Mittwoch, 26. Juli 2017

Question&Answer: BDSM [K]

Hi ihr Lieben!

Eine liebe Leserin, die gute Cordi, hat mich auf die Idee gebraucht, ein Q&A zum Thema BDSM zu machen. Ich habe ihr schon mehrmals erzählt, dass sich einige Leute mit Fragen an mich gewandt haben und als ich dann gefragt habe, was man denn noch so in der BDSM-Themenwoche bringen könnte, kam von ihr die Idee, euch nach euren Fragen zu fragen.
Das habe ich getan und einige von euch haben sich auch getraut, etwas dazu beizusteuern. Hier nun also meine Antworten:

Ist das Nutzen eines Safewords ein Zeichen von Schwäche?
Nein, ich denke nicht, dass man das so sehen kann. Wenn man etwas nicht möchte, dann muss man das gerade im BDSM auch klar und deutlich sagen, ansonsten macht es ja auch keinen Spaß mehr und ist im Prinzip Misshandlung. Der große Unterschied dazu ist ja, dass im BDSM alles freiwillig ist – was wäre es dann, wenn der/die Sub einfach alles erträgt, obwohl er/sie es gar nicht will?
Natürlich kann es sein, dass mit dem Nutzen eins Safewords auch erstmal ein wenig Enttäuscht aufkommt. Aber ich glaube, ein guter Dom ist dann nicht enttäuscht vom Sub, wenn dieser abbricht, sondern eher von sich selbst. Immerhin ist es nach wie vor die wichtigste Aufgabe des Doms, darauf zu achten, dass es Sub gut geht. Hat man nicht gemerkt, dass der andere Part nicht mehr so viel Spaß an der Sache hat, dann war man wohl nicht aufmerksam genug und das ärgert einen dann wohl mehr, als der eigentliche Abbruch.
Letztlich kennt man ja auch die Grenzen des Subs im Vorfeld. Man weiß ja, was derjenige mag und nicht mag und solange man sich in diesem Rahmen bewegt, ist ein Safeword ja eigentlich auch nicht nötig.
Viele benutzen ja auch mehrere, so dass ein Safeword nicht zum sofortigen Abbruch führt, sondern erstmal nur „langsamer“ oder „weniger“ bedeutet.
Ich denke, gerade dadurch muss man sich auch als Sub keine Gedanken machen, es zu nutzen. Ich finde nicht, dass es ein Zeichen von Schwäche ist, es zu benutzen. Ich meine, es mag sein, dass es manche gibt, die ständig damit um sich werfen, weil sie nichts verkraften und das halte ich nicht unbedingt für richtig. Es ist nicht verkehrt, auch mal an seine Grenzen oder ein wenig darüber hinaus zu gehen. Allerdings in einem gesunden Rahmen. Und da dieser Rahmen für jeden anders aussieht, muss auch jeder selbst wissen, wann er das Wort verwendet. Aber solange man es letztlich im besten Wissen verwendet, braucht man sich danach nicht Gedanken machen.
Es ist auch falsch, wenn dem Sub dann vermittelt wird, er wäre nicht stark oder gut genug. Aber ich glaube auch nicht, dann ein verantwortungsvoller Dom das tun würde. Letztlich geht es ja nicht darum, Stark zu sein, sondern darum, Spaß zu haben und sich fallen lassen zu können.
Und es ist auch nicht gut, sich als Sub dann darüber Gedanken zu machen, ob man dann seinen Dom enttäuscht. Wie gesagt, ein guter Dom sollte höchstens von sich selbst enttäuscht sein und auch das nicht allzu sehr. Wir sind doch alle nur Menschen und machen nun einmal Fehler. Sowas passiert und statt sich dann Gedanken zu machen, sollte man einfach miteinander reden. Das sollte man eh. Und mit genügend Kommunikation wird es dann vielleicht auch nicht mehr so schnell zur Nutzung des Wortes kommen. Gerade wenn man nämlich auch schon länger miteinander spielt und sich gut kennt, ist die Verwendung eines Wortes sehr selten.
Manche Paare spielen sogar ohne, weil sie sich einfach genug vertrauen und wissen, wie weit sie gehen können. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Aber wer schon ein Safeword ausmacht, sollte keine Scheu haben, es im Zweifelsfall auch zu nutzen.

