Samstag, 25. März 2017

Say yes (J. R. Grey) [Q] [E]

Hi!

Seit langem mal wieder ein englisches Buch, muss auch mal wieder sein, oder?
Und zwar handelt es sich um "Say yes" von J. R. Grey. Das Buch wird frei publiziert, umfasst 113 Seiten und handelt von Charles, der an James eine devote Seite entdeckt, die dieser jedoch zu unterdrücken versucht.


Beschreibung:

Als Charles auf James trifft, erkennt er sofort, dass dieser der geborene Sub ist. Doch jeder Versuch, diesen in sein Bett zu kriegen, scheitert. Denn James möchte all das nicht. Er möchte seine devote Seite nicht ausleben und er möchte sich nicht auf einen schnellen Spaß einlassen.Wenn er "Ja" zu Charles Angebot sagen würde, würde dies seine gesamt Welt ins Wanken bringen.

Meine Meinung:

Mir hat das Buch richtig gut gefallen, weil es hier eben nicht gleich zur Sache geht, sondern Charles und James ein wenig um einander herum schwänzlen, ehe sie sich annähern. Ich mag es, wie James doch immer wieder "entkommen" kann, es ist teilweise sehr amüsant mitzulesen.
Gleichzeitig erkennt man aber, dass es James eigentlich will und vor allem erkennt man, wie sehr Charles James will und wie viel Mühe er sich damit macht, den Jungen zu einer Session zu bringen. Ich finde dieses langsame Tempo schön, zumal es dennoch ganz sexy ist. Und es lohnt sich, denn am Ende sagt James natürlich doch noch "ja".
BDSM ist hier wirklich ganz schön beschrieben, aber mir ist das Buch eben mehr in Erinnerung geblieben, weil die Gedanken und Gefühle der beiden doch gut rüberkomme. Eben dadurch, dass nicht sofort Action ist, kann man gut die Zweifel erkennen, die James plagen.
Der Stil gefällt mir auch sonst gut, sehr flüssig und ausgeschmückt, trotz der wenigen Seiten.

Verständichkeit:

Ich bin wirklich gut durchgekommen, man kann da Buch auch verstehen, wenn man nicht so gutes Englisch hat. Ich würde es nicht als Einsteigerbuch empfehlen, aber so generell kann man mit ein bisschen Verständnis hier gut mit klarkommen.
Es sind weder sonderlich schwere Vokabeln dabei, noch ist die Sprache sonderlich kompliziert. Zudem ist das Buch recht kurz, so dass es aufs Wesentliche beschränkt bleibt.

Zielgruppe:

Wie gesagt, man kann hier auch mit nicht sooo gutem Englisch gut klarkommen. Ansonsten umfasst es ein wenig BDSM und Kink, man muss das also durchau mögen, um hier Freude dran zu haben. Ansosnten ist es einfach eine schöne, sexy Geschichte, die trotz ihrer nicht all zu großen Länge ein schönes Leseerlebnis beschehrt.

 Jetzt bringe ich nur einmal in der Woche einen Post und bin trotzdem unzufrieden. Verrückt, oder? Erst ist es mir zu viel, dann zu wenig...
Jules :)

Samstag, 11. März 2017

Steigende Preise bei eBooks? [K]

Hi!

