Samstag, 3. Juni 2017

Aufs Spiel gesetzt (Amy Lane)

Titel: Aufs Spiel gesetzt
Autor: Amy Lane
Verlag: Dreamspinner Press
Seitenzahl: 269 Seiten
Beschreibung: Xander wollte immer nur zwei Dinge im Leben: Chris und Basketball. Nun hat er beides, doch um seinen Traum als Profisportler zu Leben, muss die Liebe zu Chris geheim bleiben. Was zunächst gut geht, wird mehr und mehr zu Qual und bald schon muss Xander eine Entscheidung treffen, die alles verändern wird.

Meine Meinung:

Was mir bei dieser Geschichte sehr gut gefallen hat, ist, dass man sehr viel Hintergrundgeschehen rund um ihren Sport mitbekommt. Dass muss man zwar auch, weil es einfach zur Story beiträgt, aber dennoch möchte ich es positiv hervorheben, weil es einfach viel zu viele Sportromane gibt, in denen es einfach nicht der Fall ist.
Was mir auch oft fehlt, sind ausgeschriebene Sportszenen. Hier kommt der Sport ab und an zur Sprache und man bekommt auch mal die eine oder andere kleine Szene mit – für meinen Geschmack zwar leider immer noch zu wenig, aber immerhin.
Trotzdem finde ich, dass die Sportwelt an sich gut dargestellt wird, auch was z.B. einen intoleranten Trainer betrifft, etc.
Man erkennt auch gut, dass Basketball – ja, es geht um Basketball, ich liebe das!!! -, für die beiden Jungs einfach extrem wichtig ist und wie ehrgeizig sie an diese Sache herangehen. Auch erkennt man, was ihre Beziehung betrifft, wie sich das auf ihre Spielweise auswirkt und dass sie allein deshalb so gut auf dem Spielfeld miteinander harmonieren.
Das Buch zieht in der Richtung auch eine Parallele zum Alltag, man erkennt also, dass sie sich sowohl im Sport als auch im Leben einfach gegenseitig brauchen, beeinflussen und eben lieben.
Am Anfang bekommt man noch ein wenig von ihrer Jugendzeit mit und ich muss ehrlich sagen, dass mich das Buch dort an der einen oder anderen Stelle echt gerührt hat, weil es teilweise einfach sehr bewegend ist. Ich hätte noch viel mehr davon lesen können. Auch erkennt man in dieser frühen Zeit, wie ihre Beziehung eben das ganze weitere Leben prägt und kann nachvollziehen, warum sie sich so sehr brauchen. Wieso vor allem Xander Chris so sehr braucht.
Es gibt auch wirklich viel Gefühl in dem Buch, teilweise schon fast ein bisschen viel. Teilweise war es für mich einfach so, dass es mir zu viel Drama und Gejammer war. Vor allem Xander ist schon sehr rumheulen… andererseits ist es auch relativ nachvollziehbar gemacht, wie oben schon gesagt – deshalb denke ich, dass es noch im Rahmen ist.
Auch sonst mag die Geschichte an der einen oder anderen Stelle ein wenig unrealistisch sein, oder zumindest ein wenig abgehoben, aber unterm Strich gefällt sie mir doch wahnsinnig gut und auch der Schreibstil ist einfach sehr schön.
Man kann sich gut in die Story fallen lassen, man kann sich super in die Charaktere hineinversetzen und es macht auch einfach Spaß, das Buch zu lesen.
Wenn ihr also solche Sportgeschichten mögt, dann ist das Buch echt empfehlenswert.

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