Sind BDSM-Romane denn wirklich authentisch?
Ganz ehrlich? Nein! Die meisten Romane sind das nicht, aber das ist wohl auch in Ordnung, immerhin sind es Romane. Welcher Roman ist schon immer komplett realistisch?
Ich meine, es gibt schon Bücher, die halbwegs der Realität angepasst sind. Die auch mal simple Probleme in einer (BDSM-)Partnerschaft ansprechen oder Sexflauten, weil auch bei kinky Sex vielleicht irgendwann mal die Lust vergangen ist.
Aber die meisten Bücher schildern BDSM-Beziehungen als perfekt. Es gibt wahnsinnig abwechslungsreiche Sexszenen und meistens ist es auch total in den Alltag integriert.
Aber eigentlich ist das nicht immer so. Auch BDSM-Sex wiederholt sich mal, weil keinem mehr was Neues einfällt. Und manchmal ist der Alltag auch einfach zu sehr im Weg, um wirklich irgendwelche Sessions abhalten zu können.
Es gibt Paare, die haben Kinder. Da geht das eben nicht immer.
Andere haben viel Stress auf Arbeit und halten dann keine Session ab, bevor noch die Kontrolle verloren geht…
Und auch wenn sicherlich einige ihre D/s-Beziehung mit in den Alltag nehmen, so sind auch viele Paare im Alltag einfach ganz „normal“, also gleichgestellt und auch mal unzufrieden oder streitig. Dieses ganze 24/7, dass in den Büchern so häufig der Fall ist, dass leben wirklich wenig Paare aus, entweder weil es anders nicht geht oder weil sie es auch einfach nicht anders wollen.
Auch sonst sind BDSM-Romane immer sehr ausgeschmückt. Nicht häufig ist ein Dom reich und hat ein wahnsinnig ausgestattetes Spielzimmer mit allerlei Schnickschnack. Die Wahrheit ist: Toys und gerade richtige BDSM-Einrichtung sind sehr teuer und nicht jeder hat Geld und Platz, sich ein Andreaskreuz ins Schlafzimmer zu stellen. Oder in den Keller. Wir haben z.B. nicht mal einen richtigen Keller.
Und auch nicht jeder Dom ist reich. Es mag sein, dass manche relativ erfolgreich in ihrem Job sind, weil sie einfach von Natur aus eine durchsetzungsfähige, starke Persönlichkeit haben. Aber andere können auch nur im Schlafzimmer richtig aus sicher heraus. Also ist auch das eher ein Mittel der Autoren, es sich möglichst einfach zu machen.
Ach ja, das wichtigste von allen: Nicht jeder Sub ist ein naiver, unselbstständiger, mimosenhafter Trottel. Es ist wirklich schlimm, wenn in Büchern Subs als hilflos und wenig lebensfähig hingestellt werden, nur damit es sehr süß ist, wenn der Dom sich dann dem Sub richtig annimmt.
Es ist eben, wie es immer ist: Klischees werden gerne in Romanen ausgelebt, auch, weil es einfach ist, als etwas Strukturierteres zu Papier zu bringen und wenn man es liest, dann erfreut es einen vielleicht, weil man einfach nur ein Buch lesen will und keinen Erfahrungsbericht – aber letztlich sollte man es sich doch vor Augen führen: Ein Buch ist ein Buch und nicht alles, was darin steht, kann man glauben.