Vor einigen Tagen ist mir etwas aufgefallen, was ich gerne mit euch teilen möchte. Es ist nicht so, dass ich hierzu aufwändige Statistiken erstellt haben, aber es ist eben mein Eindruck und in erster Linie würde ich von euch gerne wissen, ob ihr diesen Eindruck bestätigen könnt oder ob ich nur weiße Mäuse sehe.
Seid einiger Zeit lese ich über Kindle Unlimited, aber weil ich ein sehr raffgieriger Mensch bin (;D), kaufe ich auch sehr viele Bücher trotzdem, statt sie nur zu leihen. Und dann kommt natürlich noch dazu, dass nicht jedes Buch über Kindle Unlimited zu erhalten ist. Fakt ist: Ich gebe im Monat noch immer viel Geld für Bücher aus und muss deshalb natürlich auch immer mein Budget irgendwie planen.
Was das anfangs gar kein Problem, habe ich neulich einen wahren Schock erlitten, als ich meine Bücher auf der Wunschliste durchgegangen bin. Ich glaube, ich habe kein einziges Buch mehr darauf, dass weniger als fünf Euro kostet. Und wenn ich jetzt bedenke, dass ich „früher“ mit 20 Euro im Monat locker hingekommen bin, wüsste ich jetzt nicht, wie ich sagen wir sieben Blogposts jetzt noch mit nur 20 Euro finanzieren sollte. Das würde bedeuten, dass ich nur knapp 3 Euro für ein Buch ausgeben dürfte – absolut unmöglich, wenn das billigste 5,99 Euro auf meiner Wunschliste ist. Jetzt kann mir doch niemand sagen, dass es früher nicht anders war.
Ja, wir wissen alle, es gibt jetzt 19% Umsatzsteuer auf eBooks, nicht mehr nur 7%. Und ja, natürlich werden Bücher dann ein paar Cent teurer. Aber warum ein Buch plötzlich statt 3,99 Euro 5,99 Euro kostet, das erklärt uns die liebe Umsatzsteuer nicht. Weil, ich rechne euch vor: 3,99 Euro wären früher netto 3,73 Euro gewesen. Darauf dann 19% sind: 4,44 Euro. Wir runden mal zu einer netten Summe: 4,50 Euro. Wo aber kommt der zusätzliche Euro dann bitte her? Hinzu kommt ja noch, dass viele eBooks jetzt mit 6,99 Euro auf den Markt gehen. Vor einiger Zeit noch, hatte ich ganz selten ein Buch mit 6,99 Euro auf der Wunschliste und wenn, dann war es von einem Verlag und ich habe es eingesehen, dass da noch gewisse Kosten gedeckt werden müssen. Das tue ich auch immer noch.
Aber liebe frei publizierenden Menschen da draußen: Warum kosten eure Bücher denn bitte genauso viel, wie die eBooks eines Verlages?
Ich sehe das irgendwie nicht so richtig ein, für ein Buch, dass vermutlich nicht mal jemand Korrektur gelesen hat, so viel Geld zu bezahlen. Am Ende zahle ich rund 7 Euro für Schrott.
Und die Krönung bilden die lieben Kurzgeschichten. Für einen Witz von einem Buch, sagen wir mal 30 Seiten, werden 3,99 Euro verlang. Früher gab es das für 0,99 bis 1,99 Euro. Ein Preis, den ich akzeptabel finde. Aber dass ich fast 4 Euro für etwas ausgebe, dass weder literarisch wertvoll, noch stilistisch schön, noch schreibfehlerfrei ist, das ist ja wohl eine Frechheit.
Witziger Weise finde ich auch, dass es nur bei eBooks der Fall ist. Prints erachte ich jetzt nämlich nicht als wesentlich teurer wie sonst auch. Aber eben weil ich ja nicht mal mehr einen Quickie für unter einen Euro kaufen kann, war ich doch ein wenig erzürnt. Oder sagen wir besser: Mega angepisst!
Deshalb sagt jetzt mal an: Habt ihr den gleichen Eindruck wie ich? Wurde dieses Drama um 19% Umsatzsteuer vielleicht dafür verwendet, die Preise schleichend komplett zu erhöhen? Oder liegt es einfach an den Büchern, die ich auf der Wunschliste habe? Lest ihr immer noch welche für 3,99 Euro? Oder habt ihr vielleicht einen ähnlichen Effekt bemerkt? Kennt ihr vielleicht noch einen anderen Grund, warum dies so sein könnte – literarische Wirtschaftskrise, von der ich nichts mitbekommen habe oder so? Schreibt einfach mal in die Kommentare, was ihr so denkt, es würde mich echt mal interessieren.

Jules :)

Samstag, 4. März 2017

Guards of folsom: Gezügelt (SJD Peterson)

Hallo meine Lieben!

