Freitag, 8. Dezember 2017

Queer as Folk [K]

Hi!

Ich weiß, was ihr jetzt denkt: jetzt packt der Junge diese alte Serie wieder aus. Ich wäre aber nicht ich, hätte ich mir das nicht lang und breit überlegt. Letztlich habe ich mich also bewusst dafür entschieden, einen Post über eine Serie zu machen, die bereits vor 10 Jahren in Deutschland lief. Damals war ich noch recht jung und die Serie ist an mir vorbeigegangen, ohne dass ich ihr sonderlich groß Beachtung geschenkt habe. Natürlich habe ich reingeguckt, aber das war es auch schon. Vor einigen Wochen dann bin ich zufällig wieder darauf gestoßen und dann hat es mich einfach nicht mehr losgelassen. Ich hab mir die komplette Serie gekauft und sie noch mal geschaut – und diesmal richtig. Und dabei ist mir der Gedanke gekommen, dass es sicher vielen so geht wie mir: Sie haben sie damals genau wie ich nicht beachtet oder waren noch jünger als ich und haben sich mehr für Legosteine und Puppen interessiert – und manche wussten vielleicht bis eben gar nicht, dass es die Serie überhaupt gibt, auch wenn sie eigentlich wirklich Kult ist. Dieser Beitrag ist aber auch für alle, die die Serie vielleicht schon kennen. Vielleicht bekommen die mal wieder Lust, sie zu sehen. Ich finde, das ist die Serie wirklich wert, dass man sie sich noch mal anschaut.
Tja, das waren meine Überlegungen und hier ist nun also das Endresultat daraus:

Auf Amazon gibt es eine Box, in der alle Staffeln und einer Bonus-DVD, und die ist sogar recht günstig im Vergleich dazu, sich jede Staffel einzeln zu kaufen. Ich habe sofort zugeschlagen. Falls ihr also die Serie nicht zu Hause habt, empfehle ich diese Box.
Jetzt aber endlich zur Serie:
QAF entstand 2000 bis 2005 und umfasst 83 Episoden innerhalb von 5 Staffeln. Erstausstrahlung in Deutschland war 2006 auf Pro 7.
Die Serie handelt von fünf schwulen Freunden, aber es werden auch teilweise die Geschichten ihrer Freunde und Familie mit eingewoben – allem voran, die eines lesbischen Pärchens. Im Prinzip dreht sich die Serie um deren Alltag, ihr Leben und ihre Liebe. Dabei werden aber auch viele Dinge angesprochen, die eher ernsterer Tobak sind, z.B. AIDS, Diskriminierung, oder Homophobie.
Es ist eine der wenigen Serien, die sich ausschließlich mit dem Leben von homosexuellen Charakteren befasst. Genau das macht sie auch so besonders.

Ich finde, die Serie ist eine mutige Herangehensweise daran, schwules Leben in der Gesellschaft zu integrieren und sich für die Rechte von Homosexuellen und Toleranz einzusetzen. Natürlich beinhaltet die Serie manchmal auch Klischees, aber ich finde, die Klischees werden mit einem gewissen Witz getragen und deshalb finde ich das gar nicht so schlimm. Es ist auch wirklich einfach nur toll umgesetzt. Die Darstellung ist oft provokant, aber auch ehrlich und das finde ich so schön. Eben auch, weil ernste Themen angesprochen werden und es eben doch nicht nur um Sex geht, auch wenn Sex in der Serie nicht zu kurz kommt.
Die Charaktere sind allesamt liebenswert und es macht einfach Spaß, sie af einen Teil ihres Lebens begleiten zu können. Ein wenig fühlt man sich leer, wenn man die letzte Folge geguckt hat und weiß, es wird keine weitere mehr geben.
Ich bin momentan wirklich verliebt und ich denke, ihr werdet es nicht bereuen, wenn ihr auch mal (wieder) in die Serie hineinschaut. Von mir gibt es auf jedenfalls eine ganz klare Empfehlung.

Bis morgen!
Jules :)

1 Kommentar:

  1. Huhu 😊
    Durch dich bin ich ja überhaupt auf diese Serie gestoßen & ich hab’s nicht bereut. Danke nochmals für diesen tollen Tipp! 😘

    Die Serie ist wirklich toll & unterhaltsam, aber auch mit Aspekten die einen traurig und nachdenklich machen.

    Fazit: Ich sollte sie unbedingt mal wieder anschauen! 😃

    Lieben Gruß
    Cordi

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