Wie funktionieren komplexe 24/7-Beziehungen?
Glaubt mir, das ist eine echt schwierige Frage, die auch ich vielleicht nicht ausreichend beantworten kann. Es ist schon mal eine ziemlich große Entscheidung, wenn beide Partner damit zurecht kommen, ihre Rollen ständig, jeden Tag die Woche aufrecht zu halten. Denn das ist schwer. Auch ein Dom knickt mal ein und auch ein Sub hat mal einen Wutausbruch. Aber ich denke, man muss sich da auch ein wenig von der Vorstellung distanzieren, dass dann immerzu alles nur auf dieser D/s-Basis abläuft. Das geht einfach nicht. Man hat auch Alltag und muss auch als Paar mal „normal“ miteinander umgehen. Und auch hier muss es Safewords geben, die einen notfalls das ganze mal abbrechen und in „normaler“ Beziehung klären lassen können. Ansonsten wird es wirklich ungerecht, denn man darf einen Sub nicht in soweit dominieren, dass er nur doch auf das Sub-Dasein reduziert wird. Das ist ungesund und auch nicht richtig.
Wie das dann funktioniert? Man kann natürlich aus alltäglichen Dingen kleine Gründe für eine Strafe machen. Z.B. wenn Sub das Essen versalzen hat. Wenn man Befriedigung darin findet, dass Spiel so weit zu treiben, dann ist das auch nicht ungerecht oder sinnlos, sondern einfach eine Art, das Spiel in den Alltag zu integrieren. Und wenn es jemanden dann anmacht, wegen versalzenen Essen bestraft zu werden, dann ist so ein kleines Spanking auch nicht verkehrt.
Aber natürlich ist das ein Extrem, dass man nicht nachvollziehen kann, wenn man nicht in dieser Szene aktiv ist und vielleicht auch nicht, wenn man es ist. Aber ich kann den Reiz dahinter schon irgendwie nachvollziehen. Solch kleine Dinge sorgen dann doch mal für ein kurzes erotisches Prickeln, was den Alltag sicher auch verschönern kann.
Vielleicht mag das von Außen ein wenig Hart wirken. Vielleicht hat man auch als Außenstehender das Gefühl, dass so was recht herz- oder gar lieblos ist. Aber dem ist nicht so. Man darf es nicht so sehen, dass der Dom ein Arsch ist, der den Sub straft, weil er zu blöd zum salzen ist. Eher ist es so, dass er dem Sub gibt, was dieser sich wünscht. Und das ist Liebe, jemand zu geben, was dieser will/braucht. Naja, und wenn man dann selbst noch was davon hat… ;D
Ich glaube, es mag auch ein Problem sein, dass in Büchern sehr oft 24/7 geschildert wird, weil es auch reizvoll ist und mal etwas anderes als eine langweilig Session. Aber man kann da auch nicht alles so ernst nehmen… Ich schätze, in den meisten Fällen lässt sich 24/7 nicht richtig realisieren und wenn, dann auch nicht zwingend so, wie in Büchern dargestellt.
Und ich glaube, man bewegt sich da auch scharf an der Grenze zum Ungesunden. Übertrieben ausgeführt, kann es gut sein, dass man einen Sub damit wirklich psychisch kaputt macht. Oder den Respekt verliert. Aber das ist wieder etwas anderes und entsteht sicher nicht durch ein kleines Spanking wegen versalzenem Essen. Was ich damit nur sagen will: Es geht sicher auch 24/7 gut, aber dann mit Maß und Ziel. Wer das für sich möchte, der wird das auch für beide Parteien gut umsetzen können. Und alle anderen begnügen sich sicher auch mit weniger.

