. Weil Chris hetero ist, hat Jake beschlossen, sich erstmal die Hörner abzustoßen. Doch dann tritt Parker ihrer Band bei und plötzlich muss Jake feststellen, dass er mehr für Parker empfindet. Doch nicht nur, dass Parker nicht schwul ist, er kennt Jake auch viel zu gut und somit auch all seine Marotten.

Meine Meinung:

Ich muss sagen, obwohl die Geschichte eher ruhig ist, gefällt sie mir wirklich gut und konnte mich auch fesseln. Es gibt zwar kein großes Drama, eher so kleinere Dinge, die sich dann gut in die Geschichte einfügen, aber trotzdem ist es spannend. Man will einfach wissen, ob und wenn ja, wie, die beiden zusammen kommen und was dann daraus wird.
Außrdem gefällt mir sehr, dass man immer mal wieder hinter die Kulissen der Band schaut und auch ein wenig vom Showbiz mitbekommt - etwas, dass ich immer sehr mag.
Die Charaktere sind alle sehr sympathisch und haben so ihre Eigenheiten, die wunderbar in die Geschichte gewoben wurden. Ich mag es auch, dass die Nebencharaktere nicht nur Deko sind und dass einfach alles so harmonisch miteinander ein Gesamtbild ergibt.
Der Stil gefällt mir gut. Die Geschichte wird zwar von Jake nacherzählt, aber man kann sich klasse hineinfallen lassen und mitfühlen. Auch finde ich, dass die Beweggründe der Protagonisten super rüberkommen und man einfach nachvollziehen kann, warum zum Beispiel Parker so unsicher gegenüber Jake ist und weshalb er erst nichts von einer Beziehung mit ihm wissen will. Auch finde ich, dass man gut erkennt, wie aus ihrer Freundschaft langsam mehr wird und dass Jake dafür eine ganze Weile braucht, weil er in seinem Leichtsinn einfach nicht auf die Idee kommt, in Parker verliebt zu sein. Man möchte ihn dann am liebsten mal auf den Kopf schlagen, weil er sich oft doch sehr dämlich verhält.
Es gibt auch Sexszenen und die sind wirklick klasse. Sehr heiß und irgendwie dennoch feinfühlig - gefällt mir echt gut.

Zielgruppe:


Obwohl das Buch eher ruhig ist, finde ich es total spannend und einfach nur schön gemacht. Ich glaube, wenn man Liebesgeschichten mag, die sanft, nicht kitschig und vor allem gut gemacht sind, macht man hier echt nichts verkehrt. Außerdem ist es natürlich für die Leute interessant, die gerne Bücher mit Rockstars lesen.

Rezis schreiben, Rezis vorbereiten... dieses Wochenende widme ich voll und ganz dem Blog, muss auch mal sein!
Jules :)



* Das Buch wurde mir von Dreamspinner Press als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! 

Samstag, 9. Juli 2016

Dave & Jessie: Healing (Andy D. Thomas)

Hey ihr!!!

Diesmal geht es um das Buch "Dave & Jessie: Healing" von Andy D. Thomas. Es erschien im deadsoft Verlag und umfasst 525 Seiten. Darin geht es um David,  der mit der Beziehung zu Jessie sein altes Leben komplett hinter sich lassen will.
Das Buch ist der dritte Teil einer Reihe, kann aber notfalls unabhängig gelesen werden. Allerdings hat man mit den beiden anderen Bänden sehr viel mehr Hintergrundwissen zu dieser Geschichte. Wenn man alle drei lesen möchte - was ich sehr empfehle! - dann aber bitte in der richtigen Reihenfolge, sonst spoilert ihr euch selbst sehr.
Hier meine Rezensionen zu den beiden ersten Büchern:
Kyle & Jason: The Beginning
Kyle & Jason: Threesome


Beschreibung:

Als David Jessie zum ersten mal sieht, ist es fast sofort um ihn geschehen. Seit Jahren hat er das erste Mal wieder Interesse an einer Beziehung mit einem anderen Mann. Dank seiner Vergangenheit, hat er bisher kaum jemanden an sich herangelassen und war lieber in der BDSM-Szene als Dom unterwegs. Nun möchte er seine Vergangenheit aber ruhen lassen, um das Wagnis einer Beziehung mit Jessie einzugehen. Doch was ist größer: Sein Verlangen oder seine Angst vor echter Liebe?

