Sonntag, 24. Dezember 2017

Polarnächte (Jona Dreyer)

Titel: Polarnächte
Autor: Jona Dreyer
Verlag: frei publiziert
Seitenzahl: 168 Seiten
Beschreibung: Gezwungenermaßen tritt Roman einen Weihnachtsurlaub in Lappland an, weil sein Chef der Meinung ist, er bräuchte dringend Urlaub. Anders als gedacht, ist er von einem Gastgeber Leevi ziemlich angetan. Aber böse Erfahrungen in seiner Vergangenheit lassen ihn Leevi gegenüber sehr vorsichtig sein.

Meine Meinung:

OMG, dieses Buch hat mich einfach vollkommen. Vielleicht ist es gar nicht so toll, wie es in meinem Kopf jetzt aussieht, aber ich habe es einfach nur geliebt!
Größtenteils liegt das wohl – ich gestehe – an der Umgebung, in der die Geschichte spielt. Ich muss da kurz ausholen: mein allergrößter Traum ist es, irgendwo mitten in der größten Pampe eine einsame Holzhütte zu haben, nur ich, mein Freund und unsere Hunde. Und dieses scheiß Buch hat genau diesen Traum als Kulisse. Natürlich habe ich mich da gleich verliebt.
Aber glaubt mir, ganz davon ab, dass Finnland mit seiner Landschaft und seinen Eigenheiten ganz gut dargestellt wird, ist das Buch auch sonst sehr schön geworden.
Ich mag es, dass ihr ganzes Miteinander während Romans Urlaub auf einem Missverständnis beruht und Roman sich immer absichtlich zurück hält, während Leevi total frustriert ist, weil Roman sich kein bisschen annähert. Das bringt nämlich ein winziges bisschen Drama mit sich, was zu echter Spannung führt und einen auch einfach ein wenig amüsiert. Letztlich schleichen sie dann um einander herum und das ist echt gut dargestellt.
Die mysteriösen Dinge, die auf der Huskyfarm so vor sich gehen, bringen noch mal ein wenig Abwechslung und Spannung in die Geschichte und heben gleichzeitig noch ein wenig ihre Abgeschiedenheit und ihr Leben in Finnland hervor. Auch, wie es sich dann letztlich aufklärt, gefällt mir ganz gut. Unerwartet, aber irgendwie schön.
Zugegeben, dass Ende ist vielleicht ein wenig zu unrealistisch, um wirklich bei mir punkten zu können, aber es passt irgendwie zu der Geschichte und na ja… es ist ja nur das Ende. :D
Zumindest passt die Geschichte perfekt zur Weihnachtszeit und ist deshalb absolut lesenswert.

Jules :)

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