Wie kann man sicher sein, dass z.B. in einem Club die Grenzen des Subs eingehalten werden?
Nun ja, wenn man jetzt ganz ehrlich antworten möchte, dann ist die einzig richtige Antwort: Sicher sein kann man sicher nie! Man kann immer, immer, immer an einen Idioten geraten, der keine Verantwortung besitzt und dem es nur um seinen eigenen Spaß geht. Aber generell ist es ins Clubs schon durchaus so, dass man die Grenzen eines Subs akzeptiert. Ich habe es ja schon gesagt, ein Safeword zu übergehen, wäre Misshandlung/Vergewaltigung. Damit macht man sich also strafbar, weil dann der einvernehmliche Teil wegfällt. Also wird viele schon das bloße Gesetzt davon abhalten, so etwas zu tun. Vor allem, wenn sie in der Öffentlichkeit spielen. Und das bietet der Club ja auch: Schutz durch Öffentlichkeit.
Gerade in Clubs achtet man natürlich schon darauf, dass alle Gäste nach den Regeln spielen und wer sich nicht daran hält, riskiert Hausverbot. Oft sind solche Clubs auch recht exklusiv. Zumindest gehen da ja meist die gleichen Menschen hin, man kennt sich untereinander. Das ist zum einen leichter für einen Sub, aufgrund des guten Rufs eines Doms zu agieren, aber es ist auch so ein Stück Sicherheit: wenn jeder jeden kennt, geht es ja auch um das eigene Ansehen. Man will ja nicht negativ auffallen. Und notfalls sind ja genug Leute da, die eingreifen können, wenn sie das Gefühl haben, irgendetwas läuft falsch.
Außerdem werden Doms, die normal ticken, ihre Lust auch dadurch gewinnen, dass sie ihrem Sub Lust bereiten – und das funktioniert nicht, wenn sie sich über dessen Regeln hinwegsetzen.
Voraussetzung ist deshalb ganz klar: Kommunikation. Wenn man sich fremd ist, ist es wichtig, vorher miteinander zu reden. Wer da schon nicht konkret nachfragt, der hat auch kein Ehrgefühl und kein Verantwortungsbewusstsein – mit so jemanden braucht man sich dann schon gar nicht einlassen.
Und die goldene Regel gilt hier genauso wie überall: am besten im Club spielen und mit niemanden nach Hause gehen. Dann kann so viel gar nicht passieren und dann fällt es einem als Sub sicher auch nicht schwer, sich in fremde Hände zu begeben.
Hinzu kommt ja noch, dass es immer einen gewissen Nervenkitzel bereithält, mit jemand fremdes zu spielen – und für viele ist genau das ja der Reiz. Ähnlich, wie viele es ja auch gut finden, in einem „normalen“ Club einen Quickie im Darkroom abzuhalten.

Wie ist es möglich, jemandem dermaßen zu vertrauen?
Das kann ich wohl gar nicht wirklich beantworten. Es kommt wohl einfach auf einen selbst an. In dem Moment will man ja vertrauen, weil man ja Lustgewinn zum Ziel hat – und das geht eben nur mit einem gewissen Grad an Vertrauen. Sonst kann man sich ja nicht fallen lassen und dann funktioniert das Spiel einfach nicht. Das heißt, man öffnet sich ja innerlich dafür – würde man innerlich blockieren, würde es nicht funktionieren.
Natürlich gibt es Leute, die von Natur aus sehr misstrauisch sind. Dann ist es schwierig, in dem Moment loszulassen. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, wie diese es dann überwinden, um in dem Moment ganz Sub sein zu können.
Vielleicht ist es auch oft ein wenig „learning by doing“. Wenn man einem Dom anfangs nicht vertraut, dann aber merkt, dass bei ganz harmlosen Sachen definitiv Sicherheit gegeben ist, wird man leichter mit dieser Person auch einen Schritt weiter gehen können. Und dann noch einen und noch einen und…
Trotzdem ist Fakt: Man muss sich darauf einlassen. Wo ein Wille ist, findet sich dann schon ein Weg.
Viel liegt auch am Dom. Ich sage es immer wieder: Kommunikation ist alles. Man muss sicher nichts zerreden. Aber ein kurzes Nachfragen hat noch keinem geschadet und zeigt dem Sub: Du bist in guten Händen, ich kümmere mich.
Ich glaube, da spielt einfach sehr viel zusammen, aber letztlich kann ich da nicht für jeden sprechen. Manche vertrauen ja auch fremden Menschen. Ich könnte das nicht. Aber ich habe genug Vertrauen in meinen Partner. Manche haben auch das nicht, okay. Aber daran sieht man ja schon, dass das eine ganz individuelle Geschichte ist.
Aber letztlich schätze ich, wenn man wirklich im tiefsten Inneren diese „Gelüste“ hat, dann findet man einen Weg, genug zu vertrauen, um sich selbst damit etwas Gutes zu tun.

Wie kann es sein, dass sich ein selbstbewusster Mann so unterordnet?
Nun, wie soll ich das beantworten? Ist es denn verkehrt, wenn man mit beidem Füßen fest auf dem Boden steht, aber sich beim Sex mal so richtig gehen lässt? Es gibt viele Männer (Und auch Frauen! Ich weiß, wir reden hier die ganze Zeit von Männern, aber es gibt auch starke Frauen, die Subs sind. Das soll ja nicht unerwähnt bleiben!), die das einfach als Ausgleich brauchen. Oft trifft das Klischee zu, dass Männer/Frauen in Führungspositionen sich in ihrer Freizeit den Hintern versohlen lassen, weil sie das einfach als Ausgleich zu ihrem verantwortungsvollen Job brauchen – damit auch sie mal die Zügel aus der Hand geben können.
Ich meine, es ist doch auch so: egal wie stark man ist, jeder muss auch mal schwach sein dürfen. Egal wie selbstsicher man ist, es gibt doch nichts schöneres, als sich auch mal einfach an eine starke Schulter lehnen zu können.
Aber auch sonst… es gibt doch keinerlei Widerspruch dazu, ein selbstbewusster Mensch zu sein und sich im Bett als Sub unterzuordnen. Genauso wie es im Umkehrschluss ja auch sein kann, dass man sonst eher still ist, aber im Bett gerne den Ton angibt…
Ich glaube auch nicht, dass man das als Gegenteil sehen sollte. Ein Mensch ist doch unglaublich vielseitig und keiner kann immer nur Stark sein.
Wobei ich eines auch immer wieder sagen muss: Als Sub muss man stark sein! Viele denken immer, ein Sub tut nichts, lässt sich lenken und dominieren – aber so einfach ist das nicht. Es ist viel komplexer. Ein Sub braucht Mut, sich jemanden zu unterwerfen. Und Willensstärke, etwas auszuhalten, um seinem Dom Freude zu bereiten. (und sich selbst) Ein Sub zeigt Seiten an sich, die er sicher nicht jedem unter die Nase reiben möchte, er offenbart sich auf eine Art und Weise an den Dom, die sehr intim ist. Es zeugt von Stärke, wenn man so sein kann, wie man im Inneren ist. Es zeugt von Stärke, seine Gefühle einfach nach draußen zu lassen. Es zeugt von Stärke, einfach nur Mensch zu sein und nicht Chef oder Vater oder Ehemann oder meinetwegen auch Briefträger.
Es ist kein Widerspruch, als Sub selbstbewusst zu sein. Im Gegenteil. Ich kenne niemanden, der selbstbewusster ist, als ein Sub in dem Moment, in dem er einfach nur er selbst ist.

Wann ist die Grenze zur Demütigung erreicht?
Auch das ist wieder eine ganz individuelle Geschichte, weil für jeden anders. Für manche ist es vermutlich schon peinlich genug, wenn sie beim Spiel nackt sind und der Dom voll bekleidet. Andere fühlen sich dann noch lange nicht entblößt und müssen erst beleidigt oder angepinkelt oder was weiß ich werden, um wirkliche Demütigung zu erfahren.
Was einen letztlich den gewünschten Effekt bringt, muss jeder für sich selbst herausfinden bzw. muss wahrscheinlich eher der Dom herausfinden, wie er seinen Sub ein wenig in Verlegenheit bringen kann.
Und letztlich ist es auch nicht immer für jeden erregend, gedemütigt zu werden. Manche empfinden daraus gar keine Lust, sondern stehen mehr auf Schmerzen oder Fesselung. Also beginnt es ja nicht erst bei der Frage, wann die Grenze zur Demütigung erreicht ist, sondern schon dabei, ob es den Sub überhaupt Lust verschafft, gedemütigt zu werden.
Aber wie gesagt – ganz generell, nicht nur auf Demütigung begrenzt – ist es wirklich eine ganz individuelle Geschichte, wann jemand befriedigt ist.
Ganz egal aber, um was jetzt geht, ist wohl eines klar: Es wird sicherlich keine konkrete Grenzen geben, bei der man sagt: So, jetzt ist der Punkt erreicht! Bei jedem braucht es mal ein bisschen mehr, mal ein bisschen weniger… und oft kann es auch ganz spannend sein, ein klitzekleines bisschen über seine Grenzen hinaus zu gehen… Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte…
Sorry, wenn ich hier nicht konkret antworten kann, aber mehr kann ich dazu echt nicht sagen.

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