Meine Meinung:

Ich habe soooo lange auf dieses Buch hingefiebert, das glaubt ihr gar nicht. Ich bin einfach absoluter Fan dieser Reihe und musste es sofort haben, als es erschien. Und zum Glück hat mir auch dieser Band wieder wahnsinnig gut gefallen.
Ich habe ein ähnliches Erotikphänomen wie bei den anderen beiden Büchern erwartet und wurde nicht enttäuscht. Phänomen sage ich nicht einfach so, es ist wirklich der Wahnsinn, wie man so viele Sexszenen immer wieder abwechslungsreich, anregend, kreativ, spannend, sexy und beschreiben kann, ohne dass es auch nur ein einziges mal langweilig erscheint. Eigentlich bin auch jemand, der sich schnell langweilt, wenn zu viel Sex auf einmal in einem Buch vorkommt, aber das ist hier gar nicht der Fall, weil es einfach so unglaublich gut gemacht ist, dass man immer mehr möchte.
Und dabei muss man ja auch noch sagen, dass die Sexszenen immer erotisch dargestellt sind, nie obszön, sondern wirklich niveuvoll und einfach genial - etwas, dass es ja gerade bei reinen Erotikbüchern kaum gibt.

Tatsächlich unterscheidet sich der dritte Band aber schon ein wenig von den vorherigen, nämlich dadurch, dass er nicht nur großartige Sexszenen erzählt, sondern auch noch wirkliche Handlung. Natürlich hatten die anderen Geschichten auch einen Handlungsstrang, das will ich gar nicht damit sagen, aber hier gibt es eben noch ein bisschen mehr Handlung. Man erfährt eben nach und nach etwas aus Daves und Jessies' Vergangenheit, aber auch vieles aus ihrem Alltag. Es wird mehr darauf eingegangen, wie sie ihr Leben und ihre Beziehung, die ja doch unter ihrer beider Vergangenheit leidet, meistert und wie sie einfach zueinander finden und sich gegenseitig Halt geben.
Ich hätte nach den ersten Teilen nicht gedacht, dass bei einem solchen Buch, mit Fokus auf Sex, doch so viele Gefühle enthalten sein können, aber das Buch hat mich echt gerührt und mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht nur durch den Sex fesseln können.
Dazu trägt auch der Schreibstil bei, der sehr ausführlich ist, aber sehr auf den Punkt. Er beschränkt sich auf das Wichtigste, das aber sehr detailliert. Und das finde ich schön. Außerdem liest er es sich einfach gut und man kann sich als Leser in die Protagonisten hineinversetzen und mit ihnen mitfiebern.
Ein sehr großartiges Buch, dass ich nur empfehlen kann.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Es ist zwar ein Erotikbuch - und Erotikfans werden sich hier sicher freuen - aber es beinhaltet auch genug Handlung, so dass sich ein Griff zu dem Buch auch lohnt, wenn man es jetzt nicht so sehr mit Erotikgeschichten hat. Man muss sich halt darüber klar sein, dass es sehr viel Sex enhält - ich denke, da gibt es schlimmeres. ;)

Ich hoffe so auf einen vierten Band und ich glaube, ich sterben, wenn es keinen gibt. Aber es muss! Ich will mehr von Kyle und Jason, ich glaube, die Zwei haben noch genug zu erzählen.
Jules :)

Donnerstag, 7. Juli 2016

Zwischenspiel: Kiss the cop (Chris P. Rolls) [Q]

Autor: Chris P. Rolls
Titel: Kiss the cop
Verlag: BookRix
Länge: 17 Seiten

Beschreibung:

Moritz ist Polizist und als solcher darf er sich die dümmsten Sprüche anhören, wenn er mal wieder jemand neues kennenlernt.
Als er Deniz kennenlernt, denkt er zunächst, dieser wird genauso sein, wie alle anderen, aber tatsächlich ist Deniz ganz anders, als die anderen Männer und vielleicht wird mit Denzi Moritz' Sehnen nach Liebe endlich erfüllt.

Meine Meinung:

Obwohl es natürlich hauptsächlich um Sex geht, hat die Geschichte doch eine gewisse Hintergrundstory, die sie sehr angenehm zu lesen macht. Es geht nicht nur um reinen Sex, sondern ist sogar sehr sinnlich und süß. Trotzdem darf man jetzt keine wirkliche Lovestory erwarten, es geht auch alles relativ schnell. Der Stil von Chris P. Rolls ist wie immer top, was es zu einem kurzen, heißen Leseerlebnis macht.