Heute gibt es wieder BDSM und zwar aus der wundervollen Guards of Folsom-Reihe von SJD Peterson. Der dritte Band nennt sich "Gezügelt", umfasst 253 Seiten und erschien im Cursed Verlag. Er handelt von Max, der im Coffeeshop auf den unerfahrenen Sub Aiden trifft.
Ihr müsst die anderen Teile nicht zwingend gelesen haben, um den Band zu verstehen, allerdings hängen sie grob zusammen, heißt, ihr erfahrt in den anderen Büchern etwas über die anderen Paare im Guards of Folsom.
Hier die Rezensionen zu "Berührt" und "Gefunden".


Beschreibung:

Eigentlich wollte Max nur einen Kaffee, aber dann trifft er im Coffeeshop auf Aiden und sofort steht seine Welt Kopf. Der junge Mann ist einfach perfekt und eindeutig ein Sub. Nur leider hat Aiden noch keinerlei Erfahrung im BDSM-Bereich und so steht Max vor der Herausforderung, nicht nur Aidens Herz zu gewinnen, sondern ihn auch in eine ganz fremde Welt einzuführen.

Meine Meinung:

Wenn ihr meine Rezensionen zu den anderen Teilen der Reihe kennt, werdet ihr wissen, dass ich bisher gerne mal bemängelt habe, dass es durchaus noch ein wenig mehr BDSM hätte sein können. Umso mehr hat mich dieser Teil erfreut, denn hier ist BDSM wirklich fester Bestandteil und zeigt sich in vielen kleineren und größeren Sessions. Ich finde es schön, dass diese Sexszenen hier so gut ausgearbeitet sind, denn schließlich erwartet man ja auch genau das, wenn man ein BDSM-Buch kauf. Außerdem liebe ich das Buch dafür, dass es die Welt des BDSM so genau erklärt und zwar so, dass auch Anfänger (wie Aiden nun mal selbst einer ist) sie verstehen können. Ich denke, damit ist das Buch auch gut für Einsteiger in dieses Unter-Genre geeignet.
Der Schreibstil ist schön, flüssig und detailliert. Mir gefällt, dass viel auf Aidens Sorgen eigegangen wird und sich so ein bisschen mit der Frage beschäftigt wird, ob sich ein Sub in der Dominanz seines Masters verlieren kann. Ich denke auch, dass diese Frage im Buch gut beantwortet wird.
Schön ist auch, dass man erkennt, dass auch ein Dom (also Max) nicht immer perfekt ist, dass hier nun mal Menschen agieren und auch mal versagen. Ich mag es, wie auf beiden Seiten einerseits Fehler gemacht werden, aber auch sehr viel Mühe in die Sache gelegt wird, weil beide nun mal wollen, dass es mit ihnen funktioniert. Ich finde, dadurch zeigt sich ihre Liebe besonders klar und das ist eine viel schönere Darstellung, wie es jede kitschige Szene sein könnte.
Kitsch kommt in der Geschichte übrigens gar nicht vor, auch wenn am Ende des Buches kurz mal eine etwas romantischere Szene vorkommt.
Übrigens hat es mich sehr gefreut, dass hier mal eine etwas andere Art von BDSM unterkommt, wie man sie aus anderen Büchern kennt: Pony-Play. Ich glaube, das ist nicht für jeden etwas (ich mag es auch nicht sooo), aber hier wird es wirklich nur gemäßigt, dafür aber sehr sexy erzählt, so dass man da sicher Freude dran haben kann.
Wirklich sehr gelungen, dieses Buch - bis jetzt gefällt es mir in dieser Reihe echt am besten.

Zielgruppe:

Für Fans von BDSM und auch für solche, die gerne Fan werden möchten. Ich finde, die Geschichte ist wunderbar erzählt und der Stil ist schön. Das Buch schildert BDSM auf eine schöne Art und Weise und alleine schon deshalb, aber auch, weil ich es sonst etwas toll fand, gibt es eine klare Leseempfehlung von mir.

Manchmal lese ich länger kein BDSM und dann fällt mir so ein Buch in die Hände und dann frage ich mich, wie ich nur je etwas anderes habe lesen können. :D
